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Beschreibung
vor 4 Monaten
Am 9. November 2025 öffnet das Museum der bildenden Künste
Leipzig seine Türen – nicht um zu zeigen, was es besitzt, sondern
um sichtbar zu machen, was fehlt. Vor Hackerts arkadischer
Landschaft erzählt Kuratoriumsleiter Jan Nicolaisen die
Geschichte des Mäzens Moritz Kraemer: ein Bankier, der über 60
Werke an Leipzig vermachte, dessen Nachkommen aber im
Nationalsozialismus ermordet wurden. Seine Biografie steht
stellvertretend für die jüdischen Stifterinnen und Stifter, die
das Bürgermuseum mitaufgebaut haben – und aus seinem
institutionellen Gedächtnis getilgt wurden.
Eine Führung über Provenienzforschung, Restitution und die Frage,
die jede Sammlung stellt: Welche Geschichten bewahren wir? Welche
vergessen wir? Und wer entscheidet?
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