Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Was liest du gerade? Podcast

Episoden

42 Minuten
An welche Bücher erinnern wir uns im Leben, welche haben uns bei wichtigen Entscheidungen geholfen und vor welchen sollten wir uns hüten? Die Schriftstellerin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich hat ein Buch über die wichtigsten Lektüren ihres Lebens geschrieben. In der neuen Folge von »Was liest du gerade?« sprechen wir mit ihr auf der Frankfurter Buchmesse und erfahren, weshalb Gottfried Benn sie schon als Mädchen begeisterte. Warum Simone de Beauvoir sie gelehrt hat, dass eine feste Bindung und Freiheit in Beziehungen sich nicht ausschließen müssen. Und Ruth Klüger, dass Unversöhnlichkeit wichtig sein kann. Bücher: - Elke Heidenreich: »Ach, eine Fanfare!«. Liebesbekenntnisse zu Schriftstellern. Hanser Verlag, 2026, 256 Seiten, 26 Euro. - Gottfried Benn: Gedichte. Reclam Verlag, 2020, 174 Seiten, 7 Euro. - Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2000, 944 Seiten, 18 Euro. - Ruth Klüger: weiter leben. Eine Jugend. dtv, 1994, 288 Seiten, 13 Euro. Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
58 Minuten
Die Frankfurter Buchmesse steht bevor – und die Oktober-Sachbuchfolge von »Was liest Du gerade?« widmet sich viel diskutierten Neuerscheinungen dieses Bücherherbstes. Maja Beckers und Alexander Cammann sprechen über das neue Buch der amerikanischen Starhistorikerin Jill Lepore, die auch in Frankfurt auftreten wird. Ihr Buch »Die Regierung der Maschinen« erzählt die brandaktuelle Geschichte einer ganz besonderen Idee, der technischen Steuerung der menschlichen Gesellschaft seit 200 Jahren – nicht erst seit KI mit Chancen, Risiken und Nebenwirkungen, viel Science-Fiction, verrückten Plänen und präzisen Prophezeiungen. Man lernt: Die kalifornischen Tech-Bros hatten ihre Vorgänger – und der Großvater Elon Musk kommt auch vor. Und: Die Menschen haben durchaus noch Chancen, die Herrschaft der KI zu verhindern. Gefahren drohen momentan nicht nur von der Technik, sondern auch von den Körpern: Die österreichische Sozialwissenschaftlerin Julia Ebner präsentiert in ihrem Buch »Von Fitness zu Faschismus«, wie rechtsextreme Männlichkeit nach wie vor auf Kampf und Muskeln setzt. Sie ist eingetaucht in geheime Kampfsport-Szenen und Neonazi-Gruppen, schleust sich undercover ein in Chatgruppen der Manosphere: Hier wird sich fit gemacht gegen Demokratie und Feminismus – und der männliche Körper soll zur Waffe werden. Der Klassiker stammt diesmal von einem französischen Meisterdenker, der am 15. Oktober 100 Jahre alt geworden wäre: Michel Foucault. Seine Forschungen kreisten um Macht, Disziplinierung und Sexualität – und wie das alles in der Moderne zusammenhängt. Aus seinem Nachlass ist das Manuskript »Die Hermaphroditen« aufgetaucht und wir sehen, wie Foucault in den 1970er-Jahren viele heutige Fragen über Identität und Sexualität vorwegnahm – und ganz anders beantwortete. Als Geheimtipp gibt es diesmal die packenden Memoiren der amerikanischen Punk-Ikone Kathleen Hanna, die in »Rebel Girl« offenherzig aus ihrem wilden Leben erzählt, sowie das originelle Neapel-Buch von Dieter Richter, der die morbide italienische Metropole in 13 berühmten Todesfällen porträtiert. Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de.   Literaturangaben: - Jill Lepore: Die Regierung der Maschinen. Aufstieg und Fall des Künstlichen Staates, C.H. Beck, 380 Seiten, 29,90 Euro - Julia Ebner: Von Fitness zu Faschismus. Gefahren extremer Männlichkeit, Aus dem Engl. von Daniel Beskos u.a., Suhrkamp, 296 Seiten, 22 Euro - Michel Foucault: Die Hermaphroditen. Aus dem Französischen von Andrea Hemminger, Suhrkamp, 154 Seiten, 26,90 Euro - Kathleen Hanna: Rebel Girl. Mein Leben als Punk und Feministin, Übersetzt von Nina Lieke, Kunstmann, 352 Seiten, 26 Euro - Dieter Richter: Neapel sehen und sterben. Eine Geschichte in 13 Todesfällen, Wagenbach, 154 Seiten, 24 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
39 Minuten
Am neuen Roman Das Leben der M von Rachel Cusk hat sich ein Streit über die Grenzen der literarischen Freiheit entzündet. Denn die britische Star-Autorin porträtiert eine Schauspielerin namens »M«, die stark an Natalie Portman erinnert – und in dem Buch gar nicht gut wegkommt. Sie habe kein authentisches Ich, heißt es. Das ist ein heftiger Angriff. Aber stimmt er vielleicht? Clemens J. Setz ist der Spezialist für die Einsamkeit im digitalen Zeitalter. In den 19 Erzählungen seines neuen Erzählbandes Mein Leben als Noiseband gibt es wieder viele Figuren, die reichlich entrückt und ziemlich weird sind. Meist ist man hier in den dunkelsten Ecken des Netzes unterwegs – und staunt, wie auch in dem neuen Buch des Büchner-Preisträgers wieder aus den traurigsten und nerdigsten Schicksalen grandiose Literatur entsteht.  Unser Klassiker ist die Erzählung Die Nase des genialen russischen Autors des grotesken Humors Nikolai Gogol. Bücher:  - Rachel Cusk: Das Leben der M. Aus dem Englischen von Eva Bonné. Suhrkamp Verlag, 175 Seiten, 25 Euro - Clemens J. Setz: Mein Leben als Noiseband. Suhrkamp Verlag,  383 Seiten, 26 Euro - Nikolai Gogol: Der Mantel. Die Nase. Aus dem Russischen von Eberhard Reissner. Reclam Verlag, 91 Seiten, 4,80 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
46 Minuten
Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden und zu einer der größten gesellschaftlichen Krisen, sagen Rolf Heinze und Sebastian Kurtenbach, zwei renommierte Forscher in Sachen Stadtentwicklung, Wohnungswesen und Immobilienwirtschaft. In dieser Folge diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann über ihr Buch Die Wohnkrise. Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht. Es geht um die wahren Ursachen der Wohnungskrise, ihre vielfältigen Folgen und was die beiden Wissenschaftler zu ihrer Lösung vorschlagen. Außerdem sprechen die beiden über eines der meistdiskutierten Sachbücher in diesem frühen Herbst: den Bestseller Deutschland 2033. Ein Szenario. Der Journalist Justus Bender entwirft hier eine fiktive Zukunft, 2033, in der die AfD in Deutschland an die Macht kommt. Wie krempelt sie das Land um und was würde eine Kanzlerin Weidel bedeuten für Klima, Kultur und Pressefreiheit? Ein Buch für alle, die sich fragen, ob man die AfD mal machen lassen sollte, um sich selbst zu entzaubern. Spoiler: Nein. Der Klassiker ist diesmal eine Premiere. Es ist nämlich zum ersten Mal ein religiöser Text: Franz von Assisis Sonnengesang. Mit welchen kirchlichen Konventionen brach dieser Text und warum ist er bis heute so beliebt – in Form des absoluten Kirchenhits Laudato si oder Pop-Referenzen von Donovan bis Mickie Krause. Zum Schluss geben unsere Hosts wieder eine persönliche Empfehlung mit. Maja Beckers empfiehlt allen, die diesen Sommer oder irgendwann einmal durch Ruinen gelaufen sind, dieses Buch des Althistorikers Martin Zimmermann: Versunkene Welten. Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji. Es erzählt davon, wie man früher in diesen Ruinen lebte, als sie schon Ruinen waren, aber es noch keine neuzeitlichen Bestrebungen gab, sie zu erhalten und zu besichtigen. Alexander Cammann empfiehlt das neue Buch der Tausendsasserin Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist. Es versammelt drei überraschende Essays über das Leben und seine Materialien. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Rolf G. Heinze / Sebastian Kurtenbach: Die Wohnkrise. Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht, Kiepenheuer & Witsch, 272 Seiten, 24 Euro - Justus Bender: Deutschland 2033. Ein Szenario, CH Beck, 284 Seiten, 20 Euro - Franz von Assisi: Sonnengesang, u.a. in: Franziskus von Assisi: Sämtliche Schriften, Reclam, 379 Seiten, 9,80 Euro - Martin Zimmermann: Versunkene Welten. Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji, CH Beck, 544 Seiten, 39,90 Euro - Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist, Suhrkamp, 176 Seiten, 24 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
55 Minuten
Die neue Büchersaison verspricht ein fulminantes Comeback des großen politischen Epochenromans in der deutschen Literatur. Wir sind begeistert von Valeria Gordeev und ihrem aufsehenerregenden ersten Roman Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle, der zwischen Moskau, Kyjiw und Berlin ein atemberaubend komisches Gegenwartspanorama entfaltet. Im Mittelpunkt stehen zwei Geschwister und ein geheimnisvoller russischer Oligarch, der seine teuflischen Intrigen spinnt. Lenins Leiche spielt dabei eine herausragende Rolle, die Forschungen zur endgültigen Abschaffung des Todes, aber auch Putin, der durch einen zwölfjährigen Varietékünstler ersetzt wird. Virtuos setzt die Autorin die russische Literaturgeschichte des Absurden auf ihre besondere Weise fort und parodiert dabei mit schwarzem Humor den transhumanistischen Machbarkeitswahn unserer Gegenwart. Außerdem sprechen wir über den neuen Roman von Shida Bazyar Die Lücken. Der Romanheld ist ein fiktives Dorf im Hunsrück – Heimesbach. Die Autorin lässt ihre migrantische Erzählerin tief in die Köpfe der noch lebenden und schon verstorbenen Heimesbacher Bürgerinnen und Bürger hineinsehen. So ergibt sich ebenfalls ein großes Zeitpanorama, das fast hundert Jahre deutscher Geschichte umfasst und fragt: Was haben sich die Heimesbacher dabei gedacht, als sie ihre jüdischen Mitbürger verfolgten, Steine in ihre Häuser warfen und sie aus Heimesbach vertrieben? Und wie gehen Migranten in Deutschland heute mit dieser viel zu lange verdrängten Vergangenheit ihrer neuen Heimat um? Unser Klassiker ist die Erzählung Ein schlichtes Herz von Gustave Flaubert, deren unsentimentale Zärtlichkeit für die ungebildete, arme Dienstmagd Félicité noch immer ergreifend ist. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle, S. Fischer Verlag, 640 Seiten, 26,- Euro, erscheint am 26. August Shida Bazyar: Die Lücken, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 512 Seiten, 25,- Euro, erscheint am 3. September Gustave Flaubert: Ein schlichtes Herz, in: Drei Erzählungen, übersetzt von Elisabeth Edl, Hanser Verlag, 320 Seiten, 28,- Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Wer ist nun besser: Kehlmann oder Kafka? Und was macht ein wirklich gutes Buch mit seinen Lesern und Leserinnen? Zweimal im Monat streiten und schwärmen wir über Bücher. Wir suchen aus der Fülle der Neuerscheinungen die interessantesten Bücher aus – mit Vorliebe solche, die uns selbst auf neue Gedanken gebracht haben. Es geht um neu erschienene Romane und Sachbücher und literarische Klassiker, die überraschende Schlaglichter auf die Gegenwart werfen. Im Wechsel sprechen aus der ZEIT-Redaktion Adam Soboczynski und Iris Radisch über Belletristik sowie Maja Beckers und Alexander Cammann über Sachbücher. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
Podcast melden

„Was liest du gerade?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz