4. Juni. Bücher am HIS. Im Zwischenreich — Weimar und kein Ende?

4. Juni. Bücher am HIS. Im Zwischenreich — Weimar und kein Ende?

vor 1 Woche
Muss das sein? Ja, muss es. Das Buch der Histori…
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Podcast by Hamburger Institut für Sozialforschung

Beschreibung

vor 1 Woche
Muss das sein? Ja, muss es. Das Buch der Historikerin Ute Daniel
zeigt, wie erhellend ein neuer Blick auf die Geschichte der
Weimarer Republik 1918 bis 1933 ist. Ein Blick, der Zusammenhänge
herstellt zwischen Anfang, Mitte und Ende der Republik und so die
Geschichte erzählbar macht. Und eine Herangehensweise, die zwischen
übergreifenden gesellschaftspolitischen Tendenzen und konkretem
Handeln politischer, wirtschaftlicher oder militärischer Akteure
vermittelt. Eine zentrale These des Buchs ist, dass eine andere
Zukunft als die, die im Januar 1933 anbrach, möglich gewesen wäre.
Doch betrachtete die weit überwiegende Mehrheit der alten und oft
auch neuen Eliten die Republik als vorübergehende Erscheinung.
Nicht das Kaiserreich war allerdings das Ziel der Sehnsucht,
sondern der schlanke Staat, der wenig kostete und nicht nach unten
umverteilte. Ute Daniel ist Professorin em. für Neuere Geschichte
an der TU Braunschweig. Wolfram Pyta, Univ.-Prof. Dr., Leiter der
Abteilung Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart und
Direktor der Forschungsstelle Ludwigsburg. Wolfgang Knöbl, Prof.
Dr., Soziologe; Direktor des Hamburger Instituts für
Sozialforschung. In Kooperation mit der Hamburger Edition
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