Demokratiebildung und Künstliche Intelligenz

Demokratiebildung und Künstliche Intelligenz

Wie KI unsere politische Urteilsfähigkeit herausfordert
1 Stunde 2 Minuten

Beschreibung

vor 6 Tagen
In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Demokratiebildung und
Künstliche Intelligenz untrennbar zusammengehören – und welche
Rolle Schule dabei spielt. Regina Schulz Regina ist Lehrerin an
einem Hamburger Gymnasium für Englisch, Geschichte und Informatik.
Sie engagiert sich intensiv für Demokratiebildung, AI-Literacy und
Schulentwicklung, ist Fortbildnerin im Bereich Digitalität sowie
Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. In dieser Episode
diskutieren wir, wie KI demokratische Urteilsfähigkeit,
Werteorientierung und Handlungsfähigkeit verändert. Regina zeigt
auf, welche Risiken durch Deepfakes, algorithmische Diskriminierung
und Machtkonzentration entstehen – aber auch, welche Chancen KI für
Teilhabe und Selbstwirksamkeit bietet. Wir sprechen über
Faktenwissen versus „radikale Skepsis“, die Rolle von Schule als
demokratischen Erfahrungsraum und darüber, warum Haltung im Umgang
mit KI sowohl Offenheit als auch klare Grenzen braucht.
Key-Takeaways Demokratische Urteilsfähigkeit stärken Schüler*innen
brauchen keine radikale Skepsis, sondern informierte Skepsis – auf
Basis einer geteilten, überprüfbaren Tatsachenbasis. KI
verantwortungsvoll gestalten Demokratiebildung heißt im
KI-Zeitalter nicht nur Nutzung, sondern Mitgestaltung und kritische
Reflexion von Algorithmen, Daten und Machtstrukturen. Schule als
geschützter Erfahrungsraum Demokratie wird nicht nur unterrichtet,
sondern gelebt – durch Partizipation, transparente Leitlinien und
klare Abgrenzung gegenüber antidemokratischen Positionen. Jetzt
reinhören bei Spotify, Apple Podcasts & überall, wo es Podcasts
gibt.

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