Arm gleich heilig? Spiritualität nach Franziskus

Arm gleich heilig? Spiritualität nach Franziskus

42 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

Kaum jemand scheint den Geist des Christentums so sehr zu
verkörpern wie der umbrische Kaufmannssohn. Vom Soldat mit
Schwert wurde er zum Bettler mit Sonnengesang. Ein Podcast über
Franz von Assisi und den religiösen Rock'n-Roll des
Mittelalters. 



In der zweiten Folge unserer Serie zum Thema Spiritualität widmen
wir uns einer der wichtigsten Figuren der Christentumsgeschichte:
Franz von Assisi, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 800. Mal
jährt. Ende des 12. Jahrhunderts in eine wohlhabende Familie
hineingeboren, entschied er sich nach einem Bekehrungserlebnis zu
einem Leben in Armut. Diese Art der Christus-Nachfolge war im
sozialen Umfeld des Mittelalters bereits präsent: Mehrere Orden
wie die Waldenser und die Humiliaten vertraten das Armutsideal.
Franziskus wurde jedoch zu dessen prominentestem Vertreter.
Darüber hinaus prägte sein Blick auf die Schöpfung das weitere
Denken. Was heisst Armut mit Blick auf Spiritualität? Ist Armut
als Ausdruck authentischen Glaubens sinnvoll oder sollte es nicht
eher die Armutsbekämpfung Ziel der Menschen sein? Wie passt
beides zusammen? Franziskus war kein Sozialreformer, sondern ein
Gott-Sucher. Geht dieser Aspekt heute nicht manchmal verloren?
Und können wir aus Franziskus‘ Art der radikalen «Nachfolge» Jesu
nicht trotzdem auch ethisch relevante Erkenntnisse ziehen? Um
diese Fragen geht es heute. Komm und setz Dich dazu! 

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