Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten

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Episoden

Kann man auf Brandenburgs sandigen Böden Landwirtschaft neu denken? Benedikt von Gut & Bösel
23.07.2026
1 Stunde 8 Minuten
It's not the cow, it's the how: Benedikt Bösel über Gut & Bösel, 55.000 Bäume und Landwirtschaft auf Brandenburgs schwierigsten Böden.





In dieser Folge von Ostwärts ist Nine live vor 300 Kühen zu Gast bei Benedikt Bösel auf Gut & Bösel in Alt Madlitz und damit der vierten Station der Podcast-Tour durch die ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Bösel war Investmentbanker, arbeitete in Immobilien und Venture Capital, bevor er den 3000 Hektar großen Betrieb seiner Familie übernahm, der über die LPG „Hoffnung" und 250 Jahre Familiengeschichte bis in die Zeit vor der Kollektivierung zurückreicht.


Er erzählt, warum er die geplante Smart-Farming-Ausrüstung samt anderthalb Millionen Euro Kredit nicht finanzierte, sondern nach der Dürre 2018 auf regenerative Methoden umstieg. Es geht um Agroforst, um 55.000 gepflanzte Bäume auf über 150 Hektar, um die Fink-Stiftung und ein Reallabor mit Humboldt-Uni, Leibniz-Institut und HNE Eberswalde.


Bösel erklärt, warum die Kuh nicht Klimakillerin, sondern Nährstoffkreisläufer ist und warum das eigentliche Problem ist, dass gesunde Böden vom System nicht bezahlt werden. Nine und Bösel sprechen über die unaufgearbeiteten Wunden der Enteignung, das Zusammenleben im brandenburgischen Dorf und die Frage, ob man auf sandigen, trockenen Böden überhaupt etwas verändern kann. Zum Schluss: warum wir am Ende Tiere sind, was Bösel Menschen rät, die selbst anfangen wollen, und wohin die 5000 Euro aus dem Flow-Fund fließen.








00:00 Live vor 300 auf der Weide


00:50 Vierte Station der Podcast-Tour


03:10 3000 Hektar und ein Ex-Investmentbanker


04:48 Zurück nach Madlitz


05:25 Kollektivierung und unaufgearbeitete Wunden


09:28 Die Konstante Madlitz


13:03 Smart Farming scheitert


16:10 Anderthalb Millionen nicht unterschrieben


18:00 Tausende Mails und Agroforst


20:03 Natur kopieren statt Monokultur


22:46 55.000 Bäume und langer Atem


25:50 Fink-Stiftung und Reallabor


28:40 Leistungen die keiner bezahlt


31:16 Kann man hier überhaupt was verändern


33:56 Menschen für Landwirtschaft begeistern


37:30 Corona und ein 25-köpfiges Team


42:49 It's not the cow, it's the how


46:49 Ankunft und Lehrgeld im Dorf


49:55 Nicht zu ernst nehmen und Dorfleben


55:23 Flow-Fund für den Spielplatz


56:16 Würde er es wieder so machen


58:31 Sandige Böden aus der Eiszeit


01:00:10 Am Ende sind wir Tiere


01:04:04 Wenn du es spürst mach


01:05:49 Schlussimpuls und Verabschiedung


Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Viel Platz zum Gestalten: Alicja Orlow über Demokratiearbeit in Vorpommern
14.07.2026
54 Minuten
In dieser Folge von Ostwärts spricht Nine mit Alicja Orlow, stellvertretender Geschäftsführerin der RAA Mecklenburg-Vorpommern und Projektleiterin von Zukunftswege Ost in der Fokusregion Vorpommern. Alicja wuchs auf Usedom auf und entschied sich vor sechs Jahren, nach Stationen in Berlin, Hamburg und Benin in ihre Heimatregion zurückzukehren. Sie berichtet von der niedrigsten Bevölkerungsdichte Deutschlands in Mecklenburg-Vorpommern ist und von langen Fahrtwegen. Nur 7 Prozent der bundesweiten Stiftungen sind in Ostdeutschland ansässig und Zukunftswege Ost setzt mit Mikroförderungen ab 5.000 Euro genau dort an.





Anhand von Beispielen wie einem anfangs skeptischen Bürgermeister, einer möglicherweise rechts orientierten Feuerwehr oder dem umgebauten Eiswagen der Initiative Eisbus Gabi zeigt sie, wie viel leises, oft unsichtbares Engagement in den Dörfern existiert und wie viel Beziehungsarbeit nötig ist, um es sichtbar zu machen. Ein Thema ist auch das Bündnis „Zusammen bewegen“, das mit Haustürgesprächen kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern für eine demokratische Zivilgesellschaft wirbt.





Alicja spricht offen über die Sorge vor Mittelkürzungen nach der Wahl, aber auch über die Hoffnung, die sie im wachsenden Engagement vor Ort sieht. Am Ende lädt sie alle ein, die Region und ihre Projekte selbst kennenzulernen.





00:00 Viel Platz zum Gestalten


00:21 Intro und Vorstellung Alicja


02:07 Usedom, Polen und Rückkehr


05:20 MV jenseits der Klischees


07:16 Bevölkerungsdichte und Ressourcenmangel


10:44 Unsichtbares Engagement im Dorf


13:24 RAA Demokratie und Bildung


14:27 Projekt Zukunftswege Ost


17:18 Beziehungsarbeit mit Bürgermeistern


20:49 Feuerwehr und rechte Tendenzen


23:30 Fehlende Jugendangebote


27:26 Engagement und ostdeutsche Bescheidenheit


31:42 Zusammenbewegen und Eisbus Gabi


38:00 Mikroförderung Zukunftswege Ost


42:10 Ostdeutsche Resilienz und Pragmatismus


45:16 Stimmung vor der Landtagswahl


47:25 Was Zivilgesellschaft wirklich braucht


49:58 Mutrauschen und Abschluss





Weiterführende Links


Zukunftswege Ost: Webseite


Zukunftswege Ost Fokusregion Vorpommern: Webseite GenOst Jugendfonds: Webseite Kontakt von Alicja für „Wie man helfen kann“ + Kontakt RAA MV > hier Bündnis Zusammen bewegen: Webseite


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Wo die Neiße verbindet: Ein Filmfestival zwischen Deutschland, Polen und Tschechien
25.06.2026
1 Stunde 6 Minuten
23 Jahre, drei Länder, ein Festival: Clemens Mayer und Andreas “Frieder” Friedrich über das Neiße Filmfestival im Dreiländereck


In dieser Folge von Ostwärts ist Nine bei der dritten Station ihrer Tour beim Neiße Filmfestival in Großhennersdorf in derOberlausitz. Sie spricht mit Clemens Mayer und Andreas “Frieder” Friedrich, die das Festival dieses Jahr erstmals gemeinsam als Doppelspitze leiten. Das Festival ist aus dem Katharinenhof entstanden, einer DDR-Einrichtung derDiakonie, in der sich in den 1970er- und 80er-Jahren Nonkonformist:innen sammelten und nach der Wende das Kunstbauer Kino gründeten. Seit 23 Jahren zeigt das Festival deutsche, polnische und tschechische Filme an der Grenzezwischen Deutschland, Polen und Tschechien – dieses Jahr mit einem Rekord von 1200 Filmeinreichungen auf 19 Leinwänden in 17 Spielstätten. Clemens und Frieder erzählen, warum die Lizenzvergabe pro Land unterschiedlich ist, wie dassächsische Kulturraumgesetz die Finanzierung strukturiert und warum sie trotz EU keine polnischen oder tschechischen Fördermittel beantragen können. Dieses Jahr widmet sich das Fokusthema der gesellschaftlichen Transformation imOstblock der 90er-Jahre und zieht Parallelen zum Strukturwandel im Rheinischen Revier. Vor dem Hintergrund der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz und wachsenderrechter Stimmenanteile in Sachsen versteht sich das Festival zunehmend als politisches Statement für Weltoffenheit.


00:00:00 Live beim Neiße Filmfestival


00:01:32 Vorstellung Clemens und Frieder


00:02:10 Trinationales Festival am Dreiländereck


00:02:50 Dorfgeschichte und Katharinenhof Anfänge


00:06:07 DDR-Nest und Diakonie Katharinenhof


00:09:55 19 Leinwände, 17 Spielstätten


00:11:12 Filmverliebt durch Polen und Tschechien


00:13:30 Grenzen als Hürde in Corona-Zeiten


00:15:37 Sprachbarriere und Mitteleuropa-Framing


00:17:32 Internationales Team und Professionalisierung


00:23:48 1200 Filmeinreichungen, neuer Rekord


00:27:49 Lizenzfragen und Rechteinhaber


00:29:26 Fokusthema Transformation


00:33:24 Politisches Festival ohne Angst


00:38:25 Oberbürgermeisterwahl in Görlitz


00:40:26 Sächsisches Kulturraumgesetz erklärt


00:45:38 Flow Fund und Planungssicherheit


00:52:48 Junge Zielgruppen im Blick


00:55:06 Vampirfilme und neues Publikum


00:56:40 Altersdurchschnitt im Publikum


00:58:09 Highlights der fünf Festivaltage


01:02:00 Wie ein Musikfestival


01:03:16 Graswurzelbewegung von unten


01:04:39 Auf die Kacke hauen


01:06:19 Abschluss und Verabschiedung
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Hast du eine Ostseele, Matze Hielscher?
08.06.2026
1 Stunde 16 Minuten
Matze Hilscher über Gröden, die unbetreute Wendegeneration und das Leitmotto, das ihn seit der ersten Bühne begleitet


In dieser Folge von Ostwärts sitzt Nine im Hotelzimmer von Hotel Matze im Prenzlauer Berg und spricht mit einem der bekanntesten deutschen Podcaster über seine Herkunft aus Südbrandenburg, die er selten öffentlich macht. Matze Hielscher ist in Gröden aufgewachsen, einem kleinen Dorf bei Elsterwerda, in einer Familie mit Bäckerei und Kirchenbindung – beides ungewöhnlich für die DDR. Er erzählt von der jungen Gemeinde als erster Gemeinschaft, in der das Alter keine Rolle spielte; von Lehrer:innen nach der Wende, die selbst orientierungslos waren und davon, warum er sich als Teil der „unbetreuten Generation" versteht.





Das Gespräch reicht von den Baseballschlägerjahren und dem Erklärungsversuch für rechte Gewalt über Matzes Haltung zur Ostidentität – weder nostalgisch noch selbstkritisch überdreht – bis hin zu seiner Philosophie als Gastgeber: Zuhören ohne eigene Meinung ist für ihn kein Trick, sondern das Herzstück von Hotel Matze. Und warum er nie Angst vor großen Fischen hat, erklärt er am Schluss.





00:00 Wer weiß, wie das geht mit dem Leben


00:31 Intro und Willkommen


01:00 Gast Matze Hilscher und Hotel Matze


04:20 Gröden – Dorfstraße, Bäckerei, Kindheit


07:00 Leerstand im Osten – Ost-Phänomen oder gesamtdeutsch?


09:00 Christliche Familie in der DDR – Bäckerei ohne Parteibuch


13:00 Schule und Nicht-Funktionieren


16:30 Wende als Überforderung – Lehrer und Schüler gleichzeitig lost


19:30 Die unbetreute Generation und die Baseballschlägerjahre


21:40 Orientierungsfiguren: Campino, Schlingensief, Kurt Cobain


26:00 Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die es nie gab


28:00 Dialog mit Rechten – ein Fragezeichen


29:00 Psychologische Betreuung statt Politiker-Besuche


33:00 Beteiligungsformate im Mansfelder Land


34:00 Warten oder selbst machen – Sommerfest im Hof


36:40 Osten als Gestaltungsraum, nicht Problemraum


39:00 Radtour durch Sachsen – Meißen und Elbebootsfahrt


43:00 Ostseele und Vereinsgefühl


47:00 Nicht auf Anerkennung warten – Matzes Eltern als Parallele


50:00 Habeck als Feindbild im Osten – was das auslöst


52:00 Matze als Ostler, Nine als Thüringerin


58:30 Vorbereitung aufs Gespräch – Einsammeln und Meditieren


01:00:00 Warum Matze die besten Interviews ohne eigene Meinung führt


01:03:00 Söder-Interview als Gegenbeispiel


01:06:20 Was zehn Jahre Gespräche mit einem machen


01:09:50 Was nach 1000 Folgen kommt


01:13:50 Leitmotto: Keine Angst vor großen Fischen


01:16:13 Abschluss und Verabschiedung


Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.


https://www.ostwaerts-podcast.com/
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Zuhören als demokratischer Akt im Mansfelder Land - mit Grit Michelmann
27.05.2026
50 Minuten
In dieser Folge der Ostwärts-Podcast-Tour ist Nine an Station 2 von 5 – im Kunstkonsum Heiligenthal, einem ehemaligen Dorfladen im Landkreis Mansfeld-Südharz, mit Live-Publikum vor Ort. Zu Gast ist Grit Michelmann, freiberufliche Moderatorin und Prozessbegleiterin aus Halle, die in der Region Formate durchführt, bei denen Menschen vier Minuten ungestört sprechen und wirklich gehört werden. Das Gespräch berührt die Geschichte des Landkreises: 850 Jahre Kupferbergbautradition, das Kombinat Wilhelm Pieck mit einst 45.000 Beschäftigten und das abrupte Ende in den 90er Jahren, das nicht nur Arbeitsplätze, sondern die gesamte soziale und kulturelle Infrastruktur der Region auf einen Schlag vernichtete. Grit erzählt von Erzählcafés, in denen diese Geschichte wieder auftaucht und von zwei Frauen aus dem Lackdrahtwerk, deren stärkste Erinnerung an die chemischen Umweltbelastungen nicht die eigene Gesundheitsschädigung ist, sondern die Ungerechtigkeit, dass man die durch Säureregen löchrig gewordenen Nylonstrumpfhosen dort nicht erstattet bekam.


Die Folge behandelt außerdem, was passiert, wenn AfD-Mitglieder in einem Erzählcafé sitzen, warum Zuhören nicht Zustimmen bedeutet und weshalb Beteiligungsformate Politikverdrossenheit erklären können, aber auch abbauen.


Grits aktuelle Arbeit im Mansfelder Land wird finanziert durch den Flow Fund der Kinnings Foundation, die die gesamte fünfteilige Podcast-Tour ermöglicht.





00:25 Intro Tour-Station 2 Heiligenthal 


02:20 Grit Vorstellung und Kontext 


05:42 Format Sprechen und Zuhören 


10:15 Wendetrauma und kollektives Vergessen 


12:40 Nylonstrumpfhosen und Umweltschäden 


15:11 Projektschmiede und kollektive Intelligenz 


17:33 Mansfeld-Südharz: Struktur und Geschichte 


22:18 ABM und Kombinat als Sozialstruktur 


26:30 Film Maßnahme und Staatsverlust 


28:20 AfD im Erzählcafé 


30:22 Zuhören als demokratischer Akt 


33:32 Moderation ohne Angst vor Konflikt 


36:02 Zuhören heißt nicht zustimmen 


39:11 Grits politische Biografie 


43:19 Flow Fund und geloste Bürgerbeteiligung 


46:09 Wünsche für Mansfeld-Südharz 


48:16 Abschluss und Ausblick Großhennersdorf





Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.


https://www.ostwaerts-podcast.com/





Showlinks:


Doku „Die Maßnahme“ (2009) der Filmakademie Baden-Württemberg: https://www.youtube.com/watch?v=gEtil2WHFDg





Webseite von Grit Michelmann: https://gritmichelmann.de/





Ostwärts-YouTube-Kanal für die folgenden Folgen abonnieren: https://www.youtube.com/watch?v=i11T7BQqsxA&list=LL
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Tipp der Redaktion

Ostwärts erzählt persönliche Geschichten über ostdeutsche Herkunft und Identität. Moderatorin Nine-Christine Müller spricht mit Gästen aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft über Erfahrungen, Brüche und Chancen. Der Podcast bietet Perspektiven, die in der gesamtdeutschen Debatte oft fehlen und zeigt, was der Osten zu bieten hat.
Alle Tipps der Redaktion

Über diesen Podcast

Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und spielt das echt immer noch eine Rolle? Ich, Nine-Christine Müller, spreche hier mit Menschen, die ihre Herkunft reflektieren und Engagement zeigen. Gemeinsam erkunden wir, wie Herkunft unsere Identität beeinflusst und wie Chancengerechtigkeit und Mitbestimmung gefördert werden können.
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Zuhören als demokratischer Akt im Mansfelder Land - mit Grit Michelmann
Zuhören als demokratischer Akt im Mansfelder Land - mit Grit Michelmann

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