#182: Aktien verkaufen um Steuern zu sparen?
39 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Wann müssen Aktien wirklich versteuert werden – erst beim Verkauf
oder jedes Jahr auch ohne Auszahlung? Und droht ein System wie in
den Niederlanden bald auch in Deutschland? In dieser Episode
analysieren wir die aktuelle steuerpolitische Debatte – von
Linnemanns Vorschlag zur Einkommensteuerreform (Spitzensteuersatz
erst ab 80.000 €) über die SPD-Pläne (Grundfreibetrag +1.000 €,
Anhebung auf 47 %) bis zum FDP-Stufenmodell mit 15%, 25%, 35% und
42%. Im Fokus steht die Besteuerung von Kapitalanlagen: In den
Niederlanden soll mit dem Gesetz „Wet werkelijk rendement box 3“
künftig eine jährliche Besteuerung realer Wertsteigerungen erfolgen
– auch ohne Verkauf, mit 36 % Steuersatz. Hintergrund sind Urteile
des Hoge Raad, der das bisherige System fiktiver Renditen
(2024/2025: 1,03 % auf Bankguthaben, 6,04 % auf sonstige
Vermögenswerte bei 36 % Steuersatz, Freibetrag 57.000 €) als
rechtswidrig eingestuft hat. Wir beleuchten die Folgen für Anleger,
Liquiditätsrisiken und offene Fragen zur Verlustverrechnung.
Anschließend der Blick nach Deutschland: Hier gilt grundsätzlich
das Realisationsprinzip – Besteuerung erst beim Verkauf im
Privatvermögen. Ausnahmen wie die Vorabpauschale bei
thesaurierenden ETFs (Basiszins 2025: 2,53 %, 70 %-Teilfreistellung
nach InvStG, Begrenzung auf tatsächlichen Wertzuwachs) zeigen
jedoch, dass auch ohne Verkauf Steuerzahlungen entstehen können.
Zudem erklären wir Wegzugsteuer (u. a. ab 1 % GmbH-Beteiligung) und
die erweiterte beschränkte Steuerpflicht nach § 2 AStG mit bis zu
10 Jahren Nachwirkung bei wesentlichen wirtschaftlichen Interessen
in Deutschland. Eine sachliche Einordnung der aktuellen
Reformvorschläge und ihrer möglichen Auswirkungen auf Anleger und
Unternehmer – mit konkreten Zahlen und rechtlichen Grundlagen.
Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest
Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau
gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Steuern, Bürokratie
& Reformen: Klartext mit Lars Feld & Steuerfabi | Einfach
mal machen https://youtu.be/LE1k_R-GvXI Das Buch zum Podcast "Sei
doch nicht besteuert" von Fabian Walter, kannst du jetzt unter
folgendem Link bestellen: https://amzn.eu/d/26qeFBW Hier findest Du
unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder
eine einmalige Steuerfrage zu stellen:
https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder
Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an:
podcast@steuerversum.de Neues „Sei doch nicht besteuert“-Buch,
jetzt kaufen https://amzn.eu/d/hhFdFNV
oder jedes Jahr auch ohne Auszahlung? Und droht ein System wie in
den Niederlanden bald auch in Deutschland? In dieser Episode
analysieren wir die aktuelle steuerpolitische Debatte – von
Linnemanns Vorschlag zur Einkommensteuerreform (Spitzensteuersatz
erst ab 80.000 €) über die SPD-Pläne (Grundfreibetrag +1.000 €,
Anhebung auf 47 %) bis zum FDP-Stufenmodell mit 15%, 25%, 35% und
42%. Im Fokus steht die Besteuerung von Kapitalanlagen: In den
Niederlanden soll mit dem Gesetz „Wet werkelijk rendement box 3“
künftig eine jährliche Besteuerung realer Wertsteigerungen erfolgen
– auch ohne Verkauf, mit 36 % Steuersatz. Hintergrund sind Urteile
des Hoge Raad, der das bisherige System fiktiver Renditen
(2024/2025: 1,03 % auf Bankguthaben, 6,04 % auf sonstige
Vermögenswerte bei 36 % Steuersatz, Freibetrag 57.000 €) als
rechtswidrig eingestuft hat. Wir beleuchten die Folgen für Anleger,
Liquiditätsrisiken und offene Fragen zur Verlustverrechnung.
Anschließend der Blick nach Deutschland: Hier gilt grundsätzlich
das Realisationsprinzip – Besteuerung erst beim Verkauf im
Privatvermögen. Ausnahmen wie die Vorabpauschale bei
thesaurierenden ETFs (Basiszins 2025: 2,53 %, 70 %-Teilfreistellung
nach InvStG, Begrenzung auf tatsächlichen Wertzuwachs) zeigen
jedoch, dass auch ohne Verkauf Steuerzahlungen entstehen können.
Zudem erklären wir Wegzugsteuer (u. a. ab 1 % GmbH-Beteiligung) und
die erweiterte beschränkte Steuerpflicht nach § 2 AStG mit bis zu
10 Jahren Nachwirkung bei wesentlichen wirtschaftlichen Interessen
in Deutschland. Eine sachliche Einordnung der aktuellen
Reformvorschläge und ihrer möglichen Auswirkungen auf Anleger und
Unternehmer – mit konkreten Zahlen und rechtlichen Grundlagen.
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