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Beschreibung
vor 2 Monaten
Eine Neuvermessung des Diktators und seiner Herrschaft Der Spanier
Francisco Franco zählt zu den prägenden Diktatoren der jüngeren
Vergangenheit. Anders als seine Verbündeten Hitler und Mussolini
konnte er sich über den Zweiten Weltkrieg hinaus bis 1975 an der
Macht halten. Die Einordnung seiner Person und seiner beinahe
40-jährigen Herrschaft in die europäische Zeitgeschichte ist dabei
auch heute noch umstritten. Nach 1945 galt Franco vielen als ewiger
Faschist, der nicht mehr in das neue demokratische Europa passte.
Und doch diente er sich der westlichen Welt erfolgreich als Partner
an und genoss bis zu seinem Tod 1975 eine beträchtliche Popularität
in der spanischen Bevölkerung. Er kultivierte ein Image als
effizienter Modernisierer und ließ sich von westlichen Experten
beraten, doch beruhte seine Herrschaft auch auf der massenhaften
Verfolgung Andersdenkender und zeichnete sich durch extreme soziale
Gegensätze, verbreitete Korruption und Mangelwirtschaft aus. Auf
der Grundlage der aktuellen Forschung unternimmt der Vortrag eine
historische Neuvermessung Francos und seiner Herrschaft. Till
Kössler ist Professor für Historische Erziehungswissenschaft an der
Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die
Geschichte von Gewalt und Gewaltüberwindung sowie die Geschichte
autoritärer Regime nach 1945 Philipp Müller, PD Dr., Historiker,
Sprecher der Forschungsgruppe Demokratie und Staatlichkeit am HIS
In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Hamburg und dem Verlag
C.H.Beck
Francisco Franco zählt zu den prägenden Diktatoren der jüngeren
Vergangenheit. Anders als seine Verbündeten Hitler und Mussolini
konnte er sich über den Zweiten Weltkrieg hinaus bis 1975 an der
Macht halten. Die Einordnung seiner Person und seiner beinahe
40-jährigen Herrschaft in die europäische Zeitgeschichte ist dabei
auch heute noch umstritten. Nach 1945 galt Franco vielen als ewiger
Faschist, der nicht mehr in das neue demokratische Europa passte.
Und doch diente er sich der westlichen Welt erfolgreich als Partner
an und genoss bis zu seinem Tod 1975 eine beträchtliche Popularität
in der spanischen Bevölkerung. Er kultivierte ein Image als
effizienter Modernisierer und ließ sich von westlichen Experten
beraten, doch beruhte seine Herrschaft auch auf der massenhaften
Verfolgung Andersdenkender und zeichnete sich durch extreme soziale
Gegensätze, verbreitete Korruption und Mangelwirtschaft aus. Auf
der Grundlage der aktuellen Forschung unternimmt der Vortrag eine
historische Neuvermessung Francos und seiner Herrschaft. Till
Kössler ist Professor für Historische Erziehungswissenschaft an der
Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die
Geschichte von Gewalt und Gewaltüberwindung sowie die Geschichte
autoritärer Regime nach 1945 Philipp Müller, PD Dr., Historiker,
Sprecher der Forschungsgruppe Demokratie und Staatlichkeit am HIS
In Kooperation mit dem Instituto Cervantes Hamburg und dem Verlag
C.H.Beck
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