Spezial - "Digitale Zivilgesellschaft" Teil 2: Was bedeutet digitale Souveränität, Dr. Julia Pohle?

Spezial - "Digitale Zivilgesellschaft" Teil 2: Was bedeutet digitale Souveränität, Dr. Julia Pohle?

Teil 2/6 eines "re:publicast Spezial" zur digitalen Zivilgesellschaft unterstützt durch die Stiftung Mercator
48 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Was bedeutet „digitale Souveränität“? Nutzen wir hier überhaupt die
richtige Begrifflichkeit? Und welche Rolle spielt die digitale
Zivilgesellschaft bei der Gestaltung souveräner digitaler
Infrastrukturen? Diesen Fragen widmet sich Teil 2 des
„re:publicast-Spezials“. In sechs Sonderfolgen widmet sich
re:publica-Mitgründer Markus Beckedahl der digitalen
Zivilgesellschaft und ihren Perspektiven auf Macht, Demokratie und
Technologie. Denn allzu oft tappen wir in die Falle bei „digitaler
Souveränität“ über die staatliche, die kontrollierende Perspektive
zu debattieren. Sicher, die aktuellen geopolitischen Entwicklungen
und die starke Abhängigkeit Europas von US-amerikanischen
Technologieanbietern rücken das Thema digitale Souveränität erneut
in den Mittelpunkt. Cloud-Infrastrukturen, Softwarelösungen und
Datenökosysteme sind zentral für Verwaltung, Wirtschaft und
Gesellschaft, doch sie sind meist durch US-Firmen kontrolliert.
Doch die Debatte um digitale Souveränität ist dabei nicht neu und
greift zu kurz. Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen 2013 wird
sie geführt, insbesondere von Akteur:innen der digitalen
Zivilgesellschaft. Doch was bedeutet digitale Souveränität jenseits
nationaler oder wirtschaftlicher Interessen? Wie lassen sich
demokratische Prinzipien, Transparenz und individuelle Rechte im
digitalen Raum sichern? In dieser Folge spricht Markus Beckedahl
mit Dr. Julia Pohle. Sie leitet die Forschungsgruppe „Politik der
Digitalisierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
(WZB). In ihrer Arbeit untersucht sie das Zusammenspiel von
Technologie, Politik, sozialen Normen und Machtverhältnissen. Zu
ihren Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem digitale
Souveränität und Geopolitik, Überwachung in demokratischen
Gesellschaften sowie die Digitalisierung von Staat und Verwaltung.
Im Gespräch geht es um die verschiedenen Dimensionen digitaler
Souveränität, um politische Strategien und um die Frage, welche
Lehren aus vergangenen Versäumnissen gezogen werden müssen. Die
Sonderfolgen „digitale Zivilgesellschaft“ werden von der Stiftung
Mercator unterstützt. Interview: Markus Beckedahl Intro &
Sound: Jonas Ross

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