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Beschreibung
vor 3 Monaten
Ein Entscheid des Zuger Kantonsgerichts sorgt über die Schweiz
hinaus für Aufmerksamkeit: Erstmals wurde kürzlich eine
transnationale, zivilrechtliche Klimaklage gegen ein Schweizer
Unternehmen zugelassen. Vier Fischer der indonesischen Insel Pari
verlangen von Holcim Emissionsreduktionen, Schadenersatz und
Beiträge zu Anpassungsmassnahmen.
Rechtsanwältin Dr. iur. Nina Burri begleitet den Prozess als
Fachperson für Unternehmen und Menschenrechte des Schweizer
Hilfswerks HEKS. Mit ihr sprechen wir über den historischen
Entscheid, die Rolle der Attributionsforschung, Kausalitätsfragen
und die indirekte Wirkung von Menschenrechten über Art. 28 ZGB.
Zudem werfen wir einen Blick auf die internationale Entwicklung
von Klimaklagen und die Wechselwirkungen zwischen nationalen
Gerichten und internationalen Menschenrechtsinstanzen.
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