Beschreibung
vor 3 Monaten
Mit Flügelspannweiten von über fünf Metern gehörten die
Pelagornithidae zu den imposantesten und größten Vögeln, die
jemals geflogen sind. Diese sogenannten Pseudozahnvögel
überflogen vom Paläozän bis zum Pliozän alle Ozeane und Meere der
Welt. Charakteristisch waren ihre knöchernen, zahnähnlichen
Fortsätze am Schnabel – eine spektakuläre Anpassung an das Leben
als Hochseejäger.
Mit dem Paläornithologen und Ornithologen Gerald Mayr blicken wir
auf eine faszinierende Vogelfamilie, die erst vor wenigen
Millionen Jahren verschwunden ist, und auf die Frage: Wie konnten
Vögel wie Pelagornis chilensis, eine Art aus dem Miozän Chiles,
beschrieben von Mayr, mit einer Flügelspannweite von rund 17 Fuß
– also über fünf Metern – eigentlich fliegen?
Hier findet ihr den Link zum angesprochenen Paper:
https://royalsocietypublishing.org/rsos/article/13/2/251840/480278/The-largest-extinct-volant-bird-Pelagornis-could
Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:
https://www.instagram.com/palaeotalk
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Bildcopyright: Liz Bradford
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