Born in the GDR: Geschichte(n) aus einem verschwundenen Land

Born in the GDR: Geschichte(n) aus einem verschwundenen Land

Geboren in der DDR- Geschichten aus dem verschwundenen Land
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Geboren in der DDR- Geschichten aus dem verschwundenen Land
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Episoden

Flachwitze-Queen, Moderatorin und Sängerin Seraphina Kalze im Gespräch mit Antje Riis
12.07.2026
1 Stunde 25 Minuten
Allein auf Instagram bringt sie rund eine halbe Million Menschen regelmäßig zum Lachen: 1983 in Halle an der Saale geboren, erlebt sie noch bewusst als Kind die DDR und den Mauerfall und vor allem die tiefgreifenden Veränderungen, die diese Zeit für ihre Familie mit sich bringt. Offen und sehr persönlich wie selten spricht sie über die Umbruchserfahrungen ihrer Eltern nach der Wiedervereinigung, darüber, wie diese Erlebnisse sie bis heute prägen und warum sie vieles aus ihrer ostdeutschen Erziehung bewusst an ihre eigenen Kinder weitergibt, auch wenn sie damit manchmal mit dem heutigen Zeitgeist aneckt. Außerdem erzählt Seraphina vom frühen Verlust ihrer Eltern und davon, weshalb es für sie keine Frage war, ihren schwer kranken Vater bei sich zu Hause in Hamburg zu pflegen. Wir sprechen über Trauer, Verantwortung und darüber, wie Humor selbst in den schwersten Momenten tragen kann. Auch ihr Buch „Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht“ spielt eine Rolle: Darin verarbeitet sie ihre persönlichen Schicksalsschläge und zeigt, warum Lachen nicht oberflächlich ist, sondern manchmal die größte Kraftquelle sein kann. Ein bewegendes, ehrliches und zugleich sehr unterhaltsames Gespräch über Herkunft, Familie, Verlust, Zusammenhalt und die besondere Kraft des Humors.
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DDR-"Asozialen-Paragraf"- Weggenommen und adoptiert: Tim Steinwender im Gespräch mit Antje Riis
07.06.2026
1 Stunde 20 Minuten
Mein heutiger Gast ist Tim Steinwender. Seine Mutter Ramona ist 1978 erst 15 Jahre alt, als sie mit ihm schwanger wird. Doch statt Unterstützung zu bekommen, gerät sie ins Visier des Jugendamtes: die Begründung für die angebliche Kindeswohlgefährdung ist erschreckend schlicht: „jugendliche Mutti“. Mit nur elf Monaten wird Tim seiner Mutter weggenommen und in ein DDR-Wochenheim gebracht. Wenig später unterschreibt Ramona die Adoptionsfreigabe. Kurz darauf wird sie wegen sogenannter „Arbeitsbummelei“ verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Der berüchtigte § 249 des Strafgesetzbuches machte es möglich, auch diffamierend als „Asozialen-Paragraf“ bezeichnet. Er kriminalisierte Menschen, die als arbeitsscheu galten oder anderweitig „aus der Reihe tanzten“. Mit sechs Jahren erfährt Tim Steinwender, dass er adoptiert ist, Jahrzehnte später beginnt er, seine leibliche Mutter zu suchen. Er sichtet Jugendamtsakten, Gerichtsunterlagen und Stasi-Dokumente. Er findet Briefe und sieht nach zehn Jahren Recherche zum ersten Mal ein Foto seiner Mutter. Die Suche wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit... Wir sprechen über seine außergewöhnliche Spurensuche und über den Schmerz eines verlorenen Lebensweges. Warum ihm die rechtliche Rehabilitierung seiner Mutter wichtig ist, wie ihn die jahrelange Suche nach seiner Mutter Ramona verändert hat und warum die Aufarbeitung der DDR-Geschichte noch lange nicht abgeschlossen ist, darüber sprechen wir jetzt.
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Köchin des Jahres 2026: Maria Groß im Gespräch mit Antje Riis
10.05.2026
1 Stunde 29 Minuten
Für diese Folge bin ich nach Thüringen gereist, genauer gesagt nach Erfurt- Bischleben in die "Bachstelze" zu Maria Groß. Wir sprechen über ihre Kindheit in der DDR, die Umbrüche nach dem Mauerfall, ihren ungewöhnlichen Weg in die Spitzenküche und darüber, wie ihre Herkunft bis heute ihre Küche prägt. Außerdem geht es um ostdeutsche Identität, Heimat, ihre Rückkehr nach Thüringen und warum Orte wie die Bachstelze gerade heute so wichtig sind.
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Amor und die Kids, Die Prinzen: Tobias Künzel im Gespräch mit Antje Riis
12.04.2026
1 Stunde 22 Minuten
Wir sprechen über seinen ungewöhnlichen Weg: vom Neunjährigen im Thomanerchor über das Leben im Internat bis hin zu ersten musikalischen Erfolgen in der DDR. Tobias erzählt von Reisen in den Westen, den subtilen Einfluss der Stasi und den Herausforderungen während der NVA-Zeit. Natürlich geht es auch um die Zeit nach dem Mauerfall: die entscheidende Begegnung mit Annette Humpe, wie es war, die erste Popsensation aus dem Osten im wiedervereinten Deutschland zu sein und die beeindruckende Karriere mit Millionen verkaufter Tonträger und warum jetzt der richtige Moment für ein Comeback von „Amor und die Kids“ ist
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Verlassene DDR-Kinder- Jördis Mahanta im Gespräch mit Antje Riis
15.03.2026
59 Minuten
Sommer 1989: In der DDR wächst der Protest. Tausende Menschen gehen auf die Straße, fordern Freiheit und Reformen. Doch während sich Geschichte auf den Straßen abspielt, passieren im Privaten Dinge, die bis heute kaum sichtbar sind. Jördis Mahanta ist Teenager, als ihre Eltern nach einer Reise aus West-Berlin nicht zurückkommen. Sie bleibt allein zurück in Ost-Berlin, Verlassen von den Eltern und der Frage: warum? Sie spricht über den Schock, das plötzliche Alleinsein und Hunger, warum sie als Tochter von „Republikflüchtigen“ ins Visier der Stasi gerät, und was passiert, als sie nach dem Mauerfall unangekündigt an der Wohnungstür ihrer Eltern in West-Berlin klingelt. Außerdem erzählt sie, warum sie heute als Kunsttherapeutin mit Heimkindern arbeitet, die selbst Verlusterfahrungen gemacht haben und weshalb sie dieses wenig erzählte Kapitel der Wendezeit weiter erforschen möchte.
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Über diesen Podcast

Wie war die DDR: Grau, stinkend und menschenverachtend? Geprägt von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und kollektivem Miteinander? Viele Geschichten aus dem Osten sind noch zu erzählen, müssen erzählt werden. Antje Riis will sie in diesem Podcast einfangen und festhalten. Ihre Gäste haben die DDR erlebt und erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen vor und nach dem Mauerfall, wie sich das Leben für sie bis heute entwickelt und was sie sich für dich Zukunft wünschen. Über die Gastgeberin: Antje Riis wurde in der DDR, in Leipzig, geboren. Ihr erster Beruf ist "Facharbeiter Kellner", zu dem sie sich im legendären Hotel Merkur Leipzig (heute Westin) ausbilden ließ. Zehn Jahre später fing sie an redaktionell fürs TV zu arbeiten, wo sie für Talkshows wie Schreinemakers oder Johannes B. Kerner Prominente, Politiker, Autoren und Experten interviewte. Schon dort hatte Riis ein besonderes Interesse für die "Ostgeschichten" der Gäste, weil sie zu wenig nachgefragt wurden und werden. Antje Riis auf Instagram und Facebook: @born_in_the_gdr
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Verlassene DDR-Kinder- Jördis Mahanta im Gespräch mit Antje Riis
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