Podcaster
Episoden
16.02.2026
33 Minuten
Jeder Mensch wünscht sich irgendetwas am eigenen Körper anders.
Führt diese Unzufriedenheit zu einem krankhaften Schönheitswahn,
kann es Betroffene psychisch an Grenzen bringen. «Puls» geht den
Ursachen solcher Körperbildstörungen nach und fragt: Wie lebt es
sich mit einem verzerrten Selbstbild? Körperdysmorphie – Im Spiegel
nur noch Unschönes sehen Mia, 21, entwickelte schon als Mädchen
erste Symptome einer Körperdysmorphie – verstärkt durch familiären
Schönheitsdruck und Ausgrenzung in der Schule. Während der
Corona-Pandemie schottete sie sich völlig ab, verbrachte täglich
Stunden vor dem Spiegel, brach die Schule ab, kämpfte mit
Klinikaufenthalten und Suizidgedanken. Mit 19 folgten
Schönheitsoperationen, die nur kurz halfen. Heute sieht sie Licht
am Horizont, doch der Weg aus der gestörten Selbstwahrnehmung ist
lang. Verzerrtes Körperbild – Die Rolle der sozialen Medien Tina,
27, geriet als Teenager in den Sog von Social Media und entwickelte
einen Wahn zur äusserlichen Selbstoptimierung. Der ständige
Vergleich mit geschönten Bildern anderer Menschen führte zu einem
verzerrten Körperbild, Selbstzweifeln und Depressionen. Die
ehemalige DSDS-Kandidatin war aber nicht nur Opfer der
Beauty-Algorithmen: Sie fütterte Instagram auch aktiv mit
bearbeiteten Bildern von sich. Mittlerweile hat sie als
Schauspielerin einen positiveren Bezug zu ihrem Äusseren gefunden –
und geniesst in ihren Rollen sogar das Spiel mit der Hässlichkeit.
Körperbildstörungen – Nicht nur Frauensache Philipps Körper ist
beeindruckend durchtrainiert. Angetrieben vom Beispiel
einschlägiger Fitnessidole, hatte er sein Leben irgendwann nur noch
dem Muskelwachstum und der Sixpack-Pflege gewidmet. Schaut er in
den Spiegel, ist er mit seinem gestählten Äusseren dennoch nie
zufrieden. Philipps Beispiel zeigt: Körperbildstörungen werden
primär Frauen zugeschrieben, sie können aber auch Männer betreffen
– besonders Jugendliche. «Puls»-Chat zum Thema Körperbildstörung
Wird das tägliche Schönheitsritual immer mehr zur Last? Verbringe
ich zu viel Zeit im Fitnesscenter? Wann macht eine Beauty-Operation
alles nur noch schlimmer? Und wie lässt sich ein gesundes
Körpergefühl entwickeln? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00
bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht
werden.
Mehr
26.01.2026
33 Minuten
Influencer sind die neuen Gesundheitsberater. Über soziale Medien
erreichen auch falsche Gesundheitsinformationen ein grosses
Publikum und beeinflussen das Verhalten der Nutzenden. Doch wie
kann zwischen Fakt und Fake unterscheiden werden? Und kann die
künstliche Intelligenz dabei helfen? Gesundheit 2.0 – Zwischen
Fakten und Fiktion Ob Ernährung, psychische Gesundheit oder schwere
Krankheiten wie Krebs: Die digitale Welt enthält eine ständig
wachsende Flut von Gesundheitsinformationen. Das dabei verbreitete
«Wissen» ist mitunter von zweifelhafter Qualität – was sich von den
meisten Userinnen und Usern kaum zuverlässig einschätzen lässt. Von
Instagram in die Essstörung – Morena Diaz' Weg zur Body Positivity
Morena Diaz' Geschichte ist eine Warnung vor den Schattenseiten von
Social Media: Schon als Kind hatte sie den Wunsch nach einem
schlankeren Körper. Doch erst durch Instagram-Vorbilder wurde
daraus eine Essstörung im Teenageralter. Heute nutzt Morena diese
Erfahrungen, um als Body-Positivity-Influencerin Menschen vor
falschen Idealen zu bewahren. Beispiel Milch – Die schwierige Suche
nach verlässlicher Information Kritikerinnen und Kritiker bringen
den Milchkonsum mit zahlreichen Krankheiten von Akne bis Krebs in
Verbindung. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und
Veterinärwesen hingegen empfiehlt Milch als Teil der täglichen
Ernährung. Beide Seiten vertreten ihre Haltung online mit Nachdruck
und stützen sich dabei auf widersprüchliche Studienergebnisse –
deren Wert und Relevanz für Laien kaum beurteilbar ist. Ein
Musterbeispiel dafür, wie schwierig es sein kann, verlässliche
Gesundheitsinformationen zu erkennen und einen sinnvollen Umgang
mit der täglichen Informationsflut zu finden. Gallensteine
«ausspülen» – Was hält falsche Heilsversprechen am Leben? Schon vor
15 Jahren zeigte «Puls» mit einer Probe aufs Exempel, dass sich
Gallensteine nicht mit einer spezifischen Diät auf natürlichem Wege
ausscheiden lassen. Dem Mythos hat es nicht geschadet: Die
Wunderkur wird auf den sozialen Medien immer noch herumgereicht.
Was hält falsche Gesundheitsversprechen derart hartnäckig am Leben
und was macht sie so verlockend? Fakt oder Fake? – Tipps für den
persönlichen Faktencheck Die Flut an Gesundheitsinformationen ist
schier grenzenlos. «Puls» gibt Tipps für einen bewussten Umgang
damit: Wie unterscheidet man seriöse von zweifelhaften Quellen?
Welche Warnsignale gilt es zu beachten? Und kann KI dabei helfen,
den Wahrheitsgehalt richtig einzuschätzen?
Mehr
19.01.2026
36 Minuten
Schwerste Verbrennungen galten früher als kaum überlebbar. Heute
retten hochspezialisierte Medizin, innovative Hauttransplantationen
und jahrelange Nachsorge viele Leben. «Puls» zeigt, warum Hoffnung
auf gute Lebensqualität berechtigt ist, und begleitet Menschen, die
zurück ins Leben gefunden haben. Hochspezialisierte Medizin –
Besuch der Brandstation am Unispital Zürich Schwerste Verbrennungen
galten früher als kaum überlebbar. Heute retten hochspezialisierte
Medizin, innovative Hauttransplantationen und jahrelange Nachsorge
viele Leben. «Puls» besucht die spezialisierte Intensivstation für
Brandverletzte am Unispital Zürich. Dort werden mehrere Opfer der
Katastrophe von Crans-Montana VS behandelt. Im Gespräch mit dem
chirurgischen Leiter Bong‑Sung Kim wird deutlich, wie komplex die
medizinische und emotionale Arbeit ist. Zurück ins Leben nach
schweren Verbrennungen Zehn Jahre nach einem schweren Unfall
spricht Luca Menegazzo mit «Puls»-Host Daniela Lager über seinen
Weg zurück ins Leben. Als junger Mann erlitt er grossflächige
Verbrennungen und verbrachte Wochen auf der Intensivstation. Ein
starker Wille, Sport und sehr viel Unterstützung halfen ihm, neue
Perspektiven zu finden. Heute steht Luca erneut in der
Öffentlichkeit – um anderen Betroffenen Mut zu machen und zu
zeigen: Das Leben geht weiter, auch wenn es ein harter Weg ist.
Spenderhaut aus den Niederlanden – 12 Quadratmeter wurden geliefert
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kommt lebenswichtige
Hilfe aus den Niederlanden. In der Nähe von Amsterdam lagert eine
der grössten Gewebebanken Europas Spenderhaut von Verstorbenen.
Diese wird als temporäre Abdeckung auf offene Brandwunden
transplantiert und schützt vor Infektionen sowie
Flüssigkeitsverlust. Die Spenderhaut verschafft den Ärzteteams
wertvolle Zeit – bis im Labor genügend eigene Haut gezüchtet werden
kann und eine definitive Transplantation möglich ist. Neue Haut –
Neue Perspektiven für Brandopfer Grossflächige Brandverletzungen
stellen die Medizin vor enorme Herausforderungen. In Schlieren wird
an einer neuen künstlichen Haut geforscht. Sie ersetzt nicht nur
die Oberhaut wie bei bisherigen Verfahren, sondern zwei
Hautschichten – mit dem Ziel, die Elastizität zu verbessern und
Narben zu reduzieren. Bereits jetzt kommt diese im Rahmen von
klinischen Studien zum Einsatz. Brandopfer David Heimer: «Meine
Behandlungen sind ein Vollzeitjob» David Heimer überlebte erst vor
zweieinhalb Jahren einen Fallschirmunfall mit einer
Hochspannungsleitung. Rund siebzig Prozent seiner Haut wurden
verbrannt, Finger amputiert, die Nase zerstört. Was braucht es
alles, damit der Weg zurück ins Leben gelingt? Dank intensiver
Rehabilitation und grossem mentalem Einsatz kämpft er sich zurück
in ein selbstbestimmtes Leben.
Mehr
12.01.2026
35 Minuten
Immer mehr Verkehr, immer mehr Staus, immer mehr Rücksichtslose:
Der wachsende Stress auf Schweizer Strassen belastet nicht nur
jene, die beruflich am Steuer sitzen. «Puls» fährt mit und zeigt,
wo emotionale Fallen lauern, wie ungesund der Ärger über andere ist
– und wie es auch gelassener geht. Dichtestress – Volle Strassen,
blanke Nerven 2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 55’569
Staustunden verzeichnet – Besserung ist nicht in Sicht. Mit dem
wachsenden Dichtestress sinken Verständnis und Respekt im
Strassenverkehr, der Umgangston hinter dem Steuer wird rauer.
«Puls»-Host Daniela Lager macht den Selbstversuch, holt sich eine
Verkehrstherapeutin ins Auto und diskutiert mit ihr die Gründe und
möglichen Lösungsansätze für emotional geladene Momente auf der
Strasse. Erhöhter Cortisolspiegel – Macht Stress am Steuer krank?
Unter körperlichem oder psychischem Druck wird das Stresshormon
Cortisol ausgeschüttet, das zusätzliche Energie für Kampf oder
Flucht freisetzt. So zentral das Hormon fürs Überleben ist: Ein
dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel ist nicht gut für die
Gesundheit. Wie sieht der Wert bei Daniela Lager am Steuer aus? Und
was sagt eine Stressforscherin zum Resultat der Messung? Beifahrer
– Fluch oder Segen? Zoff im Auto ist eigentlich nur eine Frage der
Zeit: Ohne Fluchtmöglichkeit gemeinsam unterwegs, dauert es im
Schnitt gerade mal 22 Minuten, bis sich ein Paarkonflikt entlädt.
Laut Umfragen haben sich schon annähernd 80 Prozent in dieser
Situation gestritten. Welche Rolle spielen dabei Zeitdruck,
Kontrolle, Macht? Was hilft zur Deeskalation? Eine Paartherapeutin
und eine Psychologin ordnen ein und geben Tipps. Täglich auf der
Strasse – Traumjob oder Alptraum? Anja Leuzinger ist seit 15 Jahren
Berufschauffeurin, seit zehn Jahren lenkt sie auch 40-Tönner.
«Puls» begleitet die 40-Jährige einen Tag und 300 Kilometer lang
bei der Warenauslieferung an Privat- und Firmenkundinnen und
-kunden und erlebt hautnah mit, wie viele Stressfaktoren ihren
Alltag beeinflussen. Was bewegt sie dazu, den täglichen
Verkehrswahnsinn auf sich zu nehmen? 60 km/h zu schnell – Aus
Stress zum Tempoexzess Wie viel Stress ist nötig, um mit 60
Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden? «Puls»
spricht mit Alex. Er ist um die 50 Jahre alt und heisst eigentlich
anders. Vor zwei Jahren hatte er seine Emotionen nicht im Griff und
musste in der Folge seinen Führerschein wegen massiv übersetzter
Geschwindigkeit abgeben. Wie geht er heute mit Stress am Steuer um?
«Puls»-Chat zum Thema «Stress am Steuer» Treibt Sie der
Strassenverkehr zuverlässig zur Weissglut? Möchten Sie nicht mehr
länger unter Ihren Emotionen leiden – oder unter denen der Person
am Steuer? Was tun, wenn ich von anderen Verkehrsteilnehmenden
schikaniert werde? Sind Handzeichen schon strafbar? Und wann darf
ich am Schleicher auf der Mittelspur rechts vorbeifahren? Eine
Verkehrstherapeutin, eine Stressforscherin, eine Psychologin, eine
Rechtsanwältin und ein Fahrlehrer wissen am Montag von 21.00 bis
23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht
werden.
Mehr
05.01.2026
33 Minuten
Der Wein zum Essen, das Bier zum Feierabend: Alkohol gehört oft
einfach dazu. Zugleich ist er aber auch eine psychoaktive Droge,
die Existenzen vernichtet. «Puls» fragt: Wo verläuft die Grenze
zwischen Genuss mit Mass und Bechern im Übermass? Und gibt es
überhaupt einen gesunden Umgang mit Alkohol? Gesund trinken – Geht
das überhaupt? Wo endet Trinken mit Genuss, wo beginnt Konsum mit
Risiko? Und gibt es diese Grenze überhaupt? «Puls»-Host Daniela
Lager und Suchtexpertin Regina Esser erörtern die Frage mit
leidenschaftlichen Weinliebhabern, denen bewusst ist: Im Wein
steckt nicht nur Wahrheit, sondern auch das Nervengift Alkohol.
Abgestürzt – Die Kontrolle über den Konsum verloren Sandro dachte
lange, er habe seinen Alkoholkonsum im Griff. Bis aus dem
gemütlichen Feierabendbier mit Freunden ein Zwang wurde, der mit
Genuss nur noch wenig zu tun hatte. «Puls» erzählt er, wie es so
weit kam und was es brauchte, um den Entzug zu machen – und seither
trocken zu bleiben. 0,0 Promille – Was bringt der Verzicht? «Dry
January», Virgin Drinks, trockene Wochentage: Bewusster
Alkoholverzicht ist im Trend und hat für viele eine befreiende
Wirkung. «Puls» zeigt, wie sich Nein sagen lässt, ohne auf Genuss
zu verzichten – und warum ein Monat ohne Alkohol schon kleine
gesundheitliche Wunder bewirken kann. «Puls»-Chat zum Thema
Alkoholkonsum Habe ich meine Trinkgewohnheiten noch im Griff – oder
sie mich? Welche Muster sollten mir zu denken geben? Muss ich mir
Sorgen machen, wenn mir der «Dry January» nach zwei Wochen schon zu
lästig wird? Wieso fällt es mir immer so schwer, Nein zu sagen? Und
wo finde ich Hilfe für mich oder einen nahestehenden Menschen? Die
Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im
Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Mehr
Über diesen Podcast
Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021
eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem
Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Gesundheitsmagazin «Puls»
berichtet aktuell und hintergründig über Themen aus den Bereichen
Medizin, Psychologie, Ernährung und Fitness. «Puls» fragt kritisch
nach belegter Wirkung und Nebenwirkungen. Der konkrete Nutzen für
das Publikum steht dabei im Zentrum.
Kommentare (0)