Liberal, digital, fatal?
Globalisierung, Landflucht und Social Media geben dem
Rechtspopulismus Aufwind. Das bringt vor allem den Liberalismus in
Gefahr, sagt Buchautor Fritz Jergitsch. Ein Podcast
von https://www.derpragmaticus.com/. Das Thema: Wer im
digitalen Zeitalter...
35 Minuten
Podcast
Podcaster
Unabhängige Experten besprechen die großen Fragen unserer Zeit. Unverfälscht. Im Originalton.
Beschreibung
vor 1 Woche
Globalisierung, Landflucht und Social Media geben dem
Rechtspopulismus Aufwind. Das bringt vor allem den Liberalismus in
Gefahr, sagt Buchautor Fritz Jergitsch. Ein Podcast
von Pragmaticus.
Das Thema:
Wer im digitalen Zeitalter Politik macht, kann das nicht mehr ohne
Social Media tun. Doch wer dort wirklich reüssieren will, setzt vor
allem auf Empörung. Es ist das Gefühl, das am besten mobilisiert.
Und genau das machen rechtspopulistische Parteien sehr erfolgreich.
Differenzierte Darstellung, rationales Denken und liberale
Positionen geraten ins Hintertreffen, stellt der Buchautor Fritz
Jergitsch in Heulen hilft uns auch nicht weiter (Residenz Verlag)
fest.
Aber nicht nur das. Jergitschs Diagnose geht viel weiter. Eine
immer größer werdende Gruppe von Menschen fühlt sich von den
aktuellen weltpolitischen Entwicklungen überrollt. Die
Globalisierung hat den Arbeitsmarkt in vielen Ländern gesprengt,
die Produktion von Waren ist in weiten Teilen nach Asien
transferiert worden. Ein weiteres Phänomen ist die Landflucht; die
Lebenswirklichkeiten zwischen der Stadtbevölkerung und denen, die
am Land leben, ist komplett unterschiedlich und die Basis für die
gesellschaftliche Spaltung.
All diese Faktoren zusammen betrachtet, sind die Ursache dafür,
warum sich immer mehr Menschen autoritären Führern zuwenden, weil
die sagen, wo es lang gehen soll und das Gefühl von Ermächtigung
vermitteln.
Donald Trump verkörpert viele dieser Entwicklungen. Jergitsch
verteidigt in diesem Buch Vernunft und rationales Denken und sucht
nach Lösungen. Denn das digitale Zeitalter erfordert ein radikales
Umdenken, neue Strategien und Optimismus, damit liberale Werte
wieder erstrebenswert werden. Insofern versteht er sein Buch als
Plädoyer für die Freiheit, die er auch in diesem Podcast verteidigt
.
Unser Gast in dieser Folge:
Fritz Jergitsch hat in Utrecht Volkswirtschaft studiert und
2013 die Satire-Plattform „Die Tagespresse“ gegründet. Dort wird
„Jeden Tag eine Nachricht, die nicht stimmt“ publiziert, die
500.000 Menschen monatlich abrufen. Als online-only Medium ist
Fritz Jergitsch auch ein Experte für Social Media geworden. Und er
ist Buchautor. 2001 hat er Die Geister, die ich teilte
veröffentlicht. Letztes Monat ist „Heulen hilft uns auch nicht
weiter“ erschienen.
Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden
uns auch
auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X
(Twitter).
Rechtspopulismus Aufwind. Das bringt vor allem den Liberalismus in
Gefahr, sagt Buchautor Fritz Jergitsch. Ein Podcast
von Pragmaticus.
Das Thema:
Wer im digitalen Zeitalter Politik macht, kann das nicht mehr ohne
Social Media tun. Doch wer dort wirklich reüssieren will, setzt vor
allem auf Empörung. Es ist das Gefühl, das am besten mobilisiert.
Und genau das machen rechtspopulistische Parteien sehr erfolgreich.
Differenzierte Darstellung, rationales Denken und liberale
Positionen geraten ins Hintertreffen, stellt der Buchautor Fritz
Jergitsch in Heulen hilft uns auch nicht weiter (Residenz Verlag)
fest.
Aber nicht nur das. Jergitschs Diagnose geht viel weiter. Eine
immer größer werdende Gruppe von Menschen fühlt sich von den
aktuellen weltpolitischen Entwicklungen überrollt. Die
Globalisierung hat den Arbeitsmarkt in vielen Ländern gesprengt,
die Produktion von Waren ist in weiten Teilen nach Asien
transferiert worden. Ein weiteres Phänomen ist die Landflucht; die
Lebenswirklichkeiten zwischen der Stadtbevölkerung und denen, die
am Land leben, ist komplett unterschiedlich und die Basis für die
gesellschaftliche Spaltung.
All diese Faktoren zusammen betrachtet, sind die Ursache dafür,
warum sich immer mehr Menschen autoritären Führern zuwenden, weil
die sagen, wo es lang gehen soll und das Gefühl von Ermächtigung
vermitteln.
Donald Trump verkörpert viele dieser Entwicklungen. Jergitsch
verteidigt in diesem Buch Vernunft und rationales Denken und sucht
nach Lösungen. Denn das digitale Zeitalter erfordert ein radikales
Umdenken, neue Strategien und Optimismus, damit liberale Werte
wieder erstrebenswert werden. Insofern versteht er sein Buch als
Plädoyer für die Freiheit, die er auch in diesem Podcast verteidigt
.
Unser Gast in dieser Folge:
Fritz Jergitsch hat in Utrecht Volkswirtschaft studiert und
2013 die Satire-Plattform „Die Tagespresse“ gegründet. Dort wird
„Jeden Tag eine Nachricht, die nicht stimmt“ publiziert, die
500.000 Menschen monatlich abrufen. Als online-only Medium ist
Fritz Jergitsch auch ein Experte für Social Media geworden. Und er
ist Buchautor. 2001 hat er Die Geister, die ich teilte
veröffentlicht. Letztes Monat ist „Heulen hilft uns auch nicht
weiter“ erschienen.
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