#8 Demenz & Alzheimer – Neuroplastizität durch gezielte Trainingsdosis
17 Minuten
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vor 1 Monat
In der achten Folge von „Wissen to go“ widmen sich Luis
und Ellen einem der drängendsten Themen unserer alternden
Gesellschaft: Der Demenz und der Alzheimer-Krankheit.
Wir klären das anatomische Fundament – von Beta-Amyloid-Plaques
bis zur Hirnatrophie – und räumen mit dem Vorurteil auf, dass man
gegen den geistigen Verfall nichts tun könne. Warum wirkt Sport
direkt auf die "Hardware" im Kopf? Wir besprechen die Rolle des
Wachstumsfaktors BDNF und warum die
Dosis entscheidet: Aktuelle Meta-Analysen zeigen, dass kurze,
aber häufige Einheiten den Goldstandard für den Erhalt der
Alltagskompetenz darstellen.
Die Kernthemen dieser Folge:
Pathophysiologie: Plaques, Fibrillen
und der Verlust des Botenstoffs Acetylcholin.
Die 30-Minuten-Dosis: Warum "weniger
oft mehr ist" (Analyse nach Xiao et al.
2024).
Wirkmechanismus: Wie Bewegung
Neuroinflammation reduziert und die Neuroplastizität fördert.
S3-Leitlinien-Check: Sport als einzige
Therapieempfehlung bei leichter kognitiver Störung (MCI).
Geduld in der Therapie: Warum
psychische Effekte erst nach ca. 16 Wochen messbar werden.
Quellen:
Xiao, Y., Fan, Y., & Feng, Z. (2024). A meta-analysis of
the efficacy of physical exercise interventions on activities
of daily living in patients with Alzheimer’s disease.
In Frontiers in Public Health (Vol. 12). Frontiers
Media SA. https://doi.org/10.3389/fpubh.2024.1485807
Roy, S. K., Wang, J. jing, & Xu, Y. ming. (2023). Effects
of exercise interventions in Alzheimer’s disease: A
meta-analysis. Brain and Behavior, 13(7).
https://doi.org/10.1002/brb3.3051
S3-Leitlinie Demenzen Living Guideline-Langfassung. (n.d.).
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013,
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