Urbane Utopien: Wie sieht die Stadt der Zukunft aus, Hilke Berger?
Hilke Berger über die Nutzung von Daten für die Stadt der Zukunft,
über Fremderfahrungen und Innovationen im Urbanen
1 Stunde 9 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Von „Metropolis“ bis zum „Lustigen Taschenbuch“, von Mark Twain bis
Stanley Kubrick: Seit über hundert Jahren findet in Filmen, Comics,
Büchern, Videospielen, in Kunst und Popkultur eine
Auseinandersetzung mit der „Stadt der Zukunft“ statt. Irgendwo
zwischen Dystopien und Utopien, zwischen Betonhöllen und
bepflanzten Hauswänden, zwischen fliegenden Autos und Teleportern.
Manches ist wahr, manches bleibt Science Fiction, aber eines gilt
es zu Bedenken: Wenn es nach der Gästin in dieser Folge des
re:publicast geht, hat die Stadt nicht nur eine, sondern gleich
mehrere Zukünfte. Hilke Berger, Stadtforscherin und Expertin für
kulturelle Stadtentwicklung, wirft gemeinsam mit Host Jonas Ross
einen Blick hinter die Fassaden unserer Metropolen. Sie
diskutieren, warum die Stadt der Zukunft weit mehr ist als eine
Ansammlung von Beton oder bepflanzten Hauswänden – sie ist ein
komplexes Geflecht aus Mobilität, Miteinander und dem Drang nach
individueller Freiheit. In einer Zeit, in der über 75% der Menschen
in Deutschland auf engstem Raum zusammenleben, stellt sich die
drängende Frage nach der Teilhabe: Wie wird man den
unterschiedlichen Bedürfnissen von Studierenden, Rentner*innen,
Alteingesessenen und Zugezogenen gerecht? Dabei beleuchtet Berger,
wie Kunst, Politik und Digitalität ineinandergreifen müssen, um das
einstige Freiheitsversprechen der Stadt auch für kommende
Generationen lebendig zu halten. Hilke Berger bringt für diese
Analyse eine fundierte Expertise mit. Als langjährige
wissenschaftliche Leiterin des City Science Labs an der HafenCity
Universität Hamburg und seit Ende 2025 als Leiterin für kulturelle
Stadtentwicklung der Stadt Kiel, arbeitet sie an der Schnittstelle
von Theorie und Praxis. Im Gespräch teilt sie ihre Erfahrungen mit
Zukunftsszenarien und erklärt, warum echte urbane Innovation nur
durch echte Beteiligung entstehen kann. Es geht um die Suche nach
Lösungen für die Herausforderungen des Zusammenlebens in 30 oder
100 Jahren. Und es geht darum, wie digitale Daten dabe helfen, die
Stadt zu einem besseren ort zu machen. Dieses Gespräch ist im
Herbst 2025 am Rande des Reeperbahn Festivals in Hamburg entstanden
– als Teil unserer vierteiligen Reihe auf dem Weg zur re:publica
2026 in Berlin. Produktion und Redaktion: Jonas Ross
Stanley Kubrick: Seit über hundert Jahren findet in Filmen, Comics,
Büchern, Videospielen, in Kunst und Popkultur eine
Auseinandersetzung mit der „Stadt der Zukunft“ statt. Irgendwo
zwischen Dystopien und Utopien, zwischen Betonhöllen und
bepflanzten Hauswänden, zwischen fliegenden Autos und Teleportern.
Manches ist wahr, manches bleibt Science Fiction, aber eines gilt
es zu Bedenken: Wenn es nach der Gästin in dieser Folge des
re:publicast geht, hat die Stadt nicht nur eine, sondern gleich
mehrere Zukünfte. Hilke Berger, Stadtforscherin und Expertin für
kulturelle Stadtentwicklung, wirft gemeinsam mit Host Jonas Ross
einen Blick hinter die Fassaden unserer Metropolen. Sie
diskutieren, warum die Stadt der Zukunft weit mehr ist als eine
Ansammlung von Beton oder bepflanzten Hauswänden – sie ist ein
komplexes Geflecht aus Mobilität, Miteinander und dem Drang nach
individueller Freiheit. In einer Zeit, in der über 75% der Menschen
in Deutschland auf engstem Raum zusammenleben, stellt sich die
drängende Frage nach der Teilhabe: Wie wird man den
unterschiedlichen Bedürfnissen von Studierenden, Rentner*innen,
Alteingesessenen und Zugezogenen gerecht? Dabei beleuchtet Berger,
wie Kunst, Politik und Digitalität ineinandergreifen müssen, um das
einstige Freiheitsversprechen der Stadt auch für kommende
Generationen lebendig zu halten. Hilke Berger bringt für diese
Analyse eine fundierte Expertise mit. Als langjährige
wissenschaftliche Leiterin des City Science Labs an der HafenCity
Universität Hamburg und seit Ende 2025 als Leiterin für kulturelle
Stadtentwicklung der Stadt Kiel, arbeitet sie an der Schnittstelle
von Theorie und Praxis. Im Gespräch teilt sie ihre Erfahrungen mit
Zukunftsszenarien und erklärt, warum echte urbane Innovation nur
durch echte Beteiligung entstehen kann. Es geht um die Suche nach
Lösungen für die Herausforderungen des Zusammenlebens in 30 oder
100 Jahren. Und es geht darum, wie digitale Daten dabe helfen, die
Stadt zu einem besseren ort zu machen. Dieses Gespräch ist im
Herbst 2025 am Rande des Reeperbahn Festivals in Hamburg entstanden
– als Teil unserer vierteiligen Reihe auf dem Weg zur re:publica
2026 in Berlin. Produktion und Redaktion: Jonas Ross
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