Demokratie ja, aber bitte anders: Über den Deutschlandmonitor und was er uns über Demokratie, Sicherheit und Veränderung zeigt
vor 1 Woche
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
Was wollen Menschen wirklich, wenn sie sich eine "starke Hand" in
der Politik wünschen? Keine Diktatur, sondern Sicherheit. Einen
Staat, der endlich wieder Probleme löst. Und das Gefühl, dass
irgendjemand noch die Kontrolle hat.
Tobias Jaeck forscht am Zentrum für Sozialforschung Halle und ist
Mitautor des Deutschlandmonitors, einer der umfassendsten Studien
zu politischen und gesellschaftlichen Einstellungen in
Deutschland. In dieser Folge ordnen wir gemeinsam ein, was die
Daten wirklich sagen – jenseits von Schlagzeilen.
Wir sprechen darüber, warum lokales Vertrauen in Deutschland
erstaunlich hoch ist, während die Einschätzung der
gesamtgesellschaftlichen Lage fast diametral anders ausfällt.
Über Polykrisen, Kontrollverlust und Anomie.
Über die Frage, warum die eigentliche Trennlinie in Deutschland
oft nicht zwischen Ost und West verläuft, sondern zwischen
strukturschwachen und strukturstarken Regionen. Und darüber, was
uns wirklich veränderungsbereit macht – Spoiler: Es ist nicht die
Vergangenheit, sondern der Blick nach vorne.
Außerdem: Wie funktioniert eigentlich eine Studie mit 8.000
Befragten? Was passiert in qualitativen Fokusgruppen? Und was
kommt 2026 als nächstes Schwerpunktthema des Monitors?
00:00 Lokales Vertrauen hoch
00:49 Vorstellung und Thema
02:53 Sachsen Anhalt Identität
04:41 Was ist der Monitor
05:40 Sozialforschung erklärt
06:53 Werdegang und Perspektiven
10:46 Ost Identität und DDR
14:20 Deutschlandmonitor Methodik
17:47 Lokales vs Deutschland Bild
19:37 Polykrisen und Kontrollverlust
22:17 Autoritäre Offenheit
23:29 Sicherheit statt Freiheit
27:15 Signifikanz und Einordnung
34:02 Starker Staat Wunsch
36:44 Alltag und Staatsfrust
38:31 Strukturschwach vs stark
39:17 Strukturschwäche messen
40:24 Stadtviertel und Milieus
41:13 Land gegen Stadt Ost West
44:26 Ansiedlung und Abhängigkeiten
48:39 Beteiligung und Plebiszite
52:41 Quali Forschung erklärt
57:58 Zukunftsoptimismus treibt Wandel
01:03:39 Ambivalenz und Bewahrer
01:10:27 Wünsche an die Politik
01:13:59 Nächstes Thema Mobilität
01:15:56 Abschluss und Ausblick
Über Ostwärts
Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt
immer noch eine Rolle?
Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als
Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über
ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen
Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft
nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör
finden.
Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen
zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um
ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und
Respekt zu beleuchten.
Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem
Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt
anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu
adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität,
die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen
Zusammenhalt zu stärken.
https://www.ostwaerts-podcast.com/
Weitere Episoden
1 Stunde 1 Minute
vor 1 Monat
50 Minuten
vor 2 Monaten
1 Stunde 45 Minuten
vor 3 Monaten
53 Minuten
vor 4 Monaten
49 Minuten
vor 4 Monaten
Abonnenten
Ohrenhausen
Frankfurt
Potsdam
Dessau-Roßlau
Berlin
Weiz
Engerwitzdorf
Pegnitz
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.