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Beschreibung
vor 1 Woche
Klaus Schlichte im Gespräch mit Ulrich Schneckener Moderation:
Wolfgang Knöbl Das Wort »Geopolitik« hat in den letzten Jahren eine
steile Konjunktur erlebt. Eine Auffassung internationaler Politik
entlang der Kategorien und Denkweisen der »Geopolitik« ist jedoch
ein intellektuelles Elend. Es wird den Strukturen und
Herausforderungen internationaler Politik der Gegenwart nicht
gerecht. Hinter dem Begriff, wie er gegenwärtig genutzt wird,
verbirgt sich bloßes Machtstaatsdenken. Zwar wird der Vorwurf der
Machtstaatspolitik vor allem der russischen und US-amerikanischen
Regierung gemacht, aber viele andere Regierungen folgen den Figuren
eines neuen Souveränitätsdiskurses. So vermindern sie nicht nur die
Chancen internationaler Zusammenarbeit, sondern gefährden den
Frieden und die Möglichkeiten einer besseren Zukunft. Ob, und wenn
ja, welche Alternativen es hierzu gibt, diskutieren Klaus Schlichte
und Ulrich Schneckener. Klaus Schlichte ist Professor für
Internationale Beziehungen und Weltgesellschaft an der Universität
Bremen. Ulrich Schneckener ist Professor für Internationale
Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung an der
Universität Osnabrück und Sprecher des Center for the Study of
Conflict & Peace (CeCoP). Wolfgang Knöbl, Prof. Dr., Soziologe
und Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung. In
Kooperation mit der Hamburger Edition
Wolfgang Knöbl Das Wort »Geopolitik« hat in den letzten Jahren eine
steile Konjunktur erlebt. Eine Auffassung internationaler Politik
entlang der Kategorien und Denkweisen der »Geopolitik« ist jedoch
ein intellektuelles Elend. Es wird den Strukturen und
Herausforderungen internationaler Politik der Gegenwart nicht
gerecht. Hinter dem Begriff, wie er gegenwärtig genutzt wird,
verbirgt sich bloßes Machtstaatsdenken. Zwar wird der Vorwurf der
Machtstaatspolitik vor allem der russischen und US-amerikanischen
Regierung gemacht, aber viele andere Regierungen folgen den Figuren
eines neuen Souveränitätsdiskurses. So vermindern sie nicht nur die
Chancen internationaler Zusammenarbeit, sondern gefährden den
Frieden und die Möglichkeiten einer besseren Zukunft. Ob, und wenn
ja, welche Alternativen es hierzu gibt, diskutieren Klaus Schlichte
und Ulrich Schneckener. Klaus Schlichte ist Professor für
Internationale Beziehungen und Weltgesellschaft an der Universität
Bremen. Ulrich Schneckener ist Professor für Internationale
Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung an der
Universität Osnabrück und Sprecher des Center for the Study of
Conflict & Peace (CeCoP). Wolfgang Knöbl, Prof. Dr., Soziologe
und Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung. In
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