Beschreibung
vor 2 Monaten
März 2020, Morgengrauen: Bundesweit rücken hunderte Einsatzkräfte
aus. Das Ziel: Die Gruppierung „Geeinte deutsche Völker und
Stämme“. Im Zentrum des Netzwerks steht eine Frau, die nach außen
bürgerlich wirkt, aber im Verborgenen eine neue Ordnung plant:
Susanne Schmidt*.
Einst Fotografin und engagierte Mutter, radikalisierte sie sich
zur „Generalbevollmächtigten“ einer Parallelwelt. Ihr Weltbild:
Antisemitisch, rassistisch und ablehnend gegenüber dem
Rechtsstaat. Wer nicht in ihr Ahnen-Schema passt, verliert das
Existenzrecht in Deutschland.
In Folge 5 analysieren Dr. Daniel Köhler und Conny Klosinski
gemeinsam mit Reichsbürgerexpertin Verena Fiebig den Fall der
ersten verbotenen Reichsbürger-Gruppierung Deutschlands.
Das Geschäftsmodell Hass: Wie Schmidt mit
fiktiven „Lebendbekundungen“ und Amtsausweisen tausende Euro
verdiente.
Vom sozialen Engagement zum Extremismus: Wie
sieht der Radikalisierungsprozess einer vierfachen Mutter aus?
Das Verbot: Warum das Bundesinnenministerium
hier zum ersten Mal die Reißleine im Milieu ziehen musste.
Erfahrt, wie aus einer Ernährungsberaterin eine Führungsfigur der
Reichsbürgerszene wurde, die über 200 fiktive Gemeinden gründete
und schließlich hinter Gittern landete.
Quelle: Landgericht Lüneburg & Bundesinnenministerium
️ Hinweise & Hilfe
Alle Inhalte basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen.
*Personen werden anonymisiert.
Wer selbst in extremistischen Strukturen steckt oder Angehörige
betroffen sind, findet vertrauliche Unterstützung beim
Kompetenzzentrum gegen Extremismus Baden-Württemberg (konex).
www.konex-bw.de
radicast@konex.bwl.de
Im Notfall immer 110!
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