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Beschreibung
vor 1 Woche
Schuldgefühle gehören für viele Eltern zum Alltag. Das Gefühl,
nicht genug zu sein, zu wenig Zeit zu haben oder den eigenen
Ansprüchen nicht gerecht zu werden, kennen die meisten – oft
leise im Hintergrund, manchmal sehr präsent.
In dieser Folge schauen wir genauer hin: Woher kommen diese
Schuldgefühle eigentlich? Welche Rolle spielen gesellschaftliche
Erwartungen und innere Vorstellungen davon, wie Elternschaft
„sein sollte“? Und warum sind diese Maßstäbe oft kaum
realistisch?
Wir sprechen darüber, welche Funktion Schuldgefühle eigentlich
haben können – und warum sie uns manchmal helfen, unser Verhalten
zu reflektieren und Dinge zu verändern, aber oft auch einfach nur
belasten, ohne dass sich etwas verändert.
Es geht also nicht darum, Schuldgefühle komplett loszuwerden –
sondern sie besser zu verstehen: Wann geben sie einen hilfreichen
Hinweis auf eigene Werte? Und wann sind sie eher Ausdruck von
überhöhten Erwartungen, die uns im Alltag im Weg stehen?
Eine Folge für alle Eltern, die sich manchmal fragen, ob sie
genug sind – und die einen realistischeren und freundlicheren
Umgang mit sich selbst finden möchten.
Fragen, Feedback oder Themenwünsche? Schreib uns an
podcast@juni-therapie.de
Quellen:
Aarntzen, L., Derks, D., van Steenbergen, E. F., & van der
Lippe, T. (2023).
Work–family guilt: The role of gender, work hours, and gender
role attitudes. Journal of Occupational Health Psychology, 28(1),
1–14. https://doi.org/10.1037/ocp0000328
Music for Creators. (n.d.). Upbeat motivational acoustic
corporate [Music]. Free Music Archive.
https://freemusicarchive.org
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