87: Der Hornisgrinde-Wolf, Teil 2

87: Der Hornisgrinde-Wolf, Teil 2

Die Taskforce: Artenschutz auf Ortsbesuch
54 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Seit unserer letzten Folge ist klar: Der Hornisgrinde-Wolf bewegt
mehr als nur die Schlagzeilen im Nordschwarzwald. Er sorgt für
politischen und juristischen Streit, und er wirft viele Fragen auf,
die weit über ihn selbst hinausgehen. Vor allem aber macht er
sichtbar, wie eng Mensch und Wildnis inzwischen wieder
aufeinandertreffen, ohne wirklich darauf vorbereitet worden zu
sein. Max von der Taskforce: Artenschutz ist in den Schwarzwald
gereist, um den Menschen vor Ort zu begegnen. Bewusst eher unter
dem Radar, denn das Thema Wolf ist sensibel, emotional und
aufgeheizt. Soviel steht aber schonmal fest: Dieser Einsatz war
alles andere als oberflächlich. Max hat mit Menschen gesprochen,
die mit ihren Hunden täglich in dem Gebiet vom Hornisgrinde-Wolf
unterwegs sind. Mit Menschen, die diesem Wolf immer wieder
begegnen, und mit solchen, die ihn noch nie gesehen haben, aber
trotzdem eine klare Meinung haben. Und er hat Menschen
kennengelernt, die ihn tief beeindrucken. Eine von ihnen ist Alex.
Sie lebt am Rande des Territoriums und ist fest entschlossen, den
Wolf nicht aufzugeben. In einem selbst recherchierten und
zusammengestellten Strategiepapier hat sie konkrete
Lösungsvorschläge gebündelt und an das Umweltministerium
weitergeleitet. "Dieser Wolf hat eine Chance verdient und könnte
Signalwirkung für das ganze Land haben", glaubt Alex und richtet
einen leidenschaftlichen Appell an die verantwortlichen Politiker.
Denn noch bleibt etwas Zeit: Der Verwaltungsgerichtshof
Baden-Württemberg hat einen so genannten Hängebeschluss erlassen.
Demnach darf der Hornisgrinde-Wolf vorläufig bis zur Entscheidung
des Gerichts, längstens bis zum 16.2.26 nicht abgeschossen werden.
Eine Wolfspodcast-Folge voller unbequemer Fragen, bewegender
Eindrücke und ganz viel Hoffnung.

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