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  4. Verleihung des Karl-Wilhelm-Fricke-Preises 2025
Mit ihrem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis möchte die Bundesstiftung zur
Aufarbeitung der SED-Diktatur das Engagement derjenigen sichtbar
machen, die sich über Jahrzehnte weltweit mit Zivilcourage und Mut
gegen Diktaturen und autoritäre Herrschaft sowie für demokratische
Rechte und Freiheiten eingesetzt haben und einsetzen. Ausgezeichnet
werden mit dem von Dr. Burkhart Veigel gestifteten Preis
Einzelprojekte, Persönlichkeiten und Initiativen, die mit ihrer
Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage
stärken.

Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den Historiker Dr.
Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Jury würdigt damit sein langjähriges
Engagement für eine kritische Auseinandersetzung mit der
DDR-Vergangenheit und seine aktive Beteiligung am
gesellschaftlichen Diskurs. Die Laudatio hält der
DDR-Bürgerrechtler und Publizist Wolfgang Templin.

Der Sonderpreis geht an das Neiße Filmfestival. Das Festival findet
2025 zum 22. Mal im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien
statt und bringt mit Filmen, Ausstellungen und Konzerten Menschen
grenzüberschreitend zusammen. Veranstalter ist der Verein
Kunstbauerkino e.V. Die Laudatio hält die Autorin und Filmemacherin
Dr. Grit Lemke.

Die Initiative „(K)Einheit“ erhält den Nachwuchspreis für ihre
fünfteilige Filmreihe mit ostdeutschen Perspektiven junger
Erwachsener. Die Filme stoßen Diskussionen zu Erinnerung, Identität
und Teilhabe an und fördern den Dialog zwischen Generationen. Die
Laudatio hält die Autorin und Sprecherin des Netzwerks „3te
Generation Ost“ Jeannette Gusko.

Der Jury des Preises unter der Leitung der ehemaligen
Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler
gehören die russische Menschenrechtlerin Prof. Dr. Irina
Scherbakova, der Schriftsteller Marko Martin, der Preisspender Dr.
Burkhart Veigel und die Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung
Dr. Anna Kaminsky an.
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„Verleihung des Karl-Wilhelm-Fricke-Preises 2025“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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