8. Episode: Mit psychologischer Diagnose Arbeit gestalten

8. Episode: Mit psychologischer Diagnose Arbeit gestalten

Ein Beitrag von Clemente Minonne
17 Minuten
Podcast
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Kurzimpulse zu Psychologie im digitalen Wandel

Beschreibung

vor 1 Woche
In dieser 8. Episode von Denkstoff kompakt spricht Clemente Minonne
darüber, warum human-zentrierte KI ohne systematische
Arbeitsanalyse blind bleibt. Auf Basis einer arbeits- und
organisationspsychologischen Studie wird gezeigt, dass viele
KI-Einführungen daran scheitern, dass Arbeit zwar technisch
optimiert, aber psychologisch nicht diagnostiziert wird.
Vorgestellt wird das Job Perception Inventory (JOPI), ein
Instrument zur Erfassung von Arbeitsanforderungen, Ressourcen,
Job-Identität und dem Erleben der Zusammenarbeit mit KI. Die
Episode macht deutlich, dass Human-Zentrierung nicht bei Usability
endet, sondern dort beginnt, wo Arbeit in ihrer psychologischen
Tragfähigkeit verstanden und gestaltet wird. Sein persönliches
Fazit: KI-Einführung ist kein reines Technikprojekt, sondern ein
Thema der Arbeitsgestaltung, und braucht Diagnose zwecks
Arbeitsgestaltung, nicht Romantisierung. Quelle: Berretta, S.,
Tausch, A., Peifer, C., & Kluge, A. (2023). The Job Perception
Inventory: Considering human factors and needs in the design of
human–AI work. Frontiers in Psychology, 14, 1128945.
https://doi.org/10.3389/fpsyg.2023.1128945

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