#81 IT-Projekte scheitern nie an der Technik (Teil 2)

#81 IT-Projekte scheitern nie an der Technik (Teil 2)

Wenn IT-Projekte kippen: Über Leadership vs. Management....
43 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
Was unterscheidet jemanden, der ein Projekt stabilisiert, von
jemandem, der nur verwaltet? In dieser Folge mit Svenja Sass geht's
um den Moment, in dem es ernst wird. Wenn Projekte in Schieflage
geraten. Wenn alle merken: Die Zahlen stimmen, aber irgendwas läuft
nicht. Wenn Widerstand kommt. Wenn klar wird, dass nicht Systeme
das Problem sind, sondern Menschen. Wir sprechen über: Typische
Signale einer Schieflage – und was man nicht übersehen darf Den
Unterschied zwischen Leadership und Management: Warum perfekt
gemanagte Projekte trotzdem scheitern können Change Management,
das wirklich funktioniert – Menschen mitnehmen, nicht kontrollieren
Burn-Down Charts und brutale Transparenz: Wie man Sichtbarkeit
nutzt, ohne Menschen bloßzustellen Warum Widerstand immer kommt –
und wie man damit umgeht Die gefährliche Mischung: Scrum hier,
Kanban da, ein bisschen Agilität überall Warum Methoden ohne
Haltung scheitern – und wo Agilität wirklich anfängt Was auf eine
Gebrauchsanweisung für IT-Projekte gehört Als Interim CFO und Scrum
Master lebe ich selbst in dieser Spannung täglich: Als CFO brauche
ich Struktur, Kontrolle, klare KPIs, messbare Ergebnisse. Als Scrum
Master predige ich Vertrauen, Flexibilität, Fehlerkultur,
iteratives Arbeiten. Ich arbeite mit Burn-Down Charts – die
schaffen brutale Transparenz. Man sieht jeden Tag, wo das Projekt
steht, wer liefert, wo es hakt. Aber genau diese Transparenz kann
Widerstand auslösen. Ich kenne das aus meinen Projekten: Wenn ich
als CFO Kostenstellen transparent mache, fühlen sich Abteilungen
kontrolliert. Diese beiden Welten zusammenzubringen ist nicht
einfach – aber genau das macht den Unterschied zwischen jemandem,
der führt, und jemandem, der nur verwaltet. Eine Folge über die
Balance zwischen Transparenz und Vertrauen. Zwischen Struktur und
Flexibilität. Und darüber, warum am Ende nicht Systeme entscheiden,
sondern Kultur.

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