Folge 55: Social-Media-Verbot: auch wir haben eine Meinung
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Beschreibung
vor 1 Woche
In Folge 55 von Berufsjugendlich sprechen Jendrik Peters und Anna
Grebe über das derzeit wohl meistdiskutierte jugendpolitische
Thema: ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und
Jugendliche, das laut aktuellem ZDF-Politbarometer von 81 Prozent
der Deutschen befürwortet wird. Sie ordnen die politische Debatte
ein – von internationalen Entwicklungen über parteipolitische
Vorstöße bis hin zu aktuellen Initiativen auf Bundes- und EU-Ebene
– und fragen, was mit einem „Verbot“ eigentlich konkret gemeint
ist. Dabei geht es um Schutz vor psychischen Belastungen,
Cybermobbing und Grooming, aber auch um Fragen von
Selbstbestimmung, Beteiligung und digitaler Lebensrealität junger
Menschen. Die beiden diskutieren, warum einfache Lösungen bei
komplexen Problemen oft zu kurz greifen und welche Rolle
Machtverhältnisse, Adultismus und politische Sozialisation in der
Debatte spielen. Mit Stimmen aus Kinderrechten, Netzpolitik,
Medienpädagogik und Medienrecht erweitern sie die Perspektive und
beleuchten, warum nationale Alleingänge und reine Verbotslogiken
kaum zielführend sind. Stattdessen plädieren sie für eine
ernsthafte Auseinandersetzung mit Plattformregulierung,
Medienbildung und der Stärkung analoger Räume. Außerdem werfen sie
einen selbstkritischen Blick auf Jugendverbände und deren bisher
zurückhaltende Positionierung zum Thema. Zum Abschluss kündigen sie
eine neue Rubrik an: Ab Folge 56 heißt es „16xJugendpolitik“ – und
ihr seid eingeladen, eure Perspektiven aus den Bundesländern
einzubringen.
Grebe über das derzeit wohl meistdiskutierte jugendpolitische
Thema: ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und
Jugendliche, das laut aktuellem ZDF-Politbarometer von 81 Prozent
der Deutschen befürwortet wird. Sie ordnen die politische Debatte
ein – von internationalen Entwicklungen über parteipolitische
Vorstöße bis hin zu aktuellen Initiativen auf Bundes- und EU-Ebene
– und fragen, was mit einem „Verbot“ eigentlich konkret gemeint
ist. Dabei geht es um Schutz vor psychischen Belastungen,
Cybermobbing und Grooming, aber auch um Fragen von
Selbstbestimmung, Beteiligung und digitaler Lebensrealität junger
Menschen. Die beiden diskutieren, warum einfache Lösungen bei
komplexen Problemen oft zu kurz greifen und welche Rolle
Machtverhältnisse, Adultismus und politische Sozialisation in der
Debatte spielen. Mit Stimmen aus Kinderrechten, Netzpolitik,
Medienpädagogik und Medienrecht erweitern sie die Perspektive und
beleuchten, warum nationale Alleingänge und reine Verbotslogiken
kaum zielführend sind. Stattdessen plädieren sie für eine
ernsthafte Auseinandersetzung mit Plattformregulierung,
Medienbildung und der Stärkung analoger Räume. Außerdem werfen sie
einen selbstkritischen Blick auf Jugendverbände und deren bisher
zurückhaltende Positionierung zum Thema. Zum Abschluss kündigen sie
eine neue Rubrik an: Ab Folge 56 heißt es „16xJugendpolitik“ – und
ihr seid eingeladen, eure Perspektiven aus den Bundesländern
einzubringen.
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