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Beschreibung
vor 1 Woche
Nach fünf Jahren ist es um die DiGA ruhig geworden. Die Kassen
zweifeln am Nutzen von Anwendungen und klagen über die
Herstellerpreise. Bei über 80 % der Patientinnen und Patienten, die
eine App auf Rezept erhalten, kommt es zu keiner Folgeverordnung.
Sind sie geheilt oder haben sie die Lust an der Gratis-App
verloren? Es fehlen Daten zur Häufigkeit der Nutzung einer DiGA und
zum erzielten Effekt, also zur Dosis-Wirkungs-Beziehung, stellt
Prof. Dr. Martin Möckel fest, Notfallmediziner an der Charité –
Universitätsmedizin Berlin. Der Leiter einer DGIM-Arbeitsgruppe,
die sich mit DiGA sowie KI beschäftigt, setzt sich für eine „Art
hochwertiger Grundlagenforschung“ ein. Da kleine Unternehmen im
DiGA-Markt nicht die Ressourcen für umfassende Studien hätten, sei
eine Förderung, etwa durch das Bundesforschungsministerium,
notwendig. Große Hoffnungen hegt der DGIM-Experte bezüglich DiGA
höherer Risikoklassen. Wenn sie z.B. bei Herzinsuffizienz oder
Diabetes kontinuierlich Vitaldaten liefern, ermöglicht das eine
„personenzentrierte Optimierung der Therapie“. Die Kombination von
Wearables mit DiGA habe „das Potenzial, den Patientennutzen
erlebbar zu machen, sodass auch die Nutzung deutlich besser wird“,
ist Prof. Möckel überzeugt. Obwohl Innovationen im Gesundheitswesen
eher selten dazu führen, dass weniger Geld ausgegeben wird, bieten
DiGA diese Chance. Wieso das so ist, hören Sie in der Folge.
Weiterführende Informationen:
https://www.dgim.de/fileadmin/bildarchiv/PDF/Publikationen/Stellungnahmen/20251021_Stellungnahme_Digitale_Gesundheitsanwendungen.pdf
zweifeln am Nutzen von Anwendungen und klagen über die
Herstellerpreise. Bei über 80 % der Patientinnen und Patienten, die
eine App auf Rezept erhalten, kommt es zu keiner Folgeverordnung.
Sind sie geheilt oder haben sie die Lust an der Gratis-App
verloren? Es fehlen Daten zur Häufigkeit der Nutzung einer DiGA und
zum erzielten Effekt, also zur Dosis-Wirkungs-Beziehung, stellt
Prof. Dr. Martin Möckel fest, Notfallmediziner an der Charité –
Universitätsmedizin Berlin. Der Leiter einer DGIM-Arbeitsgruppe,
die sich mit DiGA sowie KI beschäftigt, setzt sich für eine „Art
hochwertiger Grundlagenforschung“ ein. Da kleine Unternehmen im
DiGA-Markt nicht die Ressourcen für umfassende Studien hätten, sei
eine Förderung, etwa durch das Bundesforschungsministerium,
notwendig. Große Hoffnungen hegt der DGIM-Experte bezüglich DiGA
höherer Risikoklassen. Wenn sie z.B. bei Herzinsuffizienz oder
Diabetes kontinuierlich Vitaldaten liefern, ermöglicht das eine
„personenzentrierte Optimierung der Therapie“. Die Kombination von
Wearables mit DiGA habe „das Potenzial, den Patientennutzen
erlebbar zu machen, sodass auch die Nutzung deutlich besser wird“,
ist Prof. Möckel überzeugt. Obwohl Innovationen im Gesundheitswesen
eher selten dazu führen, dass weniger Geld ausgegeben wird, bieten
DiGA diese Chance. Wieso das so ist, hören Sie in der Folge.
Weiterführende Informationen:
https://www.dgim.de/fileadmin/bildarchiv/PDF/Publikationen/Stellungnahmen/20251021_Stellungnahme_Digitale_Gesundheitsanwendungen.pdf
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