Kinder- und Jugendpsychiatrie
mit Prof. Dr. Michael Huss, Direktor der Klinik und Poliklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
11 Minuten
Beschreibung
vor 1 Woche
„Ich wollte Ihnen nur sagen: Ich studiere jetzt und es geht mir
gut!“, zitiert Prof. Dr. Michael Huss aus einer E-Mail, die er
jüngst von einer ehemaligen Patientin erhalten hat. Solche
Rückmeldungen freuen den Direktor der Klinik und Poliklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, denn: „Es gibt
viele Fälle, die sehr belastend sind, das muss man ganz offen
sagen.“ Im Gespräch mit Prof. Dr. Ralf Kiesslich macht Michael Huss
deutlich, dass immer mehr Kinder und Jugendliche an psychischen
Störungen wie Depressionen und Ängsten oder auch an Essstörungen
leiden. Um ihnen zu helfen, gibt es in Mainz neben ambulanten,
teilstationären und stationären Behandlungsmöglichkeiten ein
weiteres Angebot: „Wir haben ein großes Innovationsprojekt, wo wir
aufsuchend tätig sind: Es heißt ‚HomeBASE‘. Das bedeutet, wir
fahren in die Familien, auch bei sehr krisenhaften Patient:innen,
und versuchen, sie dort zu stabilisieren.“ Und noch etwas anderes
ist ihm dabei sehr wichtig: „Wir rücken die Kinder von Anfang an in
den Mittelunkt unseres Gesprächs.“ Angesprochen auf das Thema
Soziale Medien und psychische Erkrankungen sagt Michael Huss: „Hier
müssen wir den richtigen Fokus setzen: Wer mehr Medien nutzt, wird
davon nicht depressiv. Gleichwohl können Soziale Medien ein
Brandbeschleuniger sein, wenn ein psychisches Problem besteht. Aber
man darf die Medien selbst nicht als Ursache verstehen. Das ist
immer die Kunst!“
gut!“, zitiert Prof. Dr. Michael Huss aus einer E-Mail, die er
jüngst von einer ehemaligen Patientin erhalten hat. Solche
Rückmeldungen freuen den Direktor der Klinik und Poliklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, denn: „Es gibt
viele Fälle, die sehr belastend sind, das muss man ganz offen
sagen.“ Im Gespräch mit Prof. Dr. Ralf Kiesslich macht Michael Huss
deutlich, dass immer mehr Kinder und Jugendliche an psychischen
Störungen wie Depressionen und Ängsten oder auch an Essstörungen
leiden. Um ihnen zu helfen, gibt es in Mainz neben ambulanten,
teilstationären und stationären Behandlungsmöglichkeiten ein
weiteres Angebot: „Wir haben ein großes Innovationsprojekt, wo wir
aufsuchend tätig sind: Es heißt ‚HomeBASE‘. Das bedeutet, wir
fahren in die Familien, auch bei sehr krisenhaften Patient:innen,
und versuchen, sie dort zu stabilisieren.“ Und noch etwas anderes
ist ihm dabei sehr wichtig: „Wir rücken die Kinder von Anfang an in
den Mittelunkt unseres Gesprächs.“ Angesprochen auf das Thema
Soziale Medien und psychische Erkrankungen sagt Michael Huss: „Hier
müssen wir den richtigen Fokus setzen: Wer mehr Medien nutzt, wird
davon nicht depressiv. Gleichwohl können Soziale Medien ein
Brandbeschleuniger sein, wenn ein psychisches Problem besteht. Aber
man darf die Medien selbst nicht als Ursache verstehen. Das ist
immer die Kunst!“
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