Herpesviren – Das schlummernde Risiko
vor 2 Wochen
Nach der Erstinfektion werden Herpesviren zu lebenslangen
Begleitern – unbemerkt, bis sie plötzlich aus ihrem Schlummer
geweckt werden und zu Fieberbläschen, Gürtelrose und anderem mehr
führen. «Puls» zeigt, welche Risiken dabei bestehen und wie sich
...
Podcast
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Nach der Erstinfektion werden Herpesviren zu lebenslangen
Begleitern – unbemerkt, bis sie plötzlich aus ihrem Schlummer
geweckt werden und zu Fieberbläschen, Gürtelrose und anderem mehr
führen. «Puls» zeigt, welche Risiken dabei bestehen und wie sich
die Virenvermehrung rechtzeitig stoppen lässt. Lästig bis
gefährlich – Herpesviren sind nicht harmlos Neun verschiedene Arten
von Herpesviren infizieren Menschen. Die schlummernden
«Untermieter» können unter anderem häufige Hauterkrankungen
auslösen wie Fieberbläschen, Genitalherpes oder Windpocken.
Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden –
vor allem die Gürtelrose hat das Potenzial für Komplikationen und
Langzeitfolgen. Gut gelaufen – Gürtelrose-Ausbruch erkannt und
rechtzeitig gestoppt Rund 20 Prozent der Gürtelrose-Fälle treffen
Menschen unter 50 Jahren, die kaum damit rechnen. Auch der
34-jährige Alex wurde vom Herpes-Zoster-Virus überrascht. Da er
rasch reagierte und die richtige Diagnose bekam, stoppten
antivirale Tabletten seine Erkrankung ohne bleibende Folgen. Pech
gehabt – Gürtelrose nicht erkannt, bleibende Nervenschmerzen Mit
extremen Schmerzen im Brustbereich landete der 82-jährige Aloiz vor
sieben Jahren auf dem Notfall. Seine Symptome wurden zuerst mit
Herzproblemen erklärt, denn die typischen Bläschen bildeten sich
erst später. So verstrich wertvolle Zeit. Resultat: Die Viren
hatten bereits seine Nerven geschädigt. Der Gürtelrose-Patient muss
seither mit bleibenden Schmerzen leben. Impfen oder nicht? – Eine
persönliche Risikoabwägung Seit fünf Jahren ist in der Schweiz
«Shingrix» verfügbar – ein wirksamer Impfstoff gegen Gürtelrose.
Die Impfung wird grundsätzlich ab 65 Jahren vergütetet. Ärzte
empfehlen die präventive Massnahme auch nach überstandener
Gürtelrose, wer aber «zu jung» ist, muss sie selbst bezahlen.
«Puls»-Chat zum Thema Herpesviren und Hautkrankheiten Was tun gegen
ständig wiederkehrende Fieberbläschen? Ist Genitalherpes
gefährlich? Könnte mein Ausschlag am Bein eine Gürtelrose sein?
Kann ich mein Kind mit Lippenherpes anstecken? Was bringt eine
Impfung nach einer durchgemachten Gürtelrose? Und warum soll man
Kinder gegen Windpocken impfen lassen? Die Fachrunde weiss am
Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können
vorab eingereicht werden.
Begleitern – unbemerkt, bis sie plötzlich aus ihrem Schlummer
geweckt werden und zu Fieberbläschen, Gürtelrose und anderem mehr
führen. «Puls» zeigt, welche Risiken dabei bestehen und wie sich
die Virenvermehrung rechtzeitig stoppen lässt. Lästig bis
gefährlich – Herpesviren sind nicht harmlos Neun verschiedene Arten
von Herpesviren infizieren Menschen. Die schlummernden
«Untermieter» können unter anderem häufige Hauterkrankungen
auslösen wie Fieberbläschen, Genitalherpes oder Windpocken.
Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden –
vor allem die Gürtelrose hat das Potenzial für Komplikationen und
Langzeitfolgen. Gut gelaufen – Gürtelrose-Ausbruch erkannt und
rechtzeitig gestoppt Rund 20 Prozent der Gürtelrose-Fälle treffen
Menschen unter 50 Jahren, die kaum damit rechnen. Auch der
34-jährige Alex wurde vom Herpes-Zoster-Virus überrascht. Da er
rasch reagierte und die richtige Diagnose bekam, stoppten
antivirale Tabletten seine Erkrankung ohne bleibende Folgen. Pech
gehabt – Gürtelrose nicht erkannt, bleibende Nervenschmerzen Mit
extremen Schmerzen im Brustbereich landete der 82-jährige Aloiz vor
sieben Jahren auf dem Notfall. Seine Symptome wurden zuerst mit
Herzproblemen erklärt, denn die typischen Bläschen bildeten sich
erst später. So verstrich wertvolle Zeit. Resultat: Die Viren
hatten bereits seine Nerven geschädigt. Der Gürtelrose-Patient muss
seither mit bleibenden Schmerzen leben. Impfen oder nicht? – Eine
persönliche Risikoabwägung Seit fünf Jahren ist in der Schweiz
«Shingrix» verfügbar – ein wirksamer Impfstoff gegen Gürtelrose.
Die Impfung wird grundsätzlich ab 65 Jahren vergütetet. Ärzte
empfehlen die präventive Massnahme auch nach überstandener
Gürtelrose, wer aber «zu jung» ist, muss sie selbst bezahlen.
«Puls»-Chat zum Thema Herpesviren und Hautkrankheiten Was tun gegen
ständig wiederkehrende Fieberbläschen? Ist Genitalherpes
gefährlich? Könnte mein Ausschlag am Bein eine Gürtelrose sein?
Kann ich mein Kind mit Lippenherpes anstecken? Was bringt eine
Impfung nach einer durchgemachten Gürtelrose? Und warum soll man
Kinder gegen Windpocken impfen lassen? Die Fachrunde weiss am
Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können
vorab eingereicht werden.
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