#14 Von Nano Banana 2 zu Pilzen & UFOs | Zu Gast: Jens Schröter

#14 Von Nano Banana 2 zu Pilzen & UFOs | Zu Gast: Jens Schröter

1 Stunde 12 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

Im aktuellen Rückblick sprechen wir über die neuen Modelle Nano
Banana 2, Seedream 5 Light und das neue Videomodell Seedance 2.0.
Außerdem geht es um die massive Disruption der Produktfotografie,
den Umgang mit Trainingsdaten und die Frage, warum
wissenschaftliche Daten plötzlich bezahlt werden, kreative Werke
aber oft nicht.Im Gespräch mit Medienwissenschaftler Prof. Dr.
Jens Schröter von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität
Bonn wird es dann grundsätzlich: Was ist Kreativität, was bleibt
von der Fotografie, und wie verändert KI unseren Begriff von
Authentizität, Kunst und Wirklichkeit? Und was haben UFOs, Pilze
und KI gemeinsam?


HIGHLIGHTS





(0:08) – Februar-Rückblick & Modellschub


Rückblick auf den Februar 2026: Mehrere Releases und Leaks
sorgen für Dynamik im KI-Toolmarkt.



(0:27) – Nano Banana 2 & Seedream 5 Light


Einordnung der neuen Bildmodelle und des Naming-Chaos: Nano
Banana – Nano Banana – Nano Banana 2. Testergebnis: schneller,
günstiger und stabiler als Seedream 5 Light, das teils
inkonsistent reagiert und stärker zensiert ist.



(3:29) – Vision Grounded Search


Nano Banana 2 und Seedream 5 Light nutzen eine neue Logik:
Das Modell kann während der Generierung online nach visuellen
Referenzen suchen.



(9:47) – Seedance 2.0 & verschobener Release


Das neue ByteDance-Videomodell kursiert bereits online, ist
offiziell noch nicht veröffentlicht. Der Release wurde offenbar
mehrfach verschoben, während das Netz bereits mit Demo-Clips
gefüllt ist.



(10:47) – Hollywood reagiert auf KI-Deepfakes


Studios und Rechteinhaber protestieren gegen die Nutzung
ihrer Figuren und Gesichter ohne Zustimmung. Gleichzeitig stellt
sich die Frage, ob westliche Firmen juristisch gegen ByteDance
vorgehen können.



(14:08) – Warum Seedance 2.0 überzeugt


Aus einfachen Prompts entstehen cineastische
15-Sekunden-Clips mit Schnitt, Kameraführung, Dramaturgie und
Sounddesign. Das Modell versteht filmische Sprache überraschend
gut und wirkt derzeit stärker als Googles oder Klings
Videomodelle. Problematisch bleibt eine chaotische, sich ständig
ändernde Zensur in Beta.



(19:23) – KI in der Produktfotografie


Ein neues Google-Tool zeigt, wie aus einfachem
Ausgangsmaterial sofort professionelle Produktbilder und Szenen
entstehen. Der Markt für klassische Produktfotografie könnte sich
dadurch stark verändern.



(22:50) – ZDF-Fall: KI-Material im Nachrichtenkontext


Diskutiert wird ein KI-generierter Clip in einem ZDF-Beitrag
mit sichtbar gebliebenem Sora-Logo. Die Kritik richtet sich nicht
nur auf fehlende Kennzeichnung, sondern auch auf redaktionelle
Abläufe, Verifikation und Krisenkommunikation.



(32:14) – Zu Gast ist Jens Schröter: Medienkultur, Pilze, UFOs


Mit dem Medienwissenschaftler Prof. Dr. Jens Schröter
verschiebt sich das Gespräch zu Grundsatzfragen. Beispiele aus
Mushroom Studies und UFO-Forschung dienen als Metapher dafür, wie
Kultur mit radikal Fremdem umgeht – auch mit KI.



(37:49) – KI als fremde Intelligenz


Schröter schlägt vor, KI nicht nur als Spiegel menschlicher
Kultur zu sehen, sondern als mögliche Form andersartiger
Intelligenz.

Boris hält dagegen: Das Fremde wird meist durch menschliche
Kategorien gedacht.



(42:00) – Kreativität: Simulation oder Praxis


Diskutiert wird, ob KI Kreativität nur simuliert oder bereits
kreativ handelt. Schröter argumentiert, dass auch menschliche
Kreativität meist auf vorhandenen Mustern und kulturellen Feldern
basiert.



(49:39) – Margaret Boden & Regelbruch


Boris bringt Margaret Bodens Kreativitätstheorie ins Spiel:
Kombination, Mustererkennung und möglicher Regelbruch. Offen
bleibt, ob KI echte Regelüberschreitung leisten kann.



(1:00:33) – Fotografie im Wandel


Fotografie war historisch immer ein Feld technischer Umbrüche
– von Chemie über Elektronik bis zur Digitalisierung.



(1:05:29) – Authentizität, Herkunft, Kontext


Entscheidend ist weniger die Frage „Ist das noch
Fotografie?“, sondern unter welchen Verfahren Bilder als
authentisch gelten. Transparenz und institutionelle Regeln werden
zentral.




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