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Beschreibung
vor 22 Stunden
In der krisengeschüttelten Gegenwart erfreut sich Preppen immer
größerer Popularität. Doch wer preppt eigentlich und warum? Wie ist
Preppen von einer Randerscheinung zu einem Massenphänomen geworden?
Wie verhält sich Preppen zu den Empfehlungen der Behörden, die die
Bevölkerung zum Anlegen eines Notvorrats motivieren sollen? Wie
politisch ist Preppen und was hat es mit rechtsterroristischen
Prepper-Gruppen auf sich? Was bedeutet es, wenn für immer mehr
Menschen die einzig vorstellbare (und wünschbare) Zukunft der
Zusammenbruch ist? In ihren empirischen Studien zeigen Mischa Luy
und Julian Genner, wie Abstiegsängste, biografische
Erfahrungsbestände, ein verändertes Zukunftsverhältnis,
Männlichkeitsbilder und tradierte Mangelerfahrungen die Popularität
von Preppen befeuern – und damit die gesellschaftliche
Entsolidarisierun und den Rechtsrutsch in der Mitte der
Gesellschaft beschleunigen. Julian Genner, Dr. phil.,
Kulturwissenschaftler an der Uni Basel. Forschungsschwerpunkte sind
u.a. die politische Anthropologie sowie die gesellschaftliche
Problematisierung von (Un-)Sicherheit. Mischa Luy; Dr. ist
Sozialwissenschaftler und lebt in Berlin. Er arbeitet als
politischer Bildner im Bereich der Antisemitismusbekämpfung. Jürgen
Straub, Prof. Dr. phil., Inhaber des Lehrstuhls für »Sozialtheorie
und Sozialpsychologie« an der Ruhr Universität Bochum. Diese
Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Psychosozial Verlag und
unserem Verlag Hamburger Edition.
größerer Popularität. Doch wer preppt eigentlich und warum? Wie ist
Preppen von einer Randerscheinung zu einem Massenphänomen geworden?
Wie verhält sich Preppen zu den Empfehlungen der Behörden, die die
Bevölkerung zum Anlegen eines Notvorrats motivieren sollen? Wie
politisch ist Preppen und was hat es mit rechtsterroristischen
Prepper-Gruppen auf sich? Was bedeutet es, wenn für immer mehr
Menschen die einzig vorstellbare (und wünschbare) Zukunft der
Zusammenbruch ist? In ihren empirischen Studien zeigen Mischa Luy
und Julian Genner, wie Abstiegsängste, biografische
Erfahrungsbestände, ein verändertes Zukunftsverhältnis,
Männlichkeitsbilder und tradierte Mangelerfahrungen die Popularität
von Preppen befeuern – und damit die gesellschaftliche
Entsolidarisierun und den Rechtsrutsch in der Mitte der
Gesellschaft beschleunigen. Julian Genner, Dr. phil.,
Kulturwissenschaftler an der Uni Basel. Forschungsschwerpunkte sind
u.a. die politische Anthropologie sowie die gesellschaftliche
Problematisierung von (Un-)Sicherheit. Mischa Luy; Dr. ist
Sozialwissenschaftler und lebt in Berlin. Er arbeitet als
politischer Bildner im Bereich der Antisemitismusbekämpfung. Jürgen
Straub, Prof. Dr. phil., Inhaber des Lehrstuhls für »Sozialtheorie
und Sozialpsychologie« an der Ruhr Universität Bochum. Diese
Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Psychosozial Verlag und
unserem Verlag Hamburger Edition.
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