11. Episode: Human-Machine Collaboration - Effizienz vs. Erfahrung von Arbeit
vor 3 Wochen
Ein Beitrag von Prof. Dr. Clemente Minonne
Podcast
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Beschreibung
vor 3 Wochen
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente
Minonne über Human-Machine Collaboration und darüber, warum die
Zusammenarbeit zwischen Menschen und intelligenten Maschinen nicht
nur eine technische, sondern vor allem eine arbeits- und
organisationspsychologische Frage ist. Auf Basis des Beitrags von
Cantrell, Davenport und Krat (2022) des Beratungshauses Deloitte
wird gezeigt, dass KI in Organisationen zunehmend Rollen innerhalb
von Arbeitsprozessen übernimmt, etwa als Supervisor, der Abläufe
überwacht, als Prioritiser, die Aufmerksamkeit strukturiert, als
Personal Coach, der Feedback und Lernimpulse gibt, oder als
kreative Muse, die Ideen generiert. Dadurch entstehen neue Formen
ko-produzierter Leistung, in denen Ergebnisse im Zusammenspiel von
menschlicher Urteilskraft und maschineller Verarbeitung entstehen.
Entlang arbeits- und organisationspsychologischer Perspektiven wird
sichtbar: Entscheidend ist weniger die technologische
Leistungsfähigkeit der Systeme als die Rolle, die sie im
Arbeitsprozess einnehmen, und wie diese Zusammenarbeit von
Mitarbeitenden erlebt und organisational gestaltet wird. Sein
persönliches Fazit: Human-Machine Collaboration ist nicht nur eine
Frage neuer Tools und Funktionen, sondern eine Frage neuer
Arbeitsbeziehungen; und darum entscheidet die Gestaltung dieser
Beziehung darüber, ob KI Arbeit stärkt oder schleichend aushöhlt.
Quelle: Cantrell, S., Davenport, T. H., & Krat, B. (2022).
Strengthening the bonds of human and machine collaboration.
Deloitte Insights.
Minonne über Human-Machine Collaboration und darüber, warum die
Zusammenarbeit zwischen Menschen und intelligenten Maschinen nicht
nur eine technische, sondern vor allem eine arbeits- und
organisationspsychologische Frage ist. Auf Basis des Beitrags von
Cantrell, Davenport und Krat (2022) des Beratungshauses Deloitte
wird gezeigt, dass KI in Organisationen zunehmend Rollen innerhalb
von Arbeitsprozessen übernimmt, etwa als Supervisor, der Abläufe
überwacht, als Prioritiser, die Aufmerksamkeit strukturiert, als
Personal Coach, der Feedback und Lernimpulse gibt, oder als
kreative Muse, die Ideen generiert. Dadurch entstehen neue Formen
ko-produzierter Leistung, in denen Ergebnisse im Zusammenspiel von
menschlicher Urteilskraft und maschineller Verarbeitung entstehen.
Entlang arbeits- und organisationspsychologischer Perspektiven wird
sichtbar: Entscheidend ist weniger die technologische
Leistungsfähigkeit der Systeme als die Rolle, die sie im
Arbeitsprozess einnehmen, und wie diese Zusammenarbeit von
Mitarbeitenden erlebt und organisational gestaltet wird. Sein
persönliches Fazit: Human-Machine Collaboration ist nicht nur eine
Frage neuer Tools und Funktionen, sondern eine Frage neuer
Arbeitsbeziehungen; und darum entscheidet die Gestaltung dieser
Beziehung darüber, ob KI Arbeit stärkt oder schleichend aushöhlt.
Quelle: Cantrell, S., Davenport, T. H., & Krat, B. (2022).
Strengthening the bonds of human and machine collaboration.
Deloitte Insights.
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