7. Episode: Wenn KI zugleich entlastet und erschöpft

7. Episode: Wenn KI zugleich entlastet und erschöpft

vor 2 Monaten
Ein Beitrag von Prof. Dr. Clemente Minonne
16 Minuten
Podcast
Podcaster
Kurzimpulse zu Psychologie im digitalen Wandel

Beschreibung

vor 2 Monaten
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente
Minonne über die doppelte Wirkung von künstlicher Intelligenz auf
Arbeit und Leben. Auf Basis einer aktuellen empirischen Studie
zeigt er, dass KI nicht nur Produktivität steigern kann, sondern
gleichzeitig neue psychologische Belastungen erzeugt. Mithilfe des
Job-Demands-Resources Modells wird deutlich, dass KI sowohl als
Ressource wirken kann, etwa durch erlebte Wirksamkeit und
generative Unterstützung, als auch als Anforderung, die über
Technostress zu Erschöpfung, sinkender Arbeitszufriedenheit und
erhöhtem Work-Family Konflikt führt. Sein persönliches Fazit:
Entscheidend ist nicht die KI an sich, sondern wie Arbeit gestaltet
wird. Nachhaltige Produktivität entsteht nur dort, wo
technologische Effizienz mit psychologischer Tragfähigkeit
zusammengedacht wird. Quelle: Chuang, Y.-T., Chiang, H.-L., &
Lin, A.-P. (2025). Insights from the Job Demands–Resources Model:
AI’s dual impact on employees’ work and life well-being.
International Journal of Information Management, 83, 102887.
https://doi.org/10.1016/j.ijinfomgt.2025.102887
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