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Beschreibung
vor 2 Wochen
Am 26. November 1736 wurde auf dem Dresdner Neustädter Markt ein
Reiterstandbild aufgestellt — ohne Trompetenstoß, ohne Festrede,
ohne den Herrscher, dem es gilt. August der Starke war da bereits
tot. Was blieb, ist eines der eigenwilligsten Denkmäler des
europäischen Barock: kein Bronzeguss, sondern getriebenes
Kupferblech unter einer Vergoldung und ein präzise kalkuliertes
Herrschaftsprogramm — mit dem Löwenfell des Herkules als
Schlüssel. In dieser Episode gehen wir der Frage nach, was der
Goldene Reiter wirklich zeigt: warum August sich für die Levade
entschied, was Ludwig XIV. damit zu tun hat, wie ein Augsburger
Handwerker das unlösbare technische Problem löste — und warum die
DDR das Monument mit bemerkenswerter Sorgfalt pflegte.
Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem
KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey
basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile
stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben
unter https://www.dresden-stadtfuehrer.de/
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