Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Kreide. KI. Klartext. Archiv

46 Episoden
51 Minuten
In dieser Episode sprechen Cynthia und Diana mit Catrin Ingerfeld-Bloemertz, Georg Schlamp und Julian Rechlin darüber, welche Rolle KI im Referendariat spielt und spielen sollte. Zum Einstieg vergleichen sie die Ausbildung in Nordrhein-Westfalen und Bayern, vom ZfsL mit fünf Unterrichtsbesuchen bis zum bayerischen Seminarschulsystem mit viel Coaching und nur drei bewerteten Stunden. Julian erzählt, wie er KI bei seinen Lehrproben eingesetzt hat und warum die Grundidee trotzdem von ihm selbst kommen sollte. Im Mittelpunkt steht außerdem die Prüfungskultur: warum KI-Detektoren Misstrauen schüren, weshalb 45-minütige Prüfungsstunden kaum zum selbstorganisierten Lernen passen und ob es am Ende überhaupt eine Note braucht. Zum Schluss gibt es Tipps für angehende Referendar*innen und konkrete Wünsche an die Kultusministerien: mehr Gestaltungsfreiheit, Geld für KI-Werkzeuge und vor allem Zeit für Fortbildung.
49 Minuten
In dieser Folge geht es um die rechtlichen Spielräume von Schulen beim KI-Einsatz in Prüfungen und um die neuen Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte. Als Gast mit dabei: Antonia Dufeu Antonia Dufeu ist Anwältin mit langjährigem Schwerpunkt im Medienrecht und Datenschutz und beschäftigt sich seit November 2023 auch mit KI-Recht. Seit 2009 berät sie Schulen zu Fragen des digitalen Rechts und ist regelmäßig als Referentin in Fortbildungen und Webinaren im Bildungsbereich unterwegs. In dieser Episode sprechen Cynthia, Diana und Antonia Dufeu über zwei große Rechtsthemen des Schulalltags. Im ersten Teil geht es um Prüfungen: Wo Schulen ihren Rechtsrahmen finden, warum Transparenz die entscheidende Grenze zwischen erlaubter Nutzung und Täuschung ist und wie Antonias KI-Kompass mit den vier Prüfschritten legal, fair, transparent und lernförderlich Orientierung gibt. Außerdem klären sie, was Lehrkräfte bei einem Täuschungsverdacht tatsächlich nachweisen müssen, warum KI-Detektoren allenfalls ein Indiz und kein Beweis sind und welche alternativen Prüfungsformate rechtlich schon heute möglich sind. Im zweiten Teil geht es um die Kennzeichnungspflicht aus der KI-Verordnung, die im August 2026 verstärkt wurde: Antonia unterscheidet die drei verschiedenen Kennzeichnungspflichten, erklärt den Unterschied zwischen Anbieter und Betreiber und ordnet in einem Praxis-Spiel konkrete Schulsituationen ein – vom KI-generierten Arbeitsblatt über den Elternbrief bis zum Chatbot auf der Schulwebsite. Key-Takeaways Transparenz statt Verbot: Ein KI-Ergebnis als eigene Leistung abzugeben ist eine Täuschung – wer offenlegt, was von der KI stammt und was die eigene Eigenleistung ist, bewegt sich dagegen auf sicherem Boden. Kein Beweis nötig, aber Regeln: Lehrkräfte müssen nicht nachweisen, dass ein KI-Tool genutzt wurde, sondern können ihren Verdacht über Indizien und ein mündliches Nachfragen glaubhaft machen – vorausgesetzt, die Schule hat vorher klare Regeln für alle Beteiligten festgelegt. Kennzeichnung heißt vor allem Transparenz: Entscheidend ist, ob der Eindruck entstehen könnte, ein KI-Inhalt stamme von einem Menschen – bei realistischen Bildern und Deepfakes ist die Kennzeichnung Pflicht, bei substanziell überarbeiteten Texten entsteht dagegen ein eigenes Werk. ⸻ Jetzt reinhören bei Spotify, Apple Podcasts & überall, wo es Podcasts gibt.
49 Minuten
Episode: KI sinnvoll in Schule integrieren – Erkenntnisse einer ausgezeichneten Schule Wie gelingt es Schulen, Künstliche Intelligenz nicht nur einzusetzen, sondern nachhaltig in Schul- und Unterrichtsentwicklung zu verankern? In dieser Episode erfährst du, warum Haltung, evidenzbasierte Entscheidungen und Zusammenarbeit dabei entscheidender sind als der Einsatz einzelner Tools. Als Gast dabei: Felix Urban Felix Urban ist Lehrer am Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal und unterrichtet Deutsch, Philosophie, Erziehungswissenschaft sowie Informatik. Als KI-Koordinator seiner Schule begleitet er die strategische Einführung von KI im Unterricht und war maßgeblich an dem Konzept beteiligt, mit dem das Gymnasium den bundesweiten KI-Schulpreis 2026 gewonnen hat. Gemeinsam mit Felix Urban sprechen Diana Knodel und Judith Ehrmann darüber, wie eine Schule KI ganzheitlich in ihre Schulentwicklung integriert. Im Mittelpunkt steht das eigens entwickelte Prisma-Modell, das Schulen dabei unterstützt, Chancen und Risiken neuer KI-Anwendungen systematisch zu bewerten und evidenzbasiert weiterzuentwickeln. Außerdem geht es um den KI-Führerschein ab Klasse 8, datengestützte Unterrichtsentwicklung, alternative Prüfungsformate, Peer-Learning durch Mediencoaches sowie die Bedeutung von Agency, Selbststeuerung und Persönlichkeitsentwicklung in einer zunehmend KI-geprägten Welt. Felix zeigt anhand vieler Praxisbeispiele, warum erfolgreiche Schulentwicklung nicht bei Tools beginnt, sondern bei einer gemeinsamen Haltung und einer Kultur des Ausprobierens. Key-Takeaways Potenzial vor Verbote stellen Schulen sollten KI nicht ausschließlich als Risiko betrachten, sondern gezielt überlegen, wie sie Lernprozesse und individuelle Förderung sinnvoll unterstützen kann. Schulentwicklung braucht Evidenz Nachhaltige Innovation entsteht durch kontinuierliche Evaluation, wissenschaftliche Begleitung und den Austausch mit anderen Schulen – nicht durch kurzfristige Trends. Menschen bleiben im Mittelpunkt KI soll Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, eigene Ziele zu erreichen und Verantwortung zu übernehmen. Persönlichkeitsbildung, Reflexion und Selbststeuerung bleiben zentrale Bildungsziele. Jetzt reinhören bei Spotify, Apple Podcasts & überall, wo es Podcasts gibt.
56 Minuten
Wie wirksames Feedback mit Künstlicher Intelligenz gelingen kann und warum eine starke Feedback-Kultur wichtiger ist als die Technologie selbst erfährst du in dieser Folge. Als Gäste mit dabei: Hendrik Haverkamp Hendrik Haverkamp ist Lehrer und Koordinator für Digitalität am Evangelisch Stiftischen Gymnasium Gütersloh. Er engagiert sich seit vielen Jahren für den sinnvollen Einsatz von KI in Schule und Unterricht und ist Mitgründer des KI-Feedback-Tools FelloFish. Prof. Dr. Kira Weber Kira Weber ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Berufspädagogik an der Universität Hamburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit Feedbackprozessen, Professionalisierung in Bildungsberufen und dem Einsatz von KI in Lehr- und Lernprozessen. In dieser Episode sprechen Diana und Cynthia mit Hendrik und Kira darüber, welche Rolle KI-gestütztes Feedback in Schule und Hochschule spielen kann. Gemeinsam diskutieren sie, was gutes Feedback ausmacht, welche Erkenntnisse die aktuelle Forschung zu KI-Feedback liefert und warum Feedback nicht automatisch lernförderlich ist. Außerdem geht es um die Chancen und Grenzen von KI als Lernbegleiter, den Aufbau von AI Literacy, die Gefahr einer wachsenden Bildungsschere sowie um neue Prüfungs- und Bewertungskonzepte, die Lernen stärker als Prozess verstehen. Key-Takeaways Feedback für alle KI kann dabei helfen, deutlich mehr Lernenden zeitnahes und individuelles Feedback bereitzustellen – auch dort, wo personelle Ressourcen begrenzt sind. Mensch und KI statt Mensch gegen KI Das größte Potenzial kann entstehen, wenn KI-gestütztes Feedback und persönliche Begleitung durch Lehrkräfte oder Lehrende sinnvoll kombiniert werden. Prüfungen neu denken KI macht deutlich, dass Bildung stärker auf Lernprozesse, Überarbeitung, Reflexion und Kompetenzentwicklung ausgerichtet werden sollte statt ausschließlich auf Endprodukte und Noten. ⸻ Jetzt reinhören bei Spotify, Apple Podcasts & überall, wo es Podcasts gibt.
44 Minuten
In dieser Folge geht es um die Integration von Künstlicher Intelligenz im Lehramtsstudium und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Als Gast mit dabei: Professor Dr. Tina Seufert Tina Seufert ist Professorin für Lehr-Lernforschung und wissenschaftliche Direktorin der SAPS an der Universität Ulm. Ihre Schwerpunkte liegen in der Lehr- und Lernforschung, digitalen Bildung, Instructional Design, E-Learning, selbstreguliertem Lernen, Cognitive Load, Multimedia- und VR-Lernen sowie der Entwicklung wirksamer Lehr- und Weiterbildungsformate für Schule, Hochschule und berufliche Weiterbildung. In dieser Episode diskutieren wir mit Professor Dr. Tina Seufert über die Rolle von KI im Lehramtsstudium. Gemeinsam beleuchten wir, wie KI die Lehrkräftebildung verändert und welche Kompetenzen zukünftige Lehrkräfte benötigen. Die Episode bietet Einblicke in aktuelle Studien und praktische Beispiele aus der Universität Ulm, die zeigen, wie KI sinnvoll in die Ausbildung integriert werden kann. Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von selbstreguliertem Lernen und der kritischen Auseinandersetzung mit KI-Ergebnissen. Ergänzt wird die Episode durch die Stimmen der Student*innen Leon aus Münster und Luisa aus Berlin. Key-Takeaways Lernkompetenz stärken: Lehrkräfte sollten ihre eigene Lernkompetenz weiterentwickeln, um KI effektiv im Unterricht einzusetzen und Schülerinnen und Schülern als Vorbild zu dienen. KI als Lernwerkzeug: Die Integration von KI in die Lehrkräftebildung bietet die Möglichkeit, Lernprozesse zu bereichern und zu vereinfachen, erfordert jedoch eine reflektierte Nutzung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Für eine erfolgreiche Verankerung von KI-Kompetenzen im Lehramtsstudium ist die Zusammenarbeit zwischen Informatik, Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken entscheidend.
46 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Fabian Stephany über die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt und welche Chancen sich daraus ergeben. Als Gast mit dabei: Dr. Fabian Stephany Fabian ist Departmental Research Lecturer für Künstliche Intelligenz und Arbeit an der Universität Oxford. Er leitet das SkillScale-Projekt, das untersucht, wie technologische Veränderungen den Arbeitsmarkt und die Nachfrage nach Fähigkeiten beeinflussen. In dieser Episode diskutieren wir mit Dr. Fabian Stephany über die Rolle der Künstlichen Intelligenz auf dem Arbeitsmarkt. Wir beleuchten, wie KI sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Einstiegsjobs und etablierte Berufe bietet. Fabian teilt Erkenntnisse aus seiner aktuellen Studie, die zeigt, wie KI-Kompetenzen die Chancen im Bewerbungsprozess erhöhen. Dabei wird auch die Bedeutung von Weiterbildung und die Rolle von Zertifikaten im Kontext von KI-Kompetenzen diskutiert und welche Chancen sie bieten. Key-Takeaways KI ersetzt Aufgaben, nicht Jobs Der Fokus liegt darauf, wie KI spezifische Aufgaben übernimmt, während Berufe sich weiterentwickeln. Wettbewerbsvorteil durch KI-Kompetenzen: Das Erlernen von KI-Fähigkeiten bietet einen klaren Vorteil im Bewerbungsprozess. Weiterbildung als Grundvoraussetzung: Kontinuierliches Lernen und Anpassung an neue Technologien sind entscheidend für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt.
28 Minuten
Alle reden über KI – aber was passiert eigentlich wirklich an Schulen und im Unterricht? Wie verändert KI das Lernen – und warum fühlt sich vieles trotzdem noch nach Stillstand an? In dieser Sonderfolge kommen Stimmen aus Schule, Medien und Bildungspraxis zu Wort. Es geht um Chancen, Unsicherheiten und die Frage, wie Transformation wirklich gelingen kann. Mit dabei: Julia Freudenberg, Micha Palesche, Hendrik Haverkamp, Joscha Falk, Julia Turner, Kristin van der Meer, Hannah Lesch, Nina Toller, Silke Müller, Ralf Müller-Eisert
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Demokratiebildung und Künstliche Intelligenz untrennbar zusammengehören – und welche Rolle Schule dabei spielt. Regina Schulz Regina ist Lehrerin an einem Hamburger Gymnasium für Englisch, Geschichte und Informatik. Sie engagiert sich intensiv für Demokratiebildung, AI-Literacy und Schulentwicklung, ist Fortbildnerin im Bereich Digitalität sowie Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg. In dieser Episode diskutieren wir, wie KI demokratische Urteilsfähigkeit, Werteorientierung und Handlungsfähigkeit verändert. Regina zeigt auf, welche Risiken durch Deepfakes, algorithmische Diskriminierung und Machtkonzentration entstehen – aber auch, welche Chancen KI für Teilhabe und Selbstwirksamkeit bietet. Wir sprechen über Faktenwissen versus „radikale Skepsis“, die Rolle von Schule als demokratischen Erfahrungsraum und darüber, warum Haltung im Umgang mit KI sowohl Offenheit als auch klare Grenzen braucht. Key-Takeaways Demokratische Urteilsfähigkeit stärken Schüler*innen brauchen keine radikale Skepsis, sondern informierte Skepsis – auf Basis einer geteilten, überprüfbaren Tatsachenbasis. KI verantwortungsvoll gestalten Demokratiebildung heißt im KI-Zeitalter nicht nur Nutzung, sondern Mitgestaltung und kritische Reflexion von Algorithmen, Daten und Machtstrukturen. Schule als geschützter Erfahrungsraum Demokratie wird nicht nur unterrichtet, sondern gelebt – durch Partizipation, transparente Leitlinien und klare Abgrenzung gegenüber antidemokratischen Positionen. Jetzt reinhören bei Spotify, Apple Podcasts & überall, wo es Podcasts gibt.
1 Stunde 17 Minuten
Diese Folge ist etwas Besonderes: Wir sprechen mit drei Schulen, die für den Deutschen Schulpreis nominiert wurden (darunter auch die Gewinnerschule 2025), über ihre Erfahrungen aus der Praxis: Was hat Schulentwicklung bei euch wirklich vorangebracht? Was war schwierig? Und was können andere Schulen ganz konkret davon lernen? Die Folge wird moderiert von Cynthia Weißflog, die seit vielen Jahren den Bereich der Fortbildungen bei fobizz mitgestaltet. Als Gäste sind mit dabei: Barbara Bieler Barbara Bieler ist Schulleiterin der Grundschule Wemmelsweiler, Saarland. Sie setzt auf einen kindzentrierten Ansatz und jahrgangsgemischtes Lernen. Alexander Otto & Dalila Berneburg Alexander Otto ist der Schulleiter der Grace Hopper Gesamtschule, einer Schule für kreatives und digitales Lernen. Dalila Berneburg unterrichtet Mathematik und Englisch. Sandra Scheffel Sandra Scheffel ist Schulleiterin der Maria-Leo-Grundschule in Berlin, die den Deutschen Schulpreis 2025 gewonnen hat. Sie legt großen Wert auf Selbstwirksamkeit und ein ästhetisch gestaltetes Lernumfeld. In dieser Episode geht es darum, wie die nominierten Schulen trotz Herausforderungen wie Personalmangel und bürokratischen Hürden innovative Schulkonzepte umsetzen. Die Gäst*innen teilen ihre Erfahrungen und geben wertvolle Tipps, wie andere Schulen ähnliche Erfolge erzielen können. Key-Takeaways Rhythmus überdenken: Eine flexible Zeitstruktur kann den Schulalltag entspannen und den Lernprozess verbessern. Diskussionskultur fördern: Offene Kommunikation und der Fokus auf Lösungen anstatt auf Probleme können Schulentwicklungsprozesse erheblich voranbringen. Eltern einbeziehen: Transparente Kommunikation und die Einbindung der Eltern können zusätzliche Ressourcen und Unterstützung mobilisieren.
52 Minuten
Als Gäste mit dabei: Sören Christian Berger Sören ist Lehrer für Geografie und Spanisch an einem Hamburger Gymnasium und Koordinator für digitales Lernen und Unterrichtsentwicklung. Er ist zudem in einem Projekt an der Uni Hamburg tätig, das sich mit der Förderung von Data Literacy befasst. Micha Busch Micha ist Lehrer an der Stadtteilschule am Heidberg in Hamburg und hat gemeinsam mit Sören die KI-Werkstatt ins Leben gerufen. In dieser Episode sprechen Diana und Judith mit Sören Christian Berger über die Entstehung und Entwicklung der KI-Werkstatt, die als schulübergreifende Fortbildungsreihe in Hamburg etabliert wurde. Sören teilt Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge der KI-Werkstatt, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schulformen und die Bedeutung von KI für den Unterricht. Zudem wird diskutiert, wie Lehrer*innen und Schüler*innen gleichermaßen von der KI-Werkstatt profitieren können. Key-Takeaways Schulübergreifende Zusammenarbeit Praxisorientierte Fortbildung Rolle der KI im Bildungsbereich
50 Minuten
In dieser Folge wird die Rolle von KI in der Schule und ihre Auswirkungen auf Lehrkräfte und Schüler live diskutiert. Mit dabei: Maike Howein Maike unterrichtet Englisch und Sport und hat das Wahlpflichtfach LEKI – Lernen mit KI – ins Leben gerufen. Sofia Sofia ist Schülerin am Hildegard-Wegscheide-Gymnasium in der zehnten Klasse und begeistert sich besonders für Mathematik. Luca Luca besucht ebenfalls die zehnte Klasse am Hildegard-Wegscheide-Gymnasium und interessiert sich für Sport und Geschichte. In dieser Episode sprechen Diana Knodel und Judith Ehrmann mit ihren Gästen live über die Einführung und Erfahrungen mit dem Wahlpflichtfach LEKI, die Rolle von KI als Lernpartner und die Chancen sowie Herausforderungen, die KI im Bildungsbereich mit sich bringt. Sie diskutieren, wie KI das Rollenverständnis von Lehrkräften verändert und welche Kompetenzen für die Zukunft der Schule wichtig sind. Außerdem teilen die Gäste ihre persönlichen Erfahrungen und Perspektiven zur Nutzung von KI-Tools im Unterricht und darüber hinaus. Key-Takeaways KI bietet Lehrkräften die Möglichkeit, ihre Rolle von der Wissensvermittlerin zur Lernbegleiterin zu wandeln. KI ermöglicht es, Lernprozesse individuell zu gestalten und Schüler in ihrem eigenen Tempo zu unterstützen. Es ist wichtig, kritisches Denken und den verantwortungsvollen Umgang mit KI-Tools zu fördern, um die Chancen der digitalen Transformation optimal zu nutzen.
38 Minuten
Episode: Prüfungskultur neu gedacht: KI als Chance Wie verändern KI-Tools Prüfungen an Schulen – und welche Rolle spielen Prozessbewertung und Chancengerechtigkeit? Diana Knodel, Judith Erlmann und Norman Graf diskutieren in dieser Folge über die Chancen und Herausforderungen, die Künstliche Intelligenz für Schulentwicklung und Prüfungskultur mit sich bringt. Norman Graf, stellvertretender Schulleiter und Lehrer für Deutsch, Geschichte und Informatik, teilt seine Erfahrungen aus dem Schulalltag und gibt Einblicke in die praktische Umsetzung von KI-basierten Lösungen. Key Insights: Prüfungsformate müssen sich verändern – hin zu mehr Prozess- und Kompetenzorientierung. Medienkompetenz ist entscheidend, um Schüler*innen auf den kritischen Umgang mit KI vorzubereiten. KI kann individuelles Lernen fördern, erfordert aber klare Rahmenbedingungen für Chancengerechtigkeit. Jetzt reinhören und entdecken, wie KI die Prüfungskultur neu gestaltet.
39 Minuten
: Schule 2035: Lernen nach KI? Ein Blick in die Zukunft mit Jöran Muuß-Merholz In dieser Folge sprechen wir über die Zukunft der Schule im Jahr 2035 und wie KI und Digitalisierung den Unterricht verändern könnten. Als Gast mit dabei: Jöran Muuß-Merholz Jöran ist Diplomerziehungswissenschaftler und beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen pädagogischen und technischen Fragen im Bildungsbereich. In dieser Folge sprechen Diana Knodel und Judith Erlmann mit Jöran Muuß-Merholz über sein neues Buch "Schule 2035 – Lernen nach Digitalisierung und KI". Sie beleuchten die Herausforderungen und Chancen, die mit der Integration von KI und immer einfacher zugänglichen, digitalen Möglichkeiten im Bildungssektor einhergehen. Key Takeaways: Jöran Muuß-Merholz regt dazu an, grundlegende Fragen über die Rolle von Technologie und Pädagogik zu stellen, um eine zukunftsfähige Bildung zu gestalten und zeigt auf, welche Schritte dorthin bereits gegangen wurden. Weiterführende Links: Jörans Buch: [Schule 2035 Lernen nach Digitalisierung & KI](https://www.buecher.de/artikel/buch/schule-2035/73769339/wea/1192132?gad_source=1&gad_campaignid=21994809520&gbraid=0AAAAA-hhsnlVWbcbyenABZ3rEL9Jkl4HC&gclid=Cj0KCQjw8p7GBhCjARIsAEhghZ2WR01jpGmObHTlDRovYXEGqGcVGOQUfqvkE-RVrbt9he-rbePORbsaAsUJEALw_wcB) Hier findest du mehr Informationen zur kleinen Buch-Tour: [schule2035.de](https://schule2035.de/)
51 Minuten
Kreide.KI.Klartext x Hey diggies – Leadership, KI & ein Staffelwechsel Diese Folge ist etwas Besonderes: Zwei Podcasts. Vier Stimmen. Ein Thema: Zukunft von Schule. Diana Knodel, Gert Mengel, Viola Patricia Herrmann und Judith Erlmann sprechen Klartext über das, was Bildung jetzt bewegt: KI in der Schule – wie schaffen wir den Sprung von Tools zu echter Veränderung? Führung in der Krise – was brauchen Schulleitungen, um Haltung zu zeigen? Selbstwirksamkeit und Kulturwandel – warum Technik allein nichts ändert Mentale Gesundheit – bei Schüler:innen und im Kollegium Und: Wir blicken schon auf den Deutschen Schulleitungskongress (DSLK) – den größten Kongress für Schulleitung in Europa. Warum er für alle vier ein Pflichttermin ist und welche Impulse dort gesetzt werden. Zum Schluss wird’s ein wenig emotional: Gert verabschiedet sich aus Kreide.KI.Klartext nach vielen Folgen. Künftig übernimmt Judith Erlmann an der Seite von Diana Knodel das Mikro. Viola und Gert bleibt natürlich die Stimmen von „Hey diggies“. Ein Gespräch über Haltung, Verantwortung und die Frage: Wie führen wir Schule in die Zukunft – mit KI, aber vor allem mit Mut?
35 Minuten
In dieser Folge von Kreide.KI.Klartext sprechen Diana Knodel und Gert Mengel mit Florian Rampelt, einem der profiliertesten Köpfe an der Schnittstelle von Bildung, Future Skills und Künstlicher Intelligenz in Deutschland. Florian leitet beim Stifterverband den Programmbereich Future Skills und KI und ist außerdem Geschäftsstellenleiter des KI-Campus – der zentralen Lernplattform für KI-Kompetenzen in Deutschland. Vom Hauptschullehrer über die Lehrerbildung bis hin zum Bildungs-Start-up – sein Weg ist ebenso ungewöhnlich wie wegweisend. In dieser Folge erfahrt ihr: • warum der technologische Wandel nur dann gelingt, wenn Menschen souverän handeln können • was das neue AI Literacy Framework von OECD und EU leisten will – und was nicht • wie Schulen, Lehrkräfte und Hochschulen jetzt ins Handeln kommen können • warum Ethik nicht nur mitgedacht, sondern formuliert und gelebt werden muss • und was Florian sich für den PISA-Test 2029 wünscht Wir sprechen außerdem über Herausforderungen bei der Lehrkräftebildung, den Unterschied zwischen breiten und spitzen Future Skills – und warum die KI-Kompetenz nicht im Informatikunterricht verortet werden darf. Mehr zum KI-Campus: www.ki-campus.org Host: Diana Knodel (Fobizz) & Gert Mengel Gast: Florian Rampelt (Stifterverband | KI-Campus) Produktion: Kreide.KI.Klartext – Der Podcast rund um KI und Bildung.