Die Selbstlegitimation zum Polizistenmord – Teil 1
45 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Günther Müller* ist gut ausgebildet und gesellschaftlich
integriert. Und doch entwickelt er ein geschlossenes
extremistisches Weltbild – geprägt von Staatsverachtung,
Gewaltfantasien und offenem Hass auf die Polizei.
Diese True-Crime-Folge über einen Fall aus dem südbadischen Raum
zeigt, wie aus ideologischer Radikalisierung konkrete
Gewaltvorstellungen entstehen: Müller erklärt Polizistinnen und
Polizisten zu „Kombattanten“, spricht ihnen jede Legitimation ab
und rechtfertigt tödliche Gewalt gegen sie.
Der Weg dorthin führt über Reichsbürger-Ideologie,
Fantasierechte, merkwürdige Schreiben und die Abkehr vom
demokratischen Rechtsstaat.
Wie radikalisiert sich ein Mensch so weit, dass Gewalt gegen den
Staat zur „Pflicht“ wird?
Warum ist Reichsbürger-Ideologie hochgefährlich – und nicht nur
ein kurioser Einzelfall?
Und welche Rolle kann Ausstiegsberatung spielen, bevor Worte zu
Taten werden?
Als Gast ordnet die Reichsbürgerexpertin Verena Fiebig gemeinsam
mit Dr. Daniel Köhler und Conny Klosinski den Fall fachlich ein
und zeigt, wie sich extremistische Denkweisen früh erkennen
lassen.
Quelle: OLG Stuttgart
️ Hinweis & Hilfe
Alle Inhalte basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen.
*Personen werden anonymisiert.
Wer selbst in extremistischen Strukturen steckt oder Angehörige
betroffen sind, findet vertrauliche Unterstützung beim
Kompetenzzentrum gegen Extremismus Baden-Württemberg (konex):
www.konex-bw.de
radicast@konex.bwl.de
Im Notfall immer die 110!
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