Demokratie ja, aber bitte anders: Über den Deutschlandmonitor und was er uns über Demokratie, Sicherheit und Veränderung zeigt

Demokratie ja, aber bitte anders: Über den Deutschlandmonitor und was er uns über Demokratie, Sicherheit und Veränderung zeigt

vor 1 Woche
1 Stunde 17 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 1 Woche

Was wollen Menschen wirklich, wenn sie sich eine "starke Hand" in
der Politik wünschen? Keine Diktatur, sondern Sicherheit. Einen
Staat, der endlich wieder Probleme löst. Und das Gefühl, dass
irgendjemand noch die Kontrolle hat.


Tobias Jaeck forscht am Zentrum für Sozialforschung Halle und ist
Mitautor des Deutschlandmonitors, einer der umfassendsten Studien
zu politischen und gesellschaftlichen Einstellungen in
Deutschland. In dieser Folge ordnen wir gemeinsam ein, was die
Daten wirklich sagen – jenseits von Schlagzeilen.


Wir sprechen darüber, warum lokales Vertrauen in Deutschland
erstaunlich hoch ist, während die Einschätzung der
gesamtgesellschaftlichen Lage fast diametral anders ausfällt.
Über Polykrisen, Kontrollverlust und Anomie.


Über die Frage, warum die eigentliche Trennlinie in Deutschland
oft nicht zwischen Ost und West verläuft, sondern zwischen
strukturschwachen und strukturstarken Regionen. Und darüber, was
uns wirklich veränderungsbereit macht – Spoiler: Es ist nicht die
Vergangenheit, sondern der Blick nach vorne.


Außerdem: Wie funktioniert eigentlich eine Studie mit 8.000
Befragten? Was passiert in qualitativen Fokusgruppen? Und was
kommt 2026 als nächstes Schwerpunktthema des Monitors?


00:00 Lokales Vertrauen hoch


00:49 Vorstellung und Thema


02:53 Sachsen Anhalt Identität


04:41 Was ist der Monitor


05:40 Sozialforschung erklärt


06:53 Werdegang und Perspektiven


10:46 Ost Identität und DDR


14:20 Deutschlandmonitor Methodik


17:47 Lokales vs Deutschland Bild


19:37 Polykrisen und Kontrollverlust


22:17 Autoritäre Offenheit


23:29 Sicherheit statt Freiheit


27:15 Signifikanz und Einordnung


34:02 Starker Staat Wunsch


36:44 Alltag und Staatsfrust


38:31 Strukturschwach vs stark


39:17 Strukturschwäche messen


40:24 Stadtviertel und Milieus


41:13 Land gegen Stadt Ost West


44:26 Ansiedlung und Abhängigkeiten


48:39 Beteiligung und Plebiszite


52:41 Quali Forschung erklärt


57:58 Zukunftsoptimismus treibt Wandel


01:03:39 Ambivalenz und Bewahrer


01:10:27 Wünsche an die Politik


01:13:59 Nächstes Thema Mobilität


01:15:56 Abschluss und Ausblick





Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt
immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als
Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über
ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen
Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft
nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör
finden.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen
zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um
ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und
Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem
Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt
anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu
adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität,
die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen
Zusammenhalt zu stärken.





https://www.ostwaerts-podcast.com/

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