Panik im Weißen Haus? | Von Rainer Rupp

Panik im Weißen Haus? | Von Rainer Rupp

10 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

Iran kämpft erfolgreich weiter 


Ein Kommentar von Rainer Rupp.


Die Regierung von Präsident Donald Trump soll Gerüchten zufolge
in Panik geraten sein, denn angesichts ihrer entschlossenen und
erfolgreichen militärischen Reaktion hat die neue iranische
Führung einen dicken Strich durch Trumps feste Erwartung eines
höchstens ein paar Tage dauernden Krieges und eines triumphalen
US-Sieges gemacht. 


Ähnlich wie zu Beginn des 12-tägigen Kriegs im Juni vergangenen
Jahres sind die brutalen US-zionistischen Enthauptungsschläge
gegen die politische und militärische Führung fehlgeschlagen.
Zwar gelang es den US-Zio-Völkerrechtsverbrechern
erwartungsgemäß, einige Persönlichkeiten der obersten iranischen
Führungsebene zu ermorden, aber die wurden schnell durch nicht
weniger effiziente, jüngere Leute ersetzt, die nun einen über
Jahrzehnte ausgearbeiteten Plan umsetzen und mit tödlicher Wucht
auf die Angreifer zurückschlagen. Der Unterschied zum Juni 2025
besteht darin, dass 


a) die Iraner nun keine Rücksicht mehr nehmen (für sie
handelt es sich um einen existentiellen Krieg, während es für die
USA um einen willkürlich vom Zaun gebrochenen Krieg ihrer Wahl
geht), und 

b) Hardline-Generäle das Kommando übernommen haben. Was sich
derzeit abzeichnet – im Gegensatz zu dem, was die
US-amerikanische und israelische Propagandamaschinerie darstellt
– deutet darauf hin, dass Iran einen Plan umsetzt, der nicht nur
darauf abzielt, die US-Streitkräfte mit ihren Basen aus der
Region zu vertreiben, sondern auch das israelische Regime, nicht
das israelische Volk! zu zerstören. Und nicht wenige Nah- und
Mittelost-Experten räumen Iran dabei durchaus Erfolgschancen ein.



„Den Verstand verloren?“


Die Sperrung der Straße von Hormus ist in praktischer Hinsicht
vollständig umgesetzt. Berichten zufolge dürfen nur noch
chinesische und russische Schiffe passieren. Nur einen Tag nach
der aufgeplusterten Erklärung von Präsident Trump, dass
US-Kriegsschiffe Öltanker-Konvois bei der Passage durch die
Straße von Hormus schützen würden, wurde diese Anweisung vom
Hauptquartier der US-Marine klugerweise widerrufen. Die
Marineführung war sich der schweren Verluste bewusst, welche die
Umsetzung dieser gefährlich unüberlegten präsidialen Idee für die
USA mit sich gebracht hätte. Kritiker Trumps bezeichneten seinen
Konvoi-Vorschlag als weiteres Zeichen dafür, dass er „den
Verstand verloren“ habe.


Tatsächlich haben sich in letzter Zeit zunehmend Dinge ereignet,
die nahelegen, dass Trumps kognitive Fähigkeiten zu versagen
scheinen. Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit zunimmt,
dass Trump in einer kritischen Situation er eine katastrophale
Fehlentscheidung trifft, mit verheerenden Folgen nicht nur für
die USA, sondern für die ganze Welt. Dagegen hoffen „Optimisten“,
dass die wirtschaftliche Katastrophe, die sich derzeit vor allem
für die westlichen Volkswirtschaften abzeichnet, ausreichend
Druck auf Washington ausübt, um Trump politisch zu
neutralisieren.


Am Mittwochabend erreichte Washington eine Nachricht aus dem
Iran, die die Panik im Weißen Haus über den weiteren
Kriegsverlauf weiter angeheizt haben dürfte. Es wurde berichtet,
dass die IRGC (Iranische Republikanische Garde Corps) die meisten
US-Frühwarnradars in der ganzen Region zerstört habe. Ein mit der
IRGC verbundener Telegram-Kanal vermerkte, dass die iranische
Führung ein Kommuniqué veröffentlicht habe, in dem es hieß,
Israel und die USA würden „blind“ sein. Die erste Reaktion im
Westen war ungläubiges Staunen. Denn westlichen Medienberichten
zufolge liegen die Iraner längst geschlagen und in den letzten
Zügen am Boden. Folglich wurde diese Nachricht von westlichen
Eliten als eine verrückte Durchhalteparole der auf dem letzten
Loch pfeifenden iranischen Führung abgetan.


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