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Beschreibung
vor 1 Woche
Drei Spitzenvertreter der deutschen Medizin diskutieren im Podcast
O-Ton Innere Medizin über Paradigmenwechsel und die drängendsten
Reformen des Gesundheitswesens. Sie geben damit einen Vorgeschmack
auf den 132. DGIM-Kongress im April 2026. Den Paradigmenwechsel
macht Prof. Dr. Dagmar Führer-Sakel, Kongresspräsidentin und
DGIM-Vorsitzende, an drei Entwicklungen fest: dem exponentiellen
Wissenszuwachs, dem Umbruch in den Versorgungsstrukturen und dem
wachsenden Ressourcendruck. Angesichts eines strukturellen Defizits
im Gesundheitssystem fordert Prof. Dr. Michael Hallek, Vorsitzender
des Sachverständigenrates Gesundheit und Pflege, mutige Reformen:
weniger Krankenhausbetten, mehr ambulante Versorgung, konsequente
Digitalisierung. Allein durch vollständig elektronisch verfügbare
Patientendaten könnten Tausende Arbeitsstunden pro Jahr eingespart
werden. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, sieht
2026 als Schlüsseljahr: Notfallgesetzgebung,
Primärversorgungsstruktur und Krankenhausreform sollen
vorangebracht werden. Prof. Führer-Sakel mahnt zudem, mehr in
Prävention zu investieren, statt Reparaturmedizin ökonomisch
überzubetonen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs: die
Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen. Dr. Reinhardt
plädiert dafür, mehr Aufgaben an Physician Assistants, Community
Nurses oder Primary Care Manager zu delegieren – nicht aus
Kostendruck, sondern aus Vernunft. „Die Angst, ersetzt zu werden,
halte ich für völlig unbegründet." Entscheidend sei ein
kompetenzbasiertes Teammodell, keine neue Silo-Bildung. Nützlicher
Abschluss der Podcastfolge: Die Tipps der DGIM-Vorsitzenden für
einen gelungenen Kongressbesuch in Wiesbaden. kongress.dgim.de
baek.de svr-gesundheit.de
O-Ton Innere Medizin über Paradigmenwechsel und die drängendsten
Reformen des Gesundheitswesens. Sie geben damit einen Vorgeschmack
auf den 132. DGIM-Kongress im April 2026. Den Paradigmenwechsel
macht Prof. Dr. Dagmar Führer-Sakel, Kongresspräsidentin und
DGIM-Vorsitzende, an drei Entwicklungen fest: dem exponentiellen
Wissenszuwachs, dem Umbruch in den Versorgungsstrukturen und dem
wachsenden Ressourcendruck. Angesichts eines strukturellen Defizits
im Gesundheitssystem fordert Prof. Dr. Michael Hallek, Vorsitzender
des Sachverständigenrates Gesundheit und Pflege, mutige Reformen:
weniger Krankenhausbetten, mehr ambulante Versorgung, konsequente
Digitalisierung. Allein durch vollständig elektronisch verfügbare
Patientendaten könnten Tausende Arbeitsstunden pro Jahr eingespart
werden. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, sieht
2026 als Schlüsseljahr: Notfallgesetzgebung,
Primärversorgungsstruktur und Krankenhausreform sollen
vorangebracht werden. Prof. Führer-Sakel mahnt zudem, mehr in
Prävention zu investieren, statt Reparaturmedizin ökonomisch
überzubetonen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs: die
Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen. Dr. Reinhardt
plädiert dafür, mehr Aufgaben an Physician Assistants, Community
Nurses oder Primary Care Manager zu delegieren – nicht aus
Kostendruck, sondern aus Vernunft. „Die Angst, ersetzt zu werden,
halte ich für völlig unbegründet." Entscheidend sei ein
kompetenzbasiertes Teammodell, keine neue Silo-Bildung. Nützlicher
Abschluss der Podcastfolge: Die Tipps der DGIM-Vorsitzenden für
einen gelungenen Kongressbesuch in Wiesbaden. kongress.dgim.de
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