VZ146 Monster im Kopf: Von Aliens, KI und Zombies

VZ146 Monster im Kopf: Von Aliens, KI und Zombies

Von Monstern zu KI-Wokeness: Jan und Gordian diskutieren über verborgene Bedrohungen im Kino, die Tücken künstlicher Intelligenz und warum die deutsche Theaterszene nicht immer verständlich ist.​
Podcast
Podcaster
Gordian und Jan sprechen über die Themen, die sie gerade beschäftigen.

Beschreibung

vor 1 Tag
Ein zentrales Thema der Folge ist die Kunstform des "verborgenen
Monsters" in der Filmgeschichte. Am Beispiel von Stanley Kubricks
"2001: Odyssee im Weltraum" (1968) und Ridley Scotts "Alien" (1979)
analysieren wir, wie große Regisseure durch das bewusste
Nicht-Zeigen von Bedrohungen maximale Spannung erzeugen.​ KI-Bias
und die Google-Kontroverse Die Diskussion geht von HAL zu aktuellen
KI-Themen. Gordian berichtet von Googles umstrittenem Versuch,
Diversität in KI-generierten Bildern zu erzwingen, was zu
Ergebnissen wie einer schwarzen Päpstin oder schwarzen
Wehrmachtssoldaten führte.​ Die beiden analysieren, dass KI nicht
"versteht", sondern nur Muster reproduziert. Googles Ansatz
entlarvte die Grenzen dieser Technologie. Doch die katholische
Kirche sei der eigentliche Aufreger, nicht die KI. Open Source Wir
erläutern die Philosophie von Open Source und Creative Commons.
Unser Podcast selbst steht unter einer Creative Commons-Lizenz,
welche Weitergabe und Bearbeitung erlaubt, solange die Urheber
genannt werden und die gleichen Lizenzbedingungen gelten.​ Deutsche
Theaterszene: Zwischen Elfenbeinturm und Zugänglichkeit Gordian
kritisiert die deutsche Theaterszene als zunehmend
selbstreferenziell. Moderne Inszenierungen würden oft nur für ein
Insiderklüngel verständlich sein, das die zahlreichen Referenzen
und Brechungen entschlüsseln kann. Er bemängelt: "Ich glaube, das
deutsche Theater irritiert nicht so sehr, wie das deutsche Theater
selber denkt, dass es irritiert".​ Als positives Gegenbeispiel
nennt Jan das Singspiel "Sekretärinnen" (1996) und "Das Boot" im
Ernst Deutsch Theater, wo der Kriegsberichterstatter von einem
Schauspieler mit nordafrikanischen Wurzeln gespielt wurde. Die
Folge schließt mit einer Analyse von "Zombie" von den Cranberries.
In dieser Folge erfährst du: - Wie Kubrick und Ridley Scott durch
das Nicht-Zeigen von Monstern maximale Spannung erzeugten - Warum
Googles Versuch, KI-Bias zu korrigieren, nach hinten losging und
was das über die Grenzen von künstlicher Intelligenz aussagt - Was
Open Source wirklich bedeutet und warum "frei" nicht gleich
"kostenlos" ist - Weshalb die deutsche Theaterszene oft am Publikum
vorbeispielt und welche Ausnahmen es gibt Wie The Cranberries'
"Zombie" zum Antikriegslied gegen historische Traumata wurde
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den Kommentaren auf YouTube oder Bluesky von euren eigenen
Erfahrungen mit "verborgenen Monstern" – sei es im Kino, in der
Technologie oder in gesellschaftlichen Debatten. Denn gute
Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify:
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