Episode 17 - Was unsere Eltern nie gelernt haben: Zwischen 6kg Hähnchen und Kriegstraumata

Episode 17 - Was unsere Eltern nie gelernt haben: Zwischen 6kg Hähnchen und Kriegstraumata

1 Stunde 3 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

"Eiffelturm angeguckt, aber auch mit mega Stress, Heck-Meck und
Rumgeschreie und dann wieder rein ins Haus und sechs Kilo
Hähnchen kochen und jetzt wird Curry gefressen.".





Ganz ehrlich? So sah Quasis Paris-Trip mit seinen Eltern aus.
Romantisch geht anders, aber satt wurden am Ende wenigstens alle
(immerhin).





Willkommen zu Episode 17 von Der Durchschnitt. Wir steuern gerade
mit Vollgas auf die für viele kritische 21-Folgen-Marke zu – die
statistisch gesehen die meisten Podcasts frühzeitig beenden lässt
– und haben uns für heute ein Thema vorgenommen, das sicherlich
ordentlich reinhaut.





Wir haben uns mal ganz ohne Blatt vor dem Mund gefragt:
Was wünscht du dir für deine Eltern, was sie bis heute
einfach nicht gelernt haben?





Egal ob polnischer Background oder tamilische Wurzeln aus Sri
Lanka – wir haben festgestellt, dass unsere Elternhäuser gar
nicht so sehr verschieden waren, obwohl laut Maps über 7.000 km
dazwischen liegen:





️ Lautstärke ist keine Überzeugungskraft: Warum
wurde bei uns eigentlich immer geschrien, nur um Gehör zu finden
oder die Kontrolle zu behalten?





️ Urlaub vs. Heck-Meck: Warum war „Urlaub“
früher eigentlich nur Verwandtenbesuch mit maximalem Stresspegel
und Massen-Catering statt echter Erholung?





️ Gürtel & Erziehungsklapse: Wir reden offen
über die „alte Schule“ und warum physische Härte früher oft als
normales Erziehungsmittel galt.





️ Emotionale Funkstille: Warum wir unsere Eltern
nie haben küssen sehen und Zuneigung oft nur ein
„Schulterklopfen“ war, während Gefühle eher als Schwäche galten.





Am Ende versuchen wir aber auch einen Blick hinter die Fassade.
Denn wenn man versteht, dass die eigenen Eltern beispielsweise
Krieg, Hinrichtungen, Flucht und Gefängnis überlebt haben, sieht
man die „Macken“ von heute mit ganz anderen Augen. Es geht um
Vergebung, ums Verstehen und darum, wie wir es 2026 selbst besser
machen können – und ihr vielleicht auch.





Zieht euch die Folge rein, vielleicht erkennt ihr eure eigene
Familie ja wieder (oder auch nicht). Euer Marcel und Quasi ️

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15