Bleiben, wo’s brennt: Kahrola und der Mut zur Nachbarschaft

Bleiben, wo’s brennt: Kahrola und der Mut zur Nachbarschaft

vor 3 Wochen
59 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen




KAHROLA in Kahla: Franzi und Fabi über die Nachbarschaftsstube,
ehrenamtliches Engagement und das Bleiben in einer Kleinstadt mit
zwei Gesichtern





In dieser Live-Folge von „Ostwärts" – aufgezeichnet zum Auftakt
der Ostwärts-Tour durch fünf ostdeutsche Bundesländer – spricht
Nine mit Franzi und Fabi von der Nachbarschaftsstube Kahrola und
der antifaschistischen Initiative AIS in Kahla, Thüringen. Sie
erzählen, wie aus einer alten Kneipe ein offener Ort ohne
Konsumzwang wurde, der von zwölfjährigen Pokémon-Fans bis zu
Konzertgästen alle willkommen heißt. Sie sprechen über die Burg
19, den AfD-Aufkleber an der Nachbarschaft und die Frage, wie man
als weiblich gelesene, engagierte Person in einer Stadt mit
organisierten Neonazi-Strukturen lebt. Über 5.000 Euro aus dem
Flow Fund, mit denen Kahrola ein Jahr existieren kann. Und über
die Frage, warum die beiden bleiben – obwohl Wegziehen einfacher
wäre. Die Tour wird ermöglicht durch die Kinnings Foundation.





00:00 Sicherer Ort und klare Grenzen


00:49 Auftakt Ostwärts-Tour in Kahla


03:20 Wer ist Franzi, wer ist Fabi


05:13 Warum bleiben


07:07 Was ist Kahrola


09:00 Pokémon, Konzerte und Spielenachmittag


10:50 Kahla zwischen Saaletal und Porzellan


13:57 Krasnahorkai und die fiktive Kleinstadt


15:04 Burg 19 im Alltag


17:22 Angepöbelt werden als weiblich gelesene Person


19:38 Wie ICE und Kahrola entstanden


20:47 Konsumfrei und niedrigschwellig


22:00 Reaktionen aus der Stadt


23:19 Wie ein Sonntag bei Kahrola aussieht


25:37 Wer kommt nicht und warum


27:30 Was hält das Engagement am Laufen


29:27 Politisch oder nicht politisch


31:35 Klare rote Linien


33:38 Was Kahrola noch braucht


36:33 Vom Sonntagscafé zur größeren Kontinuität


40:08 Porzellan bemalen auf dem Weihnachtsmarkt


42:05 Was 5.000 Euro vom Flow Fund verändern


45:20 Spenden und Sichtbarkeit


47:01 Demokratiebildung studieren in Jena


49:49 Bleiben statt wegziehen


52:15 Was man Leuten mitgibt, die abgehängt sind


54:11 Lokale Strukturen unterstützen


55:35 Auch Weggegangene bleiben willkommen


56:18 Herkunft als Identität


57:48 Schlusswort und Verabschiedung


58:18 Vorschau Mansfeld mit Grit


Über Ostwärts


Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein,und spielt das echt
immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stellt sich Nine-Christine Müller, als
Nachwendekind aus Thüringen. Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über
ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen
Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft
nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör
finden.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen
zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um
ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und
Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem
Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt
anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu
adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität,
die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen
Zusammenhalt zu stärken.


https://www.ostwaerts-podcast.com/





Mehr zu Kahrola:


- Webseite: https://kahrola.de/


- Webseite von AIS Saale-Holzland-Kreis steht für
Antifaschistisch*Initiativ*Solidarischhttps: //ais-shk.de/


- Kontakt via: kahrola@posteo.de

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