Kino-und Theatermacher ("Sonnenallee") Leander Haußmann im Gespräch mit Antje Riis
... über zwischen Kirche + FDJ, Stasi im Alltag seit der Kindheit,
Ausreiseantrag, Loyalität und Anecken in der DDR
Podcast
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Geboren in der DDR- Geschichten aus dem verschwundenen Land
Beschreibung
vor 2 Wochen
Er hat mit „Sonnenallee“ für den ersten erfolgreichen Kinofilm über
die DDR nach der Wiedervereinigung gesorgt- wird ein zweiter Teil
kommen? Leander, 1959 in Quedlinburg im Bezirk Halle/Saale geboren,
wächst in einer Theaterfamilie auf. Sein Vater Ezard Haußmann ist
ein beliebter Schauspieler in Theater und Film, seine Mutter
Kostümbildnerin. Das Leben ändert sich abrupt, als er 9 Jahre alt
ist: Sein Vater erhält zehn Jahre Berufsverbot. Von da an ist
nichts wie zuvor, die Stasi Teil seines Lebens. Er lernt zunächst
Facharbeiter für Tiefdruck, um dann Schauspieler zu werden. In Gera
und Parchim, wo er anschließend engagiert wird, eckt er an, mal ist
es die Loyalität zu einem Kollegen oder sein Ausreiseantrag. Nach
dem Mauerfall macht er sich einen Namen als Theaterregisseur in
Weimar und als Intendant am Schauspielhaus in Bochum, bevor er als
Filmregisseur durchstartet. Wir sprechen u.a. darüber, wie er der
Präsenz der Stasi in seinem Leben mit Humor begegnet ist, ob es
heute einfacher ist, einen Film über die DDR machen zu können und
ob sich das Bild des Ostens im Westen seit dem Mauerfall wesentlich
verändert hat.
die DDR nach der Wiedervereinigung gesorgt- wird ein zweiter Teil
kommen? Leander, 1959 in Quedlinburg im Bezirk Halle/Saale geboren,
wächst in einer Theaterfamilie auf. Sein Vater Ezard Haußmann ist
ein beliebter Schauspieler in Theater und Film, seine Mutter
Kostümbildnerin. Das Leben ändert sich abrupt, als er 9 Jahre alt
ist: Sein Vater erhält zehn Jahre Berufsverbot. Von da an ist
nichts wie zuvor, die Stasi Teil seines Lebens. Er lernt zunächst
Facharbeiter für Tiefdruck, um dann Schauspieler zu werden. In Gera
und Parchim, wo er anschließend engagiert wird, eckt er an, mal ist
es die Loyalität zu einem Kollegen oder sein Ausreiseantrag. Nach
dem Mauerfall macht er sich einen Namen als Theaterregisseur in
Weimar und als Intendant am Schauspielhaus in Bochum, bevor er als
Filmregisseur durchstartet. Wir sprechen u.a. darüber, wie er der
Präsenz der Stasi in seinem Leben mit Humor begegnet ist, ob es
heute einfacher ist, einen Film über die DDR machen zu können und
ob sich das Bild des Ostens im Westen seit dem Mauerfall wesentlich
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