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Beschreibung
vor 1 Jahr
Der 1. Mai in der DDR war kein gewöhnlicher Feiertag. Wer nicht
marschierte, machte sich verdächtig. Wer mitmachte, bekam 5 Mark
und eine Bockwurst. Und irgendwo dazwischen entstand echtes
Gemeinschaftsgefühl – ob man wollte oder nicht.
Dieser Essay taucht ein in den Dresdner Maifeiertag der späten
DDR-Jahre: die akribische Parteiorganisation, den inszenierten
Aufmarsch am Altmarkt, die allgegenwärtige Stasi im Hintergrund –
und das Volksfest, das danach folgte und für viele der eigentlich
schöne Teil des Tages war.
Ein Bild vom Leben zwischen Anpassungsdruck und echter Freude,
zwischen politischer Choreografie und dem Duft von Bratwurst im
Frühling.
Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem
KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey
basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile
stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben
unter dresden-stadtfuehrer.de
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