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  3. Born in the GDR: Geschichte(n) aus einem verschwundenen Land Podcast

Episoden

22 Minuten
Jeder weiß, wo er am 11. September 2001 war, als die islamistischen Anschläge in den USA die Welt erschüttern. Auch ich weiß es noch genau: in Wien. Und am Abend bei Depeche Mode. Warum ich ungeplant auf das Depeche Mode-Konzert kam und warum mir die Band diesen Tag gerettet hat, erzähle ich in dieser Folge. Meine Geschichte mit Depeche Mode beginnt allerdings viel früher: Im Juni 1993 spielen sie nach dem Mauerfall zum ersten Mal in Ostdeutschland, in Leipzig. 40.000 Menschen auf der Festwiese. Und ich bin nicht nur beim Konzert dabei, ich bin Backstage dabei. Was mein damaliger Job damit zu tun hatte und wie aus diesem Depeche-Mode-Konzert plötzlich eine Geschichte über die verrückte Umbruchzeit nach der politischen Wende in der DDR und die Glücksritter aus dem Westen wird und die Folge auch ein bisschen True Crime enthält, davon erzähle ich in dieser persönlichen Folge von „Meine Geschichten aus einem verschwundenen Land“. PS: Und Thomas D. kommt auch noch vor. ;-)
1 Stunde 49 Minuten
Leichtathletik, Reitsport und Akkordeon sind ihre Leidenschaften in Kindheit und Jugend, bis ein Zufall sie zum Schlagzeug spielen bringt und von Klaus Selmke (City) unterstützt wird. Nach dem Kino-Hit "Die Alleinseglerin" und auf dem Höhepunkt der Mona Lise-Karriere und nachdem sie zum erstem Mal Mutter wurde, verschwand die DDR und Mona Lise löste sich auf, Tina arbeitet in einem Squash-Center. Schließlich holt Gerhard Gundermann sie zu seiner Band "Die Seilschaft". Tina erzählt, wie sie sich als reine Frauenband in der Männerdomäne der DDR- Rockmusik behaupteten, warum wurde daraus dann doch eine gemischte Band, Stasi-Besuche, ihre absurde Mauerfalltag-Geschichte, wie sie nach der politischen Wende Fuß fasste, das Erbe von Gerhard Gundermann und wie sie schwere persönliche Schicksalsschläge überstand. Sie spricht außerdem offen von der Gewalt, die sie in ihrer ersten Ehe erlebt hat, wie sie den Mut fand, sich daraus zu befreien, und wie sie sich bis heute Leichtigkeit bewahrt hat.
1 Stunde 25 Minuten
Allein auf Instagram bringt sie rund eine halbe Million Menschen regelmäßig zum Lachen: 1983 in Halle an der Saale geboren, erlebt sie noch bewusst als Kind die DDR und den Mauerfall und vor allem die tiefgreifenden Veränderungen, die diese Zeit für ihre Familie mit sich bringt. Offen und sehr persönlich wie selten spricht sie über die Umbruchserfahrungen ihrer Eltern nach der Wiedervereinigung, darüber, wie diese Erlebnisse sie bis heute prägen und warum sie vieles aus ihrer ostdeutschen Erziehung bewusst an ihre eigenen Kinder weitergibt, auch wenn sie damit manchmal mit dem heutigen Zeitgeist aneckt. Außerdem erzählt Seraphina vom frühen Verlust ihrer Eltern und davon, weshalb es für sie keine Frage war, ihren schwer kranken Vater bei sich zu Hause in Hamburg zu pflegen. Wir sprechen über Trauer, Verantwortung und darüber, wie Humor selbst in den schwersten Momenten tragen kann. Auch ihr Buch „Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht“ spielt eine Rolle: Darin verarbeitet sie ihre persönlichen Schicksalsschläge und zeigt, warum Lachen nicht oberflächlich ist, sondern manchmal die größte Kraftquelle sein kann. Ein bewegendes, ehrliches und zugleich sehr unterhaltsames Gespräch über Herkunft, Familie, Verlust, Zusammenhalt und die besondere Kraft des Humors.
1 Stunde 20 Minuten
Mein heutiger Gast ist Tim Steinwender. Seine Mutter Ramona ist 1978 erst 15 Jahre alt, als sie mit ihm schwanger wird. Doch statt Unterstützung zu bekommen, gerät sie ins Visier des Jugendamtes: die Begründung für die angebliche Kindeswohlgefährdung ist erschreckend schlicht: „jugendliche Mutti“. Mit nur elf Monaten wird Tim seiner Mutter weggenommen und in ein DDR-Wochenheim gebracht. Wenig später unterschreibt Ramona die Adoptionsfreigabe. Kurz darauf wird sie wegen sogenannter „Arbeitsbummelei“ verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Der berüchtigte § 249 des Strafgesetzbuches machte es möglich, auch diffamierend als „Asozialen-Paragraf“ bezeichnet. Er kriminalisierte Menschen, die als arbeitsscheu galten oder anderweitig „aus der Reihe tanzten“. Mit sechs Jahren erfährt Tim Steinwender, dass er adoptiert ist, Jahrzehnte später beginnt er, seine leibliche Mutter zu suchen. Er sichtet Jugendamtsakten, Gerichtsunterlagen und Stasi-Dokumente. Er findet Briefe und sieht nach zehn Jahren Recherche zum ersten Mal ein Foto seiner Mutter. Die Suche wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit... Wir sprechen über seine außergewöhnliche Spurensuche und über den Schmerz eines verlorenen Lebensweges. Warum ihm die rechtliche Rehabilitierung seiner Mutter wichtig ist, wie ihn die jahrelange Suche nach seiner Mutter Ramona verändert hat und warum die Aufarbeitung der DDR-Geschichte noch lange nicht abgeschlossen ist, darüber sprechen wir jetzt.
1 Stunde 29 Minuten
Für diese Folge bin ich nach Thüringen gereist, genauer gesagt nach Erfurt- Bischleben in die "Bachstelze" zu Maria Groß. Wir sprechen über ihre Kindheit in der DDR, die Umbrüche nach dem Mauerfall, ihren ungewöhnlichen Weg in die Spitzenküche und darüber, wie ihre Herkunft bis heute ihre Küche prägt. Außerdem geht es um ostdeutsche Identität, Heimat, ihre Rückkehr nach Thüringen und warum Orte wie die Bachstelze gerade heute so wichtig sind.
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Über diesen Podcast

Wie war die DDR: Grau, stinkend und menschenverachtend? Geprägt von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und kollektivem Miteinander? Viele Geschichten aus dem Osten sind noch zu erzählen, müssen erzählt werden. Antje Riis will sie in diesem Podcast einfangen und festhalten. Ihre Gäste haben die DDR erlebt und erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen vor und nach dem Mauerfall, wie sich das Leben für sie bis heute entwickelt und was sie sich für dich Zukunft wünschen. Über die Gastgeberin: Antje Riis wurde in der DDR, in Leipzig, geboren. Ihr erster Beruf ist "Facharbeiter Kellner", zu dem sie sich im legendären Hotel Merkur Leipzig (heute Westin) ausbilden ließ. Zehn Jahre später fing sie an redaktionell fürs TV zu arbeiten, wo sie für Talkshows wie Schreinemakers oder Johannes B. Kerner Prominente, Politiker, Autoren und Experten interviewte. Schon dort hatte Riis ein besonderes Interesse für die "Ostgeschichten" der Gäste, weil sie zu wenig nachgefragt wurden und werden. Antje Riis auf Instagram und Facebook: @born_in_the_gdr
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„Born in the GDR: Geschichte(n) aus einem verschwundenen Land“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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