Glaubensvermittlung in der Familie ist wichtig
vor 4 Wochen
Morgenimpuls mit Schwester Katharina
Podcast
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Beschreibung
vor 4 Wochen
Am Wochenende war eine Gruppe elf bis dreizehnjährige Mädchen mit
mir im Mutterhaus zu einem gemeinsamen Erleben in der Fastenzeit.
Und dann haben wir unter anderem ein Fastenzeit- und Osterquiz
gemacht mit immer drei bis vier Antwortmöglichkeiten. Manches
ernsthaft, manches eher witzig, manches religiös und manches auch
profan. Und zwei Mädchen waren immer schneller als alle anderen und
wussten echt immer fast alles wirklich richtig. Ich war total
erstaunt und in der Pause zwischendurch habe ich dann mal gefragt,
wieso und woher sie das alles wussten. Na, aus der Schule und von
zuhause, war die genauso rasche, fast identische Antwort. Die
anderen Mädels, die zum Teil in die gleiche Schule und sogar in die
gleiche Klasse gehen, konnten kaum eine Frage beantworten, oder,
wenn ich sie animiert habe, doch einfach mal zu tippen, war es
meist echt daneben. Mir ist wieder klar geworden, dass
Glaubensvermittlung wirklich viel eher zuhause geschieht, oder das
zuhause Vermittelte eher in Kopf und Herz bleibt. „Wir machen das
doch immer zusammen zuhause oder mit Oma“, sagen die Mädchen: „das
Beten, das in die Gottesdienste gehen, am allerliebsten in die
Osternacht und die ganzen Sachen mit den Palmsträußen, dem
Ostereierfärben, dem Backen und alles, was so dazu
gehört.“ Ich hoffe sehr, dass viele Eltern und Großeltern auf
dem Schirm haben, dass das so ist und die Dinge, die das
liturgische und Kirchenjahreszeitliche Lernen beinhalten, nicht im
Alltagsgeschehen untergehen. Beim gemeinsamen Kreuzwegbeten, hinter
dem Mutterhaus mit den sehr eindrücklich gestalteten Plastiken,
sind dann auch die anderen Teilnehmerinnen aus sich herausgekommen,
als es bei jeder Station darum ging, für wen wir, unter dem
Eindruck der einzelnen Stationen beten könnten. Da hatte ich
zwischendurch Gänsehaut bei den sehr klar formulierten Anliegen und
Problemen, die dieser Jesus mit auf seinen Kreuzweg nehmen sollte.
„Learning by doing“ heißt es im Englischen: lernen im Tun, ist auch
für uns Ältere immer wieder gefragt, damit wir gerade in dieser
Fastenzeit nicht vergessen, worum es geht – bei Gott und bei den
Menschen.
mir im Mutterhaus zu einem gemeinsamen Erleben in der Fastenzeit.
Und dann haben wir unter anderem ein Fastenzeit- und Osterquiz
gemacht mit immer drei bis vier Antwortmöglichkeiten. Manches
ernsthaft, manches eher witzig, manches religiös und manches auch
profan. Und zwei Mädchen waren immer schneller als alle anderen und
wussten echt immer fast alles wirklich richtig. Ich war total
erstaunt und in der Pause zwischendurch habe ich dann mal gefragt,
wieso und woher sie das alles wussten. Na, aus der Schule und von
zuhause, war die genauso rasche, fast identische Antwort. Die
anderen Mädels, die zum Teil in die gleiche Schule und sogar in die
gleiche Klasse gehen, konnten kaum eine Frage beantworten, oder,
wenn ich sie animiert habe, doch einfach mal zu tippen, war es
meist echt daneben. Mir ist wieder klar geworden, dass
Glaubensvermittlung wirklich viel eher zuhause geschieht, oder das
zuhause Vermittelte eher in Kopf und Herz bleibt. „Wir machen das
doch immer zusammen zuhause oder mit Oma“, sagen die Mädchen: „das
Beten, das in die Gottesdienste gehen, am allerliebsten in die
Osternacht und die ganzen Sachen mit den Palmsträußen, dem
Ostereierfärben, dem Backen und alles, was so dazu
gehört.“ Ich hoffe sehr, dass viele Eltern und Großeltern auf
dem Schirm haben, dass das so ist und die Dinge, die das
liturgische und Kirchenjahreszeitliche Lernen beinhalten, nicht im
Alltagsgeschehen untergehen. Beim gemeinsamen Kreuzwegbeten, hinter
dem Mutterhaus mit den sehr eindrücklich gestalteten Plastiken,
sind dann auch die anderen Teilnehmerinnen aus sich herausgekommen,
als es bei jeder Station darum ging, für wen wir, unter dem
Eindruck der einzelnen Stationen beten könnten. Da hatte ich
zwischendurch Gänsehaut bei den sehr klar formulierten Anliegen und
Problemen, die dieser Jesus mit auf seinen Kreuzweg nehmen sollte.
„Learning by doing“ heißt es im Englischen: lernen im Tun, ist auch
für uns Ältere immer wieder gefragt, damit wir gerade in dieser
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Menschen.
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