Iran-Krieg? Douglas Macgregor schlägt Alarm | Von Rainer Rupp
16 Minuten
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vor 4 Tagen
Ist die Entscheidung für den Angriff gegen Iran bereits
gefallen?
Ex - US-Oberst Douglas Macgregor über politische Zwänge,
militärische Risiken und strategische Unsicherheiten
Ein Kommentar von Rainer Rupp.
Douglas Macgregor ist ein pensionierter Oberst, Kampfveteran und
ehemaliger leitender Berater eines US-Verteidigungsministers.
Macgregor diskutiert am Donnerstag (25.02) mit dem norwegischen
Professor Glenn Diesen auf Youtube, warum in Washington die
Entscheidung, den Iran anzugreifen, wahrscheinlich schon
getroffen wurde, und warum der Iran mit allem kämpfen wird, was
er hat, da dies für das Land und seine Bevölkerung ein
Überlebenskrieg sei. Die Alternative für Iran wäre, auf
Generationen vor den USA und Groß-Israel zu buckeln und sich in
der Region herumschubsen und ausbeuten zu lassen.
Droht ein Krieg mit Iran?
In dem ausführlichen Gespräch mit dem norwegischen
Politikwissenschaftler Glenn Diesen zeichnet Douglas Macgregor
ein düsteres Bild der aktuellen Lage zwischen den Vereinigten
Staaten und Iran. Seine Analyse verbindet innenpolitische
Dynamiken in Washington mit militärischen Realitäten im Nahen
Osten und globalen Machtverschiebungen. Dabei entsteht das Bild
eines bevorstehenden Krieges, dessen Ausgang ungewiss, aber
dessen Folgen gewiss weitreichend wären.
Politische Dynamik in Washington
Auf die zentrale Frage, ob die Entscheidung für einen Krieg gegen
Iran bereits gefallen sei, antwortet Macgregor deutlich: Er halte
es für höchstwahrscheinlich, weil Präsident Trump unter Zugzwang
stünde und gar nicht anders handeln könne. Laut MacGregor steht
Trump unter unglaublichem politischem Druck seiner zionistischen
Unterstützer im US-Kongress und in Israel und der zionistischen
Milliardäre die einen Großteil der US-Geschäfts- und Medienwelt,
einschließlich Hollywood, kontrollieren. Während der jüngsten
Rede zur Lage der Nation am vergangenen Mittwoch habe er mit
seinen Kriegsdrohungen gegen Iran großen, parteiübergreifenden
Applaus bekommen. Es war das einzige Mal während der Rede, dass
sich Republikaner und Demokraten geschlossen hinter Trump
stellten, während sich für den Rest der Zeit der Kongress
zutiefst gespalten zeigte.
Die pro-Iran-Krieg Reaktion im Kongress war ein deutliches
Zeichen dafür, dass Trumps harte Linie gegenüber Teheran im
Kongress breite Unterstützung findet, betonte Macgregor und
verwies zugleich auf einen auffälligen Gegensatz zum Willen der
US-Bevölkerung: Umfragen zeigten nämlich, dass zwischen 70 und 80
Prozent der amerikanischen Bevölkerung keinen weiteren Krieg im
Nahen Osten wünschten. Diese Diskrepanz zwischen öffentlicher
Meinung und politischem Establishment bildet einen zentralen
Spannungsbogen seiner Argumentation. Während große Teile der
Bevölkerung kriegsmüde seien, zeige sich in Washington eine
bemerkenswerte Geschlossenheit, seine zionistischen Geldgeber in
strategischen Fragen des Nahen Ostens nicht zu enttäuschen.
Hier folgte ein Auszug aus MacGregors scharfer Kritik, wie die
zionistische Lobby sich in Washington unbehindert und unbestraft
Einfluss kauft (ab 0:50 des youtube Videos)(1):
„Er (Trump hat keine Wahl. Wir müssen verstehen, wer ihn ins
Weiße Haus gebracht hat und welche enorme Macht und Einfluss die
Israel-Lobby und die Zionisten -Milliardäre in den Vereinigten
Staaten haben. Ich bin sicher, wenn Sie die Rede zur Lage der
Nation gesehen haben. Dann haben Sie auch gesehen, dass er bei
seinen Äußerungen zum Iran stehende Ovationen nicht nur von seiner
eigenen Partei, sondern auch von den Demokraten bekommen hat.
...https://apolut.net/iran-krieg-douglas-macgregor-schlagt-alarm-von-rainer-rupp/
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