O-Ton Innere Medizin

O-Ton Innere Medizin

O-Ton Innere Medizin ist der Podcast für Internis…
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Podcaster
MTX

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Wiesbaden

Episoden

„Mein Weg in die Wissenschaft“
13.05.2026
50 Minuten
Eine junge Ärztin und ein junger Arzt in Weiterbildung berichten, wie sie ihren Stationsalltag und ihre Forschungsarbeit unter einen Hut bringen, wo ihre Hürden liegen, was ihnen Spaß macht und welche Türen die DGIM öffnen kann. Es geht um Themen wie: • den Einstieg junger Ärztinnen und Ärzte in die Forschungstätigkeit • die Herausforderungen und Hürden, um die Balance zwischen Stationsalltag und Studienarbeit zu schaffen • den Reiz wissenschaftlicher Arbeit • die Rolle der DGIM (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin) sowie der AG Jungen DGIM, die jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern starke Unterstützung bietet
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Kein Modell für halbe Sachen – Warum Doppelspitzen in Kliniken besser entscheiden, führen, binden
30.04.2026
39 Minuten
Kann eine Führungsposition wirklich auf zwei Personen aufgeteilt werden – und funktioniert das auch im anspruchsvollen Klinikalltag? In dieser Folge von O-Ton Innere Medizin beleuchtet Redakteurin Anouschka Wasner im Gespräch mit zwei Expertinnen das Konzept des Top Sharings aus Theorie und Praxis. Dr. Katrina Scholl, Hämatologin, Onkologin sowie Beraterin und Dozentin mit Schwerpunkt New Work, erklärt, was Top Sharing von klassischer Teilzeit unterscheidet – und das ist sehr viel. Denn bei einer Doppelspitze wird die Funktion von zwei gleichwertigen Personen erfüllt, die beide Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und füreinander einstehen. Maren Godde, Oberärztin am Deutschen Herzzentrum der Charité, berichtet aus eigener Erfahrung: Seit über vier Jahren führt sie gemeinsam mit ihrem Kollegen eine Oberarztstelle in der Doppelspitze – ein Modell, das sie selbst initiiert und ihrem Klinikdirektor aktiv vorgeschlagen haben. Die Folge geht der Frage nach, wie Top Sharing im Alltag konkret organisiert wird, welche Synergien entstehen, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Charakteren und Stärken gemeinsam führen, und welche Vorbehalte es im System noch zu überwinden gilt. Diskutiert werden auch strukturelle Aspekte: Was der Fachkräftemangel mit dem Führungsmodel zu tun hat, wie er sich auf die gläserne Decke für Frauen in Führungspositionen auswirkt und ob Top Sharing ein Modell der Zukunft für die gesamte Medizin sein kann. Weiterführende Informationen: - Bericht über die konkrete Doppelspitze am Deutschen Herzzentrum der Charité mit Maren Godde und Dr. Laurenz Kopp Fernandes https://karriere.charite.de/karrieremagazin/top-sharing-aerztliche-doppelspitze - Fachbeitrag im Ärzteblatt mit Erfahrungsberichten aus Kliniken verschiedener Versorgungsstufen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/237891/Top-Sharing-Arbeitsmodell-der-Zukunft - Praxisnahe Einblicke in gelebtes Top Sharing, inkl. Aussagen zu Arbeitszeit und Einbindung: https://magazin.aekb.de/alltag-praxis/topsharing-geteilte-fuehrung-doppelte-erfahrung - Ergebnisse einer Meinungsumfrage unter habilitierten Internistinnen an deutschen Universitätskliniken zum Thema Doppelspitze: https://oberarzt-heute.de/topsharing-work-life-balance-und-klinik-ja-mit-doppelspitzen-medizin - Überblick über rechtliche und organisatorische Aspekte geteilter Führung im Krankenhaus und in der Niederlassung: https://www.aerzteblatt.de/archiv/geteilte-fuehrungspositionen-gemeinsam-fuehren-verantwortung-teilen-9e03f88f-98c4-4381-a244-7064ab73aec0 https://dr-scholl-onko.de/topsharing-in-der-medizin/
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Paradigmenwechsel für die Zukunft
16.04.2026
54 Minuten
Drei Spitzenvertreter der deutschen Medizin diskutieren im Podcast O-Ton Innere Medizin über Paradigmenwechsel und die drängendsten Reformen des Gesundheitswesens. Sie geben damit einen Vorgeschmack auf den 132. DGIM-Kongress im April 2026. Den Paradigmenwechsel macht Prof. Dr. Dagmar Führer-Sakel, Kongresspräsidentin und DGIM-Vorsitzende, an drei Entwicklungen fest: dem exponentiellen Wissenszuwachs, dem Umbruch in den Versorgungsstrukturen und dem wachsenden Ressourcendruck. Angesichts eines strukturellen Defizits im Gesundheitssystem fordert Prof. Dr. Michael Hallek, Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit und Pflege, mutige Reformen: weniger Krankenhausbetten, mehr ambulante Versorgung, konsequente Digitalisierung. Allein durch vollständig elektronisch verfügbare Patientendaten könnten Tausende Arbeitsstunden pro Jahr eingespart werden. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, sieht 2026 als Schlüsseljahr: Notfallgesetzgebung, Primärversorgungsstruktur und Krankenhausreform sollen vorangebracht werden. Prof. Führer-Sakel mahnt zudem, mehr in Prävention zu investieren, statt Reparaturmedizin ökonomisch überzubetonen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs: die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen. Dr. Reinhardt plädiert dafür, mehr Aufgaben an Physician Assistants, Community Nurses oder Primary Care Manager zu delegieren – nicht aus Kostendruck, sondern aus Vernunft. „Die Angst, ersetzt zu werden, halte ich für völlig unbegründet." Entscheidend sei ein kompetenzbasiertes Teammodell, keine neue Silo-Bildung. Nützlicher Abschluss der Podcastfolge: Die Tipps der DGIM-Vorsitzenden für einen gelungenen Kongressbesuch in Wiesbaden. kongress.dgim.de baek.de svr-gesundheit.de
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Paradigmenwechsel in der Weiterbildung – Was die nächste Ärztegeneration wirklich braucht
02.04.2026
42 Minuten
Der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin steht unter dem Motto „Paradigmenwechsel" – und genau darum geht es auch in dieser Folge. Dr. Johanna Brägelmann, Fachärztin für Innere Medizin am Universitätsklinikum Essen, und Dr. Irmengard Meyer, Ärztin in Weiterbildung am St. Bernward-Krankenhaus Hildesheim teilen ihre Perspektive auf eine Weiterbildung. Sie diskutieren, warum Richtzahlen oft an der Realität des Klinikalltags vorbeigehen, was Deutschland von Ländern wie Dänemark oder den Niederlanden lernen könnte und welche Rolle eine offene Fehlerkultur für die ärztliche Entwicklung spielt. Auch die elektronische Patientenakte kommt zur Sprache. Zur Homepage der Jungen DGIM: https://www.dgim.de/ueber-uns/arbeitsgruppen/junge-dgim
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Medizin-KI und Vertrauen
19.03.2026
39 Minuten
Ein Blick in eine zukünftige Behandlungssituation: Ein medizinisches KI-System erstellt nach Prüfung komplexer Symptome eine Diagnose. Vermutlich ist sie richtig. Aber wie das System zu diesem Ergebnis kam, kann niemand erklären – auch nicht die Ärztin, die nun gegenüber der Patientin oder dem Patienten geradestehen muss. Sie hat zwei Möglichkeiten: Sie kann effizient arbeiten, indem sie das Ergebnis übernimmt und zum nächsten Patienten weitergeht. Oder sie kann versuchen, die Empfehlung zu prüfen – jedenfalls soweit ein System, das als Blackbox funktioniert, dies zulässt. Dann allerdings arbeitet die Ärztin kaum schneller als ohne KI. Dieses Spannungsfeld diskutieren die Psychologin Nadine Schlicker und der Internist und Nephrologe Prof. Dr. Ivica Grgig in einer neuen Folge des Podcasts „O-Ton Innere Medizin“. Beide forschen am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin der Philipps-Universität Marburg. Und beide kommen zum Schluss: Wer mit KI wirklich Effizienzgewinne erzielen will, muss ein Stück Kontrolle abgeben und dem System vertrauen. Aber unter welchen Bedingungen ist das in einem Hochrisikobereich wie der Medizin vertretbar? Und liefern Mensch und KI zusammen wirklich bessere Ergebnisse? https://www.medical-tribune.de/medizin/innere-medizin/medizin-ki-und-vertrauen
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Über diesen Podcast

O-Ton Innere Medizin ist der Podcast für Internist:innen. So vielfältig wie das Fach sind auch die Inhalte: Im Fokus stehen mal gesundheitspolitische Themen, mal technische Neuerungen, mal Fragen des Managements – in der Praxis wie auch in der Klinik. Redakteur:innen von Medical Tribune sprechen mit Expert:innen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und bieten Ärzt:innen Antworten auf Fragen wie: Wie gelingt ein offener Umgang mit Fehlern? Was macht eine gelungene Teamführung aus? Wie lässt sich die Vereinbarkeit von Familie und Arztberuf steigern?
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