Verlassene DDR-Kinder- Jördis Mahanta im Gespräch mit Antje Riis

Verlassene DDR-Kinder- Jördis Mahanta im Gespräch mit Antje Riis

...über den Schockanruf ihrer Mutter aus dem Westen, Alleinsein, Unbarmherzigkeit der Stasi und ihren Weg in die persönliche Freiheit
59 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Sommer 1989: In der DDR wächst der Protest. Tausende Menschen gehen
auf die Straße, fordern Freiheit und Reformen. Doch während sich
Geschichte auf den Straßen abspielt, passieren im Privaten Dinge,
die bis heute kaum sichtbar sind. Jördis Mahanta ist Teenager, als
ihre Eltern nach einer Reise aus West-Berlin nicht zurückkommen.
Sie bleibt allein zurück in Ost-Berlin, Verlassen von den Eltern
und der Frage: warum? Sie spricht über den Schock, das plötzliche
Alleinsein und Hunger, warum sie als Tochter von
„Republikflüchtigen“ ins Visier der Stasi gerät, und was passiert,
als sie nach dem Mauerfall unangekündigt an der Wohnungstür ihrer
Eltern in West-Berlin klingelt. Außerdem erzählt sie, warum sie
heute als Kunsttherapeutin mit Heimkindern arbeitet, die selbst
Verlusterfahrungen gemacht haben und weshalb sie dieses wenig
erzählte Kapitel der Wendezeit weiter erforschen möchte.

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