Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten

0 0

Episoden

Hast du eine Ostseele, Matze Hielscher?
08.06.2026
1 Stunde 16 Minuten
Matze Hilscher über Gröden, die unbetreute Wendegeneration und das Leitmotto, das ihn seit der ersten Bühne begleitet


In dieser Folge von Ostwärts sitzt Nine im Hotelzimmer von Hotel Matze im Prenzlauer Berg und spricht mit einem der bekanntesten deutschen Podcaster über seine Herkunft aus Südbrandenburg, die er selten öffentlich macht. Matze Hielscher ist in Gröden aufgewachsen, einem kleinen Dorf bei Elsterwerda, in einer Familie mit Bäckerei und Kirchenbindung – beides ungewöhnlich für die DDR. Er erzählt von der jungen Gemeinde als erster Gemeinschaft, in der das Alter keine Rolle spielte; von Lehrer:innen nach der Wende, die selbst orientierungslos waren und davon, warum er sich als Teil der „unbetreuten Generation" versteht.





Das Gespräch reicht von den Baseballschlägerjahren und dem Erklärungsversuch für rechte Gewalt über Matzes Haltung zur Ostidentität – weder nostalgisch noch selbstkritisch überdreht – bis hin zu seiner Philosophie als Gastgeber: Zuhören ohne eigene Meinung ist für ihn kein Trick, sondern das Herzstück von Hotel Matze. Und warum er nie Angst vor großen Fischen hat, erklärt er am Schluss.





00:00 Wer weiß, wie das geht mit dem Leben


00:31 Intro und Willkommen


01:00 Gast Matze Hilscher und Hotel Matze


04:20 Gröden – Dorfstraße, Bäckerei, Kindheit


07:00 Leerstand im Osten – Ost-Phänomen oder gesamtdeutsch?


09:00 Christliche Familie in der DDR – Bäckerei ohne Parteibuch


13:00 Schule und Nicht-Funktionieren


16:30 Wende als Überforderung – Lehrer und Schüler gleichzeitig lost


19:30 Die unbetreute Generation und die Baseballschlägerjahre


21:40 Orientierungsfiguren: Campino, Schlingensief, Kurt Cobain


26:00 Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die es nie gab


28:00 Dialog mit Rechten – ein Fragezeichen


29:00 Psychologische Betreuung statt Politiker-Besuche


33:00 Beteiligungsformate im Mansfelder Land


34:00 Warten oder selbst machen – Sommerfest im Hof


36:40 Osten als Gestaltungsraum, nicht Problemraum


39:00 Radtour durch Sachsen – Meißen und Elbebootsfahrt


43:00 Ostseele und Vereinsgefühl


47:00 Nicht auf Anerkennung warten – Matzes Eltern als Parallele


50:00 Habeck als Feindbild im Osten – was das auslöst


52:00 Matze als Ostler, Nine als Thüringerin


58:30 Vorbereitung aufs Gespräch – Einsammeln und Meditieren


01:00:00 Warum Matze die besten Interviews ohne eigene Meinung führt


01:03:00 Söder-Interview als Gegenbeispiel


01:06:20 Was zehn Jahre Gespräche mit einem machen


01:09:50 Was nach 1000 Folgen kommt


01:13:50 Leitmotto: Keine Angst vor großen Fischen


01:16:13 Abschluss und Verabschiedung


Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.


https://www.ostwaerts-podcast.com/
Mehr
Zuhören als demokratischer Akt im Mansfelder Land - mit Grit Michelmann
27.05.2026
50 Minuten
In dieser Folge der Ostwärts-Podcast-Tour ist Nine an Station 2 von 5 – im Kunstkonsum Heiligenthal, einem ehemaligen Dorfladen im Landkreis Mansfeld-Südharz, mit Live-Publikum vor Ort. Zu Gast ist Grit Michelmann, freiberufliche Moderatorin und Prozessbegleiterin aus Halle, die in der Region Formate durchführt, bei denen Menschen vier Minuten ungestört sprechen und wirklich gehört werden. Das Gespräch berührt die Geschichte des Landkreises: 850 Jahre Kupferbergbautradition, das Kombinat Wilhelm Pieck mit einst 45.000 Beschäftigten und das abrupte Ende in den 90er Jahren, das nicht nur Arbeitsplätze, sondern die gesamte soziale und kulturelle Infrastruktur der Region auf einen Schlag vernichtete. Grit erzählt von Erzählcafés, in denen diese Geschichte wieder auftaucht und von zwei Frauen aus dem Lackdrahtwerk, deren stärkste Erinnerung an die chemischen Umweltbelastungen nicht die eigene Gesundheitsschädigung ist, sondern die Ungerechtigkeit, dass man die durch Säureregen löchrig gewordenen Nylonstrumpfhosen dort nicht erstattet bekam.


Die Folge behandelt außerdem, was passiert, wenn AfD-Mitglieder in einem Erzählcafé sitzen, warum Zuhören nicht Zustimmen bedeutet und weshalb Beteiligungsformate Politikverdrossenheit erklären können, aber auch abbauen.


Grits aktuelle Arbeit im Mansfelder Land wird finanziert durch den Flow Fund der Kinnings Foundation, die die gesamte fünfteilige Podcast-Tour ermöglicht.





00:25 Intro Tour-Station 2 Heiligenthal 


02:20 Grit Vorstellung und Kontext 


05:42 Format Sprechen und Zuhören 


10:15 Wendetrauma und kollektives Vergessen 


12:40 Nylonstrumpfhosen und Umweltschäden 


15:11 Projektschmiede und kollektive Intelligenz 


17:33 Mansfeld-Südharz: Struktur und Geschichte 


22:18 ABM und Kombinat als Sozialstruktur 


26:30 Film Maßnahme und Staatsverlust 


28:20 AfD im Erzählcafé 


30:22 Zuhören als demokratischer Akt 


33:32 Moderation ohne Angst vor Konflikt 


36:02 Zuhören heißt nicht zustimmen 


39:11 Grits politische Biografie 


43:19 Flow Fund und geloste Bürgerbeteiligung 


46:09 Wünsche für Mansfeld-Südharz 


48:16 Abschluss und Ausblick Großhennersdorf





Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.


https://www.ostwaerts-podcast.com/





Showlinks:


Doku „Die Maßnahme“ (2009) der Filmakademie Baden-Württemberg: https://www.youtube.com/watch?v=gEtil2WHFDg





Webseite von Grit Michelmann: https://gritmichelmann.de/





Ostwärts-YouTube-Kanal für die folgenden Folgen abonnieren: https://www.youtube.com/watch?v=i11T7BQqsxA&list=LL
Mehr
Bleiben, wo’s brennt: Kahrola und der Mut zur Nachbarschaft
30.04.2026
59 Minuten



KAHROLA in Kahla: Franzi und Fabi über die Nachbarschaftsstube, ehrenamtliches Engagement und das Bleiben in einer Kleinstadt mit zwei Gesichtern





In dieser Live-Folge von „Ostwärts" – aufgezeichnet zum Auftakt der Ostwärts-Tour durch fünf ostdeutsche Bundesländer – spricht Nine mit Franzi und Fabi von der Nachbarschaftsstube Kahrola und der antifaschistischen Initiative AIS in Kahla, Thüringen. Sie erzählen, wie aus einer alten Kneipe ein offener Ort ohne Konsumzwang wurde, der von zwölfjährigen Pokémon-Fans bis zu Konzertgästen alle willkommen heißt. Sie sprechen über die Burg 19, den AfD-Aufkleber an der Nachbarschaft und die Frage, wie man als weiblich gelesene, engagierte Person in einer Stadt mit organisierten Neonazi-Strukturen lebt. Über 5.000 Euro aus dem Flow Fund, mit denen Kahrola ein Jahr existieren kann. Und über die Frage, warum die beiden bleiben – obwohl Wegziehen einfacher wäre. Die Tour wird ermöglicht durch die Kinnings Foundation.





00:00 Sicherer Ort und klare Grenzen


00:49 Auftakt Ostwärts-Tour in Kahla


03:20 Wer ist Franzi, wer ist Fabi


05:13 Warum bleiben


07:07 Was ist Kahrola


09:00 Pokémon, Konzerte und Spielenachmittag


10:50 Kahla zwischen Saaletal und Porzellan


13:57 Krasnahorkai und die fiktive Kleinstadt


15:04 Burg 19 im Alltag


17:22 Angepöbelt werden als weiblich gelesene Person


19:38 Wie ICE und Kahrola entstanden


20:47 Konsumfrei und niedrigschwellig


22:00 Reaktionen aus der Stadt


23:19 Wie ein Sonntag bei Kahrola aussieht


25:37 Wer kommt nicht und warum


27:30 Was hält das Engagement am Laufen


29:27 Politisch oder nicht politisch


31:35 Klare rote Linien


33:38 Was Kahrola noch braucht


36:33 Vom Sonntagscafé zur größeren Kontinuität


40:08 Porzellan bemalen auf dem Weihnachtsmarkt


42:05 Was 5.000 Euro vom Flow Fund verändern


45:20 Spenden und Sichtbarkeit


47:01 Demokratiebildung studieren in Jena


49:49 Bleiben statt wegziehen


52:15 Was man Leuten mitgibt, die abgehängt sind


54:11 Lokale Strukturen unterstützen


55:35 Auch Weggegangene bleiben willkommen


56:18 Herkunft als Identität


57:48 Schlusswort und Verabschiedung


58:18 Vorschau Mansfeld mit Grit


Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.


https://www.ostwaerts-podcast.com/





Mehr zu Kahrola:


- Webseite: https://kahrola.de/


- Webseite von AIS Saale-Holzland-Kreis steht für Antifaschistisch*Initiativ*Solidarischhttps: //ais-shk.de/


- Kontakt via: kahrola@posteo.de
Mehr
Zwei Frauen, ein Bruch – was nach der Diagnose Krebs entsteht
05.04.2026
40 Minuten
Mich interessiert, was Menschen aus dem machen, was sie sich nicht ausgesucht haben. Eine Krankheitsdiagnose gehört dazu – und was Anke und Katrin daraus gebaut haben, ist eine dieser Geschichten, die einen nicht loslassen.


In diesem Oster-Special treffe ich die beiden Macherinnen des Eisvogel e.V., die beide an Lymphknotenkrebs erkrankt sind. Wir sprechen über Brüche, die das Leben neu sortieren – über das, was bleibt, was geht und was unerwartet entsteht. Über Gemeinschaft, die aus gemeinsamer Verletzlichkeit wächst. Und über eine Frage, die mich bei Ostwärts immer wieder beschäftigt: Wie viel Gestaltungskraft steckt in dem, was wir nicht gewählt haben?


Anke erzählt, wie sie 2013 durch einen Zufallsbefund die Diagnose Morbus Hodgkin bekam – mitten in der Probezeit eines neuen Jobs. Katrin beschreibt, wie es sich anfühlt, monatelang auf Klarheit zu warten und dann doch vor einer Tür mit der Aufschrift „Onkologie" zu stehen und zu denken: das bin ich nicht. Beide reden über die schwierigen Momente, Familie und Freundeskreis einzuweihen, darüber, was wirklich hilft (Direktheit schlägt jede Floskel) – und warum nachwachsende Haare eben nicht bedeuten, dass wieder alles normal ist.


Außerdem: Was Angehörige wirklich brauchen, warum Ehrlichkeit so entlastend sein kann und was Susan Sontag über die zwei Staatsbürgerschaften des Lebens zu sagen hat.


Der Eisvogel e.V. ist deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz aktiv. Er vermittelt Patenschaften zwischen Betroffenen, verschickt Mutmacherpakete und schafft Räume, in denen niemand allein ist – auch für Angehörige, die so oft unsichtbar bleiben.


Hier geht's zum Podcast von Anke & Kathrin: Lebe Jetzt.


Kapitel


00:00 Haare weg, nicht vorbei00:55 Intro und Thema03:52 Das Tabu Krebs und erste Reaktionen04:55 Was wirklich hilft09:05 Diagnose Anke – Morbus Hodgkin11:59 Diagnose Katrin – und der Schock danach14:06 Krebs sagen: der Moment mit Familie und Freunden17:56 Der Eisvogel e.V. – Verein und Patensystem22:23 Was bleibt und was sich verändert28:27 Freundschaft, Hilfe und die richtigen Worte33:09 Angehörige brauchen eigenen Raum35:38 Nach der Therapie ist nicht alles normal37:19 Wording, Wörter und heute krebsfrei39:12 Abschluss


Dieses Oster-Special wurde ermöglicht durch die Sparda-Bank Berlin – seit 1990 die einzige Bank, die ausschließlich in Ostdeutschland tätig ist, mit über 400.000 Mitgliedern und Engagement für nachhaltige Ideen in der Region, unter anderem durch ihre Tochtergesellschaft Ostwerk. Die Sparda-Bank Berlin engagiert sich seit 14 Jahren im Kampf gegen Krebs und unterstützt Initiativen wie den Eisvogel e.V.


Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein – und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben überraschende, oft nachdenkliche Einblicke, die bisher in der Spannbreite wenig Gehör finden. Statt nur über den Osten zu sprechen, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort – ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt beleuchtet.
Mehr
Demokratie ja, aber bitte anders: Über den Deutschlandmonitor und was er uns über Demokratie, Sicherheit und Veränderung zeigt
23.03.2026
1 Stunde 17 Minuten
Was wollen Menschen wirklich, wenn sie sich eine "starke Hand" in der Politik wünschen? Keine Diktatur, sondern Sicherheit. Einen Staat, der endlich wieder Probleme löst. Und das Gefühl, dass irgendjemand noch die Kontrolle hat.


Tobias Jaeck forscht am Zentrum für Sozialforschung Halle und ist Mitautor des Deutschlandmonitors, einer der umfassendsten Studien zu politischen und gesellschaftlichen Einstellungen in Deutschland. In dieser Folge ordnen wir gemeinsam ein, was die Daten wirklich sagen – jenseits von Schlagzeilen.


Wir sprechen darüber, warum lokales Vertrauen in Deutschland erstaunlich hoch ist, während die Einschätzung der gesamtgesellschaftlichen Lage fast diametral anders ausfällt. Über Polykrisen, Kontrollverlust und Anomie.


Über die Frage, warum die eigentliche Trennlinie in Deutschland oft nicht zwischen Ost und West verläuft, sondern zwischen strukturschwachen und strukturstarken Regionen. Und darüber, was uns wirklich veränderungsbereit macht – Spoiler: Es ist nicht die Vergangenheit, sondern der Blick nach vorne.


Außerdem: Wie funktioniert eigentlich eine Studie mit 8.000 Befragten? Was passiert in qualitativen Fokusgruppen? Und was kommt 2026 als nächstes Schwerpunktthema des Monitors?


00:00 Lokales Vertrauen hoch


00:49 Vorstellung und Thema


02:53 Sachsen Anhalt Identität


04:41 Was ist der Monitor


05:40 Sozialforschung erklärt


06:53 Werdegang und Perspektiven


10:46 Ost Identität und DDR


14:20 Deutschlandmonitor Methodik


17:47 Lokales vs Deutschland Bild


19:37 Polykrisen und Kontrollverlust


22:17 Autoritäre Offenheit


23:29 Sicherheit statt Freiheit


27:15 Signifikanz und Einordnung


34:02 Starker Staat Wunsch


36:44 Alltag und Staatsfrust


38:31 Strukturschwach vs stark


39:17 Strukturschwäche messen


40:24 Stadtviertel und Milieus


41:13 Land gegen Stadt Ost West


44:26 Ansiedlung und Abhängigkeiten


48:39 Beteiligung und Plebiszite


52:41 Quali Forschung erklärt


57:58 Zukunftsoptimismus treibt Wandel


01:03:39 Ambivalenz und Bewahrer


01:10:27 Wünsche an die Politik


01:13:59 Nächstes Thema Mobilität


01:15:56 Abschluss und Ausblick





Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.





https://www.ostwaerts-podcast.com/
Mehr

Tipp der Redaktion

Ostwärts erzählt persönliche Geschichten über ostdeutsche Herkunft und Identität. Moderatorin Nine-Christine Müller spricht mit Gästen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft über Erfahrungen, Brüche und Chancen. Der Podcast bietet Perspektiven, die in der gesamtdeutschen Debatte oft fehlen und zeigt, was der Osten zu bieten hat.
Alle Tipps der Redaktion

Über diesen Podcast

Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und spielt das echt immer noch eine Rolle? Ich, Nine-Christine Müller, spreche hier mit Menschen, die ihre Herkunft reflektieren und Engagement zeigen. Gemeinsam erkunden wir, wie Herkunft unsere Identität beeinflusst und wie Chancengerechtigkeit und Mitbestimmung gefördert werden können.
15
15
Close