Podcaster
Episoden
01.05.2026
34 Minuten
Zusammenkommen, das Verbindende suchen, Unterschiede wertschätzen, Frieden ersehnen – dafür steht der Name Taizé. Die dort entstandene Spiritualität ist schon lange ein globaler Bestseller. Ein Podcast über das Erfolgsrezept aus dem Burgund.
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01.04.2026
33 Minuten
Wer Gott sucht, findet ihn im eigenen Inneren. Das war die Überzeugung der Teresa von Ávila. Der spanischen Ordensfrau geht es nicht um eine stufenweise Erkenntnis Gottes. Bei ihr dreht sich alles um die persönliche Erfahrung und Beziehung zu Gott.
In der dritten Folge unserer Serie zum Thema Spiritualität springen wir in die frühe Neuzeit. Teresa von Ávilas bekanntestes Werk «Die innere Burg» widmet sich der Seele des Menschen. Die spanische Mystikerin beschreibt die Seele als Burg mit vielen Räumen und Gemächern. Auf der Suche nach Gott wandelt der Mensch in ihnen umher. Im Zentrum, im Innersten des Selbst, kann er oder sie Gott finden. Die Überzeugung, dass der Weg zu Gott nach innen führe, ist neu – und war in den Kirchenkreisen des 16. Jahrhunderts nicht gerne gesehen. Denn nach Teresas Vorstellung ist es allein die eigene Erfahrung, die den Menschen zu Gott führt. Es braucht niemanden von aussen, der oder die sagt, «wo es langgeht». Erfahrung ist bei Teresa zugleich eingebettet in ein religiöses Wissen und in kirchliche Bezüge. Teresa gründet den Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und schreibt eine Ordensregel. Das unterscheidet ihr Modell von dem modernen Verständnis einer individuellen Gott- und Sinnsuche. Warum fasziniert es dennoch bis heute? Was nehmen wir daraus mit? Und worin besteht der Unterschied zwischen Teresa von Ávila und ihrem nicht weniger bekannten Zeitgenossen Ignatius von Loyola? Diese Fragen diskutieren wir heute. Komm und setz Dich dazu!
In der dritten Folge unserer Serie zum Thema Spiritualität springen wir in die frühe Neuzeit. Teresa von Ávilas bekanntestes Werk «Die innere Burg» widmet sich der Seele des Menschen. Die spanische Mystikerin beschreibt die Seele als Burg mit vielen Räumen und Gemächern. Auf der Suche nach Gott wandelt der Mensch in ihnen umher. Im Zentrum, im Innersten des Selbst, kann er oder sie Gott finden. Die Überzeugung, dass der Weg zu Gott nach innen führe, ist neu – und war in den Kirchenkreisen des 16. Jahrhunderts nicht gerne gesehen. Denn nach Teresas Vorstellung ist es allein die eigene Erfahrung, die den Menschen zu Gott führt. Es braucht niemanden von aussen, der oder die sagt, «wo es langgeht». Erfahrung ist bei Teresa zugleich eingebettet in ein religiöses Wissen und in kirchliche Bezüge. Teresa gründet den Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und schreibt eine Ordensregel. Das unterscheidet ihr Modell von dem modernen Verständnis einer individuellen Gott- und Sinnsuche. Warum fasziniert es dennoch bis heute? Was nehmen wir daraus mit? Und worin besteht der Unterschied zwischen Teresa von Ávila und ihrem nicht weniger bekannten Zeitgenossen Ignatius von Loyola? Diese Fragen diskutieren wir heute. Komm und setz Dich dazu!
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01.03.2026
42 Minuten
Kaum jemand scheint den Geist des Christentums so sehr zu verkörpern wie der umbrische Kaufmannssohn. Vom Soldat mit Schwert wurde er zum Bettler mit Sonnengesang. Ein Podcast über Franz von Assisi und den religiösen Rock'n-Roll des Mittelalters.
In der zweiten Folge unserer Serie zum Thema Spiritualität widmen wir uns einer der wichtigsten Figuren der Christentumsgeschichte: Franz von Assisi, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 800. Mal jährt. Ende des 12. Jahrhunderts in eine wohlhabende Familie hineingeboren, entschied er sich nach einem Bekehrungserlebnis zu einem Leben in Armut. Diese Art der Christus-Nachfolge war im sozialen Umfeld des Mittelalters bereits präsent: Mehrere Orden wie die Waldenser und die Humiliaten vertraten das Armutsideal. Franziskus wurde jedoch zu dessen prominentestem Vertreter. Darüber hinaus prägte sein Blick auf die Schöpfung das weitere Denken. Was heisst Armut mit Blick auf Spiritualität? Ist Armut als Ausdruck authentischen Glaubens sinnvoll oder sollte es nicht eher die Armutsbekämpfung Ziel der Menschen sein? Wie passt beides zusammen? Franziskus war kein Sozialreformer, sondern ein Gott-Sucher. Geht dieser Aspekt heute nicht manchmal verloren? Und können wir aus Franziskus‘ Art der radikalen «Nachfolge» Jesu nicht trotzdem auch ethisch relevante Erkenntnisse ziehen? Um diese Fragen geht es heute. Komm und setz Dich dazu!
In der zweiten Folge unserer Serie zum Thema Spiritualität widmen wir uns einer der wichtigsten Figuren der Christentumsgeschichte: Franz von Assisi, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 800. Mal jährt. Ende des 12. Jahrhunderts in eine wohlhabende Familie hineingeboren, entschied er sich nach einem Bekehrungserlebnis zu einem Leben in Armut. Diese Art der Christus-Nachfolge war im sozialen Umfeld des Mittelalters bereits präsent: Mehrere Orden wie die Waldenser und die Humiliaten vertraten das Armutsideal. Franziskus wurde jedoch zu dessen prominentestem Vertreter. Darüber hinaus prägte sein Blick auf die Schöpfung das weitere Denken. Was heisst Armut mit Blick auf Spiritualität? Ist Armut als Ausdruck authentischen Glaubens sinnvoll oder sollte es nicht eher die Armutsbekämpfung Ziel der Menschen sein? Wie passt beides zusammen? Franziskus war kein Sozialreformer, sondern ein Gott-Sucher. Geht dieser Aspekt heute nicht manchmal verloren? Und können wir aus Franziskus‘ Art der radikalen «Nachfolge» Jesu nicht trotzdem auch ethisch relevante Erkenntnisse ziehen? Um diese Fragen geht es heute. Komm und setz Dich dazu!
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01.02.2026
30 Minuten
Durch Martyrium oder Askese, in Einsamkeit oder gemeinsamem Leben: Ein Podcast darüber, wie Menschen in Antike und Alter Kirche versucht haben, das zu leben, was man heute «Nachfolge» nennt. Durch Martyrium oder Askese, in Einsamkeit oder gemeinsamem Leben: Ein Podcast darüber, wie Menschen in Antike und Alter Kirche versucht haben, das zu leben, was man heute «Nachfolge» nennt.
«Ich bin das Wort, die Wahrheit und das Leben», sagt Jesus zu seinen Jüngern. «Folgt mir nach.» Wie aber geht das? Wie können Christ:innen das Bekenntnis zu Jesus Christus in ihrem Leben praktisch umsetzen? Diese Frage begleitet die Menschen seit den Anfängen des Christentums. Höchst unterschiedliche Antworten haben sich im Lauf der Geschichte darauf gefunden. Wir schauen in mehreren Podcast-Folgen zurück und lassen uns inspirieren von dem, was Menschen in den vergangenen Jahrhunderten unter christlicher Spiritualität verstanden und lebten. Wir beginnen mit den Wüstenvätern und -müttern, jenen Männern und (wenigen) Frauen, die im 3. und 4. Jahrhundert auf der Suche nach Gott in die Wüsten Ägyptens und Syriens gingen und dort asketisch und zurückgezogen lebten. Nach dem Martyrium war dies die zweite Idee der Nachfolge Jesu. Die Wüstenväter entwickelten keine Theologie, sie hinterliessen keine schriftlichen Zeugnisse. Allein durch das radikale Vorleben ihres religiösen Selbstverständnisses beeinflussten sie ihre Mitmenschen und blieben sie im Gedächtnis. Was können wir aus dieser Art, «Nachfolge» konkret umzusetzen, für unser heutiges Christ:in-Sein lernen? Was meint Spiritualität? Welche Rolle spielt die Lehre, welche die Praxis, das Tun, das Mitmachen? Diese Fragen stellen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
«Ich bin das Wort, die Wahrheit und das Leben», sagt Jesus zu seinen Jüngern. «Folgt mir nach.» Wie aber geht das? Wie können Christ:innen das Bekenntnis zu Jesus Christus in ihrem Leben praktisch umsetzen? Diese Frage begleitet die Menschen seit den Anfängen des Christentums. Höchst unterschiedliche Antworten haben sich im Lauf der Geschichte darauf gefunden. Wir schauen in mehreren Podcast-Folgen zurück und lassen uns inspirieren von dem, was Menschen in den vergangenen Jahrhunderten unter christlicher Spiritualität verstanden und lebten. Wir beginnen mit den Wüstenvätern und -müttern, jenen Männern und (wenigen) Frauen, die im 3. und 4. Jahrhundert auf der Suche nach Gott in die Wüsten Ägyptens und Syriens gingen und dort asketisch und zurückgezogen lebten. Nach dem Martyrium war dies die zweite Idee der Nachfolge Jesu. Die Wüstenväter entwickelten keine Theologie, sie hinterliessen keine schriftlichen Zeugnisse. Allein durch das radikale Vorleben ihres religiösen Selbstverständnisses beeinflussten sie ihre Mitmenschen und blieben sie im Gedächtnis. Was können wir aus dieser Art, «Nachfolge» konkret umzusetzen, für unser heutiges Christ:in-Sein lernen? Was meint Spiritualität? Welche Rolle spielt die Lehre, welche die Praxis, das Tun, das Mitmachen? Diese Fragen stellen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
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01.01.2026
36 Minuten
Der erste Schnee, die aufgeräumte Wohnung, das klärende Gewitter. Sehnsüchte nach Reinheit durchziehen unsere Kulturgeschichte. Auch die Religionen versuchen, mit der Reinheit Ordnung zu schaffen. Ein Podcast über die Einteilung der Welt und das Aushalten von Grauzonen. Reinheit bedeutet Klarheit. Und wer sehnt sich nicht danach? Chaos und Unordnung entstehen von alleine. Sexualität und Ernährung sind Felder, auf denen Religionen gerne Regeln zur Reinheit erlassen. Dabei geht es darum, dem Leben eine Ordnung zu geben. Klar zu definieren, was gut und was schlecht ist. Das Phänomen der «Purity Culture» steht dafür. Jenseits von kultischer Reinheit gibt es auch die Vorstellung sittlich-ethischer Reinheit. Diese Form der Reinheit ist angesprochen, wenn es im Neuen Testament heisst: «Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein.» (Mk 15,11) Dabei geht es um die Frage des guten Lebens, um die Entscheidung, welchen Weg man gehen möchte – in einer Welt, die nicht nur aus Schwarz- und Weiss-, sondern aus vielen Grautönen besteht. Das ist eine Sicht, die in der heutigen Zeit verloren zu gehen scheint. Zu stark ist der Wunsch nach Übersichtlichkeit, zu verlockend das Versprechen einer vereinfachten, zweigeteilten Welt. Auf welche Sehnsucht reagieren Reinheits-Rituale? Kann man die Sehnsucht auch auf anderem Weg stillen? Welche Rolle spielt dabei religiöse Praxis? Diese Fragen stellen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
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Über diesen Podcast
Setz dich dazu! Oh mein Gott. Wer könnte nicht manchmal Hilfe von
oben gebrauchen? Aber wo ist eigentlich «oben»? Und was hilft uns
das hier unten? Religion und Glaube sind doch Privatsache und rein
persönlich, oder? Ja, schon irgendwie… aber: Es muss doch mehr als
alles geben! Mehr als das, was wir festhalten und kalkulieren
können. Mehr als alles, was wir uns klug zurechtlegen. Und das
gerade deswegen so wichtig ist für diese Welt. Wir wollen nicht nur
im Privaten und unter uns darüber reden. Deshalb tun wir das hier
im Podcast. Ganz konkret, entlang vieler Themen aus Alltag &
Arbeit, Familie & Freizeit, Lieben & Leiden. Wir, das sind
Daniel Bogner, Noemi Honegger, Markus Zimmermann und Elisabeth
Zschiedrich. Vier Kolleginnen und Kollegen an der Universität
Fribourg in der Schweiz, wo wir alle Theologie unterrichten. Das
verbindet uns, auch wenn wir sonst ziemlich verschieden sind. Zwei
Frauen, zwei Männer, aus der Schweiz, aus Deutschland, in vier
verschiedenen Lebensjahrzehnten stehend, in vier verschiedenen
Lebensabschnitten angekommen… Über Gott und die Welt haben wir
schon manche Tasse Kaffee miteinander getrunken. Hier sitzen wir
gemeinsam am Tisch und sprechen über das, was uns beschäftigt – in
der Theologie, in der Ethik, aber vor allem als Menschen im ganz
normalen Leben. Komm und setz Dich dazu!
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