Beschreibung

vor 1 Woche

Kennst du das? Der Tag ist voll. Und zwar nicht nur im Kalender –
sondern im Kopf. Gedanken, Ideen, To-dos, hier noch schnell
antworten, da noch etwas erledigen, an morgen denken. Und am
besten alles effizient, alles zügig, damit möglichst viel in
diesen einen Tag hineinpasst.


Ich bin im ständigen Austausch. Mit Menschen. Mit Informationen.
Mit Impulsen. Ich werde inspiriert, berieselt,
gefordert. Und ganz ehrlich? Vieles davon fühlt sich so
richtig gut an. Lebendig. Kraftvoll. Ich habe ja Zeit und
die Ressourcen. Energie. Kapazität. Ich kann das.


Aber. Was passiert, in meinem Körper – meinem System – es sagt
leise:
„Jetzt reicht’s.“
„Ich brauche Ruhe.“
„Ich brauche Stille.“


Spüre ich Das überhaupt? Oder bin ich so sehr im Tun, dass ich
das Flüstern überhöre?


Was ist eigentlich Stille?


Stille heißt nicht zwingend, dass es um mich herum ruhig ist. Es
geht nicht darum, in einer Berghütte ohne WLAN zu
sitzen. Ein Moment, in dem ich nicht funktioniere. Sondern
einfach bin. 


Warum ist Stille so wichtig?


In der Stille passiert Integration und Inspiration oder eben mal
nichts!


Alles, was ich erlebe – Gespräche, Eindrücke, Informationen –
brauchen Raum, um sich zu


setzen. Ohne Pause sammle ich nur an. So wie auf Pinterest und
Instagramm. Da habe ich


Order und speichere es da ab und denke: «Das möchte ich unbedingt
mal machen» «das


darf ich nicht verpassen» Wann? Egal – es ist ja abgespeichert!
Doch mit Pause und Stille


verarbeite ich. Stille ist wie ein innerer Reset-Knopf. Sie
reguliert mein Nervensystem. Sie


bringt mich aus dem Dauer-Reizmodus zurück in meine Mitte. Und
sie schenkt mir etwas


Wertvolles: Klarheit.


 


Viele Antworten, nach denen ich im Außen suche, tauchen in der
Stille auf. Nicht im Suchen.


Nicht im Lärm. Nicht im Scrollen.


 


Wie fühlt sich diese Stille an?


Am Anfang vielleicht ungewohnt. Vielleicht leer. Vielleicht sogar
leicht unangenehm und unruhig. Doch wenn ich bleib – nur ein
bisschen – stelle ich mir vor, dass es weich und weit wird.
Es wieder Raum und Freiheit gibt. Anderes entstehen darf.


Ich merke vielleicht bewusster meinen Atem. Meinen Körper. Den
Moment. Ich spüre: Ich muss gerade nichts. Ich darf einfach
sein. «Go with the Flow»


Beginnt da die echte Regeneration. Fragen über Fragen- wie das
ist und sich anfühlt kann ich dir nach meinen Ferien
berichten.


Wie gönne ich mir Stille?


Nicht, indem ich mein ganzes Leben umkremple.


Ich stelle mir vor in Mini-Momenten – wie:


Zwei Minuten bewusst atmen, singen oder tanzen - bevor ich
das nächste To-do starte.

Ein Spaziergang in der Natur

Einen Kaffee trinken – mit Blick aus dem Fenster



Wie kleine Inseln. Und dann beobachten: Was passiert mit und in
mir? Wird mein Kopf ruhiger, klarer? Werde ich ruhiger?
Kommt vielleicht sogar Kreativität zurück?


Stille nimmt mir nichts weg. Sie macht mich nicht langsamer. Sie
macht mich bewusster.


Die entscheidende Frage


Bin ich es mir wert, Pausen zu machen – bevor mein Körper mich
dazu zwingt? Stille ist kein Luxus. Sie ist eine
Notwendigkeit. Und vielleicht darf diese Folge heute
dein kleiner Reminder sein:


Denn in dieser Stille liegt doch bekanntlich die Kraft.

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