Gisèle Pelicot will nicht nur Opfer sein
Gisèle Pelicots Memoiren erschüttern die Welt, Gabriel Zucman will
eine Reichensteuer. Außerdem: Was tun, wenn Liebe unerwidert
bleibt?
59 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
In 22 Sprachen erscheinen jetzt die Memoiren von Gisèle Pelicot, in
langen Interviews ist die 73-jährige Französin überall präsent. In
der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja
Beckers und Alexander Cammann über ihr Buch "Eine Hymne an das
Leben" und das Schicksal dieser Frau. Seit dem Prozess in Avignon
im Jahr 2024, in dem ihr Ex-Mann und fast 50 weitere Täter wegen
Vergewaltigung verurteilt wurden, ist sie weltbekannt. Wie geht sie
selbst mit ihrer Geschichte um? Und was ist ihre eigene Botschaft
für die geschockte Welt? Alle reden über die neue, gefährliche
Macht der Ultrareichen, nicht nur in Trumps Amerika. Der junge
französische Star-Ökonom Gabriel Zucman hat in seinem Essay
"Reichensteuer. Aber richtig!" eine Idee, wie man riesige Vermögen
belasten sollte, damit die Kluft zwischen Arm und Reich in den
westlichen Gesellschaften nicht noch stärker zur Bedrohung für die
Demokratie wird. Kann sie funktionieren? Das Zitat des Monats
liefert diesmal die Philosophin Miriam Metze mit ihrem Buch
"Unerwidert lieben". Erstaunlich, wie viele Denker sich seit der
Antike über diese traurigen Gefühle Gedanken gemacht haben – und
wie wenig Sachbücher es über unglückliche Liebe gibt. In der
Klassikerrubrik stellen wir Reportagen und Erzählungen des
Schriftstellers Jack London vor, die jetzt in dem Band "Das
Erdbeben von San Francisco" präsentiert werden: Er war 1906 als
Augenzeuge dabei, als dieses Ereignis San Francisco komplett
zerstörte – eine mythische Katastrophe des modernen Amerika, bis
heute ein Menetekel für das moderne Kalifornien. Das Team von "Was
liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.
Literaturangaben: - Miriam Metze: "Unerwidert lieben". Eine
philosophische Tröstung. Mairisch, 256 Seiten, 24 Euro - Gabriel
Zucman: "Reichensteuer. Aber richtig!". Aus dem Französischen von
Ulrike Bischoff. Suhrkamp, 63 Seiten, 12 Euro - Gisèle Pelicot:
"Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite wechseln". Aus
dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Piper, 256 Seiten, 25
Euro - Jack London: "Das Erdbeben von San Francisco. Geschichten
aus der Bay Area". Übersetzt von Alexander Kluy. Limbus, 96 Seiten,
15 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen
und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann
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langen Interviews ist die 73-jährige Französin überall präsent. In
der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja
Beckers und Alexander Cammann über ihr Buch "Eine Hymne an das
Leben" und das Schicksal dieser Frau. Seit dem Prozess in Avignon
im Jahr 2024, in dem ihr Ex-Mann und fast 50 weitere Täter wegen
Vergewaltigung verurteilt wurden, ist sie weltbekannt. Wie geht sie
selbst mit ihrer Geschichte um? Und was ist ihre eigene Botschaft
für die geschockte Welt? Alle reden über die neue, gefährliche
Macht der Ultrareichen, nicht nur in Trumps Amerika. Der junge
französische Star-Ökonom Gabriel Zucman hat in seinem Essay
"Reichensteuer. Aber richtig!" eine Idee, wie man riesige Vermögen
belasten sollte, damit die Kluft zwischen Arm und Reich in den
westlichen Gesellschaften nicht noch stärker zur Bedrohung für die
Demokratie wird. Kann sie funktionieren? Das Zitat des Monats
liefert diesmal die Philosophin Miriam Metze mit ihrem Buch
"Unerwidert lieben". Erstaunlich, wie viele Denker sich seit der
Antike über diese traurigen Gefühle Gedanken gemacht haben – und
wie wenig Sachbücher es über unglückliche Liebe gibt. In der
Klassikerrubrik stellen wir Reportagen und Erzählungen des
Schriftstellers Jack London vor, die jetzt in dem Band "Das
Erdbeben von San Francisco" präsentiert werden: Er war 1906 als
Augenzeuge dabei, als dieses Ereignis San Francisco komplett
zerstörte – eine mythische Katastrophe des modernen Amerika, bis
heute ein Menetekel für das moderne Kalifornien. Das Team von "Was
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Literaturangaben: - Miriam Metze: "Unerwidert lieben". Eine
philosophische Tröstung. Mairisch, 256 Seiten, 24 Euro - Gabriel
Zucman: "Reichensteuer. Aber richtig!". Aus dem Französischen von
Ulrike Bischoff. Suhrkamp, 63 Seiten, 12 Euro - Gisèle Pelicot:
"Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite wechseln". Aus
dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Piper, 256 Seiten, 25
Euro - Jack London: "Das Erdbeben von San Francisco. Geschichten
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