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Trennungen gehören zu den belastendsten Erfahrungen im
Familienleben – und gleichzeitig zu den Themen, bei denen Eltern
oft am meisten Angst haben, etwas falsch zu machen. In dieser
Folge schauen wir deshalb nicht darauf, wie man eine Trennung
„perfekt“ macht (Spoiler: das geht nicht), sondern darauf, was
die Forschung wirklich zeigt.

Wie groß ist das Risiko für Kinder, wenn Eltern sich trennen –
und was wissen wir eigentlich darüber, wenn Eltern trotz
chronischem Konflikt zusammenbleiben? Wir sprechen über
Risikofaktoren, Schutzfaktoren und warum nicht die Trennung
selbst, sondern häufig die Dynamik davor und danach entscheidend
ist.

Außerdem schauen wir auf Betreuungsmodelle wie Wechselmodell,
Residenzmodell und Nestmodell, sprechen über Alter, Temperament
und Geschwisterbeziehungen und darüber, was Kinder in
verschiedenen Entwicklungsphasen brauchen. Was hilft bei
Übergängen? Wie viel Mitbestimmung tut Kindern gut? Was tun, wenn
ein Elternteil eskaliert? Und warum Kinder keine perfekten,
sondern regulierte Erwachsene brauchen.

Eine Folge über Trennung, Schuldgefühle, Resilienz – und darüber,
wie Eltern trotz einer schwierigen Situation Sicherheit schaffen
können.

Fragen, Feedback oder Themenwünsche? Schreib uns an
podcast@juni-therapie.de

Quellen: 

Amato, P. R. (2001). Children of divorce in the 1990s: An update
of the Amato and Keith (1991) meta-analysis. Journal of Family
Psychology, 15(3), 355–370.

Boss, P. (1999). Ambiguous loss: Learning to live with unresolved
grief. Harvard University Press.

Cummings, E. M., & Davies, P. T. (2010). Marital conflict and
children: An emotional security perspective. Guilford Press.

Kelly, J. B., & Emery, R. E. (2003). Children’s adjustment
following divorce: Risk and resilience perspectives. Family
Relations, 52(4), 352–362.

Nielsen, L. (2018). Joint versus sole physical custody: Outcomes
for children independent of family income or parental conflict.
Journal of Child Custody, 15(1), 35–54.

Rutter, M. (1985). Resilience in the face of adversity:
Protective factors and resistance to psychiatric disorder.
British Journal of Psychiatry, 147, 598–611.

Warshak, R. A. (2014). Social science and parenting plans for
young children: A consensus report. Psychology, Public Policy,
and Law, 20(1), 46–67.

Music for Creators. (n.d.). Upbeat motivational acoustic
corporate [Music]. Free Music Archive.
https://freemusicarchive.org

Interventionen:

Kinder im Blick 

Kursprogramm für Eltern in Trennunssituationen mit Fokus auf
Eltern-Kind-Beziehung, Stressregulation, konstruktive
Kommunikation und Co-Parenting 

Beratungsstellen:

AWO Deutschland 

Caritas Deutschland  

Diakonie Deutschland 

Apps: 

OurFamilyWizard 

CoParently 
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„Wenn Eltern sich trennen - Kinder gut begleiten“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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